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Immer mehr Altglas zu neuen Flaschen

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Düsseldorf, den 19. März 2010 - Europa recycelt immer mehr Glasverpackungen: Der Anteil des wiederverwerteten Altglases hat 2008 ein Rekordhoch von 64 Prozent erreicht. Dies verdeutlicht einerseits das steigende Umweltbewusstsein der Verbraucher. Andererseits zeigen sich hier auch die fortlaufenden Bemühungen der Glasindustrie und der europäischen Regierungen, die Sammel- und Recyclingsysteme zu verbessern. Deutschland liegt mit einer Recyclingrate von 82 Prozent weit über dem EU-Durchschnitt.



Die neueste Statistik hat die Europäischen Behälterglas Vereinigung (FEVE) veröffentlicht, die 59 Hersteller von Behälterglas repräsentiert. Darunter auch O-I, einer der weltweit führenden Hersteller von Verpackungen aus Glas. "Die Daten bestätigen den deutlich positiven Trend der vergangenen Jahre", sagt FEVE-Generalsekretärin Adeline Farrelly. "Dank des Engagements der Bürger konnten in einer Reihe von EU-Ländern die ambitionierte 60-Prozent-Marke erreicht werden, die von der EU-Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle als Ziel vorgegeben wurde."



Im Jahr 2008 führten die Verbraucher in Deutschland rund 2,5 Millionen Tonnen Altglas dem Recycling zu. Das sind rund 22 Prozent der Gesamtmenge in der EU. Europaweit wurden schätzungsweise rund 11,5 Millionen Tonnen Glas bzw. 25,5 Milliarden Glasflaschen in die Altglas-Container geworfen. Demgegenüber waren es 2007 nur rund 11 Millionen Tonnen. Den europäischen Recycling-Spitzenreitern Schweiz (95 Prozent) und Schweden (94 Prozent) gelang es, ihre exzellenten Quoten zu halten, während Belgien sein Ergebnis von 92 Prozent im Jahr 2007 auf 96 Prozent im Jahr 2008 steigerte. Weitere Länder, die ihre Recyclingraten beeindruckend anheben konnten, sind Tschechien (von 50 auf 62 Prozent), Italien (von 60 auf 72 Prozent) und Finnland (von 61 auf 80 Prozent). Insgesamt zeigen die neuen Recyclingdaten ein positives Bild: Die Menge an nicht recyceltem Behälterglas nahm während der vergangenen zehn Jahre um 26 Prozent ab, obwohl der Verbrauch um acht Prozent anstieg.



Die Verwendung von Recyclingglas bei der Produktion neuer Glasbehälter spart sowohl Rohstoffe als auch Energie. "Altglasscherben sind deshalb in der Behälterglasproduktion unser wichtigster Rohstoff", sagt Dr. Johann Overath, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Glasindustrie. Für das Einschmelzen von Recyclingglas sind rund 25 Prozent weniger Energie nötig als bei der Verwendung von primären Rohstoffen. "Zusätzlich haben wir im Laufe der vergangenen 40 Jahre die Produktionstechnologie optimiert und damit die Energiebilanz von Glas um rund 60 Prozent verbessert", so Overath, "Auch die CO2-Emissionen der gesamten deutschen Glasindustrie konnten wir durch Energieeinsparungen und verstärkten Scherbeneinsatz von 1990 bis 2008 um 26,8 Prozent reduzieren."



Mit einem einfachen Verfahren recycelt die Industrie Gläser und Flaschen und produziert aus ihnen neue Glasbehälter von gleicher Qualität. Damit ist Glas eines der wenigen Verpackungsmaterialen, das einen geschlossenen Recyclingkreislauf "from cradle to cradle" (cradle = Wiege) ermöglicht. O-I gehört beim Einsatz von Recyclingglas für die Herstellung von neuen Glasbehältern weltweit zu den Spitzenreitern und verwendete im Jahr 2008 rund 2,8 Millionen Tonnen Recyclingglas in seiner Produktion. Das Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, den Energieverbrauch jedes Produktionsschrittes zu reduzieren und das Umweltpotential von Glas zu maximieren.



"Die Ergebnisse der Glassammlung für das Recycling beweisen, dass dieses Verpackungsmaterial ein vollkommen nachhaltiger Wertstoff ist", sagt Adeline Farrelly. "Im Gegensatz zu anderen Materialien wird ein sehr hoher Prozentsatz des gesammelten Glases tatsächlich im neuen Produktionszyklus wiederverwertet. Dies hat einen äußerst positiven Einfluss auf den Ressourcenschutz, den Energieverbrauch sowie die Reduzierung von Emissionen.



Mit den europaweit steigenden Recyclingquoten wächst auch das Bewusstsein der Verbraucher für die Notwendigkeit nachhaltiger Verpackungen. Die Konsumenten sehen Glas als umweltfreundliche Antwort auf diesen Bedarf. Eine aktuelle FEVE-Studie (April 2009) zeigt, dass rund zwei Drittel der Verbraucher beim Kauf eines Produktes die Umweltfreundlichkeit des Verpackungsmaterials beachten. Rund 74 Prozent der Konsumenten ziehen in Glas verpackte Produkte für fast alle Lebensmittel- und Getränkearten vor. Die Verbraucher sind überzeugt, dass Glas am besten den Geschmack bewahrt und das sicherste und gesündeste Material für sie selbst, ihre Familien und die Umwelt ist.



Diese Vorliebe für das Natürliche fördern die Europäische Behälterglas Vereinigung und O-I über eine europaweite Kampagne, um das Bewusstsein für die Grundwerte des Glases zu erzeugen. Die "Friends of Glass"-Initiative findet mittlerweile im zweiten Jahr statt. Sie will die Verbraucher dazu ermutigen, auch ihre Familien und Bekannten mit den vielen Vorteilen der Glasverpackungen vertraut zu machen. Mit der Internetseite www.friendsofglass.com als Herzstück ist es der Kampagne bereits gelungen, einen großen Einfluss auszuüben: So schaffte es der ironisch-witzige Animationsfilm "Hank, die singende Flasche" bereits, eine halbe Millionen Seitenaufrufe bei YouTube zu generieren.


Weitere Informationen rund um Glas für Wein finden Sie unter www.winelovesglass.com



Weitere Informationen zum Thema Babynahrung und Glas finden Sie unter www.baby.eu.o-i.com



O-I ist Partner der "Friends of Glass"-Kampagne, die von der Europäischen Behälterglas Vereinigung (FEVE) ins Leben gerufen wurde. Weitere Informationen finden Sie unter www.friendsofglass.com.


O-I Europe
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Goethestrasse 75
40237 Düsseldorf
+49 (0) 211 932 2455

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Pressekontakt:
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Angelika Frost
Fürstenwall 65
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Angelika Frost, verantwortlich.

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