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Deutscher-Tierhilfe-Verband: Zu Ostern gilt: Augen auf beim Eierkauf!

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Seit dem 01.01.2010 ist die Haltung von Legehennen in herkömmlichen Käfigbatterien bundesweit verboten. Doch ausländische Käfigeier werden gerade zur Osterzeit als gefärbte Eier auch bei uns angeboten. Die Herkunft des Eis erkennt der Verbraucher dabei oft nicht.

"Die Stempelpflicht gilt nur für Frischeier; da gefärbte Eier aber schon vor dem Färben gekocht werden, zählen sie zu den verarbeiteten Eiern und müssen keinen Stempel tragen. Weil sie in der Produktion die geringsten Kosten verursachen, werden deshalb hier meist Eier aus Käfighaltung verkauft", erklärt Michael Freitag, Mitarbeiter der Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Tierhilfe Verbands.
Der Eierstempel, den frisch verkaufte Schaleneier seit 2004 in der EU tragen müssen, ist für verantwortungsbewusste Verbraucher eine Hilfestellung: Mit einem Code gibt er Aufschluss über die Haltungsform der Legehennen. Die erste Ziffer des Stempels, noch vor dem Kürzel des Erzeugerlandes und der Kennnummer des Hofes, gibt an, ob das Ei aus Käfighaltung (3), Bodenhaltung (2), Freiland- (1) oder Biohaltung (0) stammt. Freitag erläutert weiter: "Die Käfighaltung in Deutschland darf mittlerweile nur noch in Kleingruppenhaltung stattfinden, die Tiere bekommen jedoch auch hierbei keinerlei Auslauf. Hühner in Bodenhaltung dürften immerhin frei im Stall herumlaufen, doch meist ist kein Platz dafür da, denn die Hühnerhalter stopfen die Ställe häufig sehr voll. Freilandhühnern muss ein Mindestmaß an Auslauf zur Verfügung stehen, Biohühner werden zudem nach ökologischen Standpunkten gehalten und gefüttert."
Der Absatzanteil von käfiglosen Haltungsformen befindet sich seit der Einführung der Stempelpflicht auf dem Vormarsch; doch immer noch stammt ein beträchtlicher Teil der verbrauchten Eier aus der Käfighaltung. Dies liegt vor allem daran, dass in Back- und Teigwaren aufgrund der niedrigeren Kosten - und wegen der fehlenden Verpflichtung zur Herkunftsangabe auf dem fertigen Produkt - überwiegend Käfigeier verarbeitet werden; dass jedoch auch Ostereier von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind, wissen viele Verbraucher nicht.
"Die Käfighaltung von Legehennen, ob in Einzelkäfigen oder ?Kleingruppen", ist nicht artgerecht, da sie weder Platz zum Scharren und Picken noch zum Sandbaden haben", so Michael Freitag vom Deutschen Tierhilfe Verband. "Auch die Kleingruppenhaltung ist nur Augenwischerei. Hier hat ein Huhn knapp 800 statt 550 cm² zur Verfügung - immer noch weniger als ein DIN-A-4-Briefbogen. Am tierquälerischen Aspekt der Käfighaltung hat sich wenig geändert."
Besonders deutlich wird dies am Vergleich mit der ökologischen Haltung von Legehennen: Ein Huhn in Biohaltung hat 4 m² zur Verfügung.
Daher empfiehlt der Deutsche Tierhilfe Verband: Gefärbte Ostereier im Bioladen oder frische Eier aus Bio- oder Freilandhaltung kaufen und selbst färben, zum Beispiel mit Rote Beete, Fliederblüten, Petersilie oder Karotten.

Weitere Informationen zum Thema "Augen auf beim Eierkauf" finden Sie auch auf der Website des Deutschen Tierhilfe Verbands unter http://www.deutschertierhilfeverband.de





Deutscher Tierhilfe Verband e.V.
Michael Freitag
Im faulen Hohl 3
34386
Trendelburg
deutschertierhilfeverband@googlemail.com
Mobil: 0151-55955558
http://www.deutschertierhilfeverband.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Michael Freitag, verantwortlich.

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