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Keine Angst vor Hitzegewittern

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HUBER+SUHNER rät Netzbetreibern zu mehr Blitzschutz-Vorsorge


Hitzegewitter ruinieren nicht nur manches Open Air-Stelldichein, sondern verursachen jährlich horrende Schäden und Kosten. Da sich Blitze immer den einfachsten Weg zur Erde suchen, sind einzeln stehende Antennen, Masten und Mobilfunk-Basisstationen besonders gefährdet. Für Betreiber ein Grund mehr, ihre Anlagen gerade in der Sommerzeit vor Blitzschlag zu schützen.

Das Traditionshaus HUBER+SUHNER stellt eine umfassende Palette an koaxialen Schutzelementen und -schaltungen bereit. Dabei unterscheidet sich das Liefersortiment in gasgefüllte Überspannungsableiter-Kapseln und Ableiter mit Lambda/4-Stichleitungen. Sie werden jeweils so eingesetzt, dass sie elektrische Störungen an den hoch empfindlichen Bauelementen vermeiden, ohne den Betrieb der Anlage zu unterbrechen. Die gasgefüllten Überspannungsableiter-Kapseln lassen sich durch ihre geringe Eigenkapazität breitbandig bis zu Betriebsfrequenzen von 2,5 GHz einsetzen. Bei Blitzeinschlag reagieren die Suhner Lightning Protectoren unmittelbar und können so den Energiegehalt des Störimpulses um bis zu 35 dB (Faktor 3200) reduzieren. Blitzströme von bis zu 40 kA leiten sie einmalig, bis zu 20 kA mehrfach hintereinander ab. Das Sortiment an Überspannungsableiter-Gaskapseln umfasst Schutzelemente für jede der drei nach IEC 61312-1 definierten Blitzschutzzonen, wie Miniatur-, Multiband- und Hochleistungs-Gaskapselprotektoren sowie Feinschutz-Ableiter.

Die Protektoren mit Lambda/4-Stichleitungen schützen die Anlagen mit Betriebsfrequenzen von 400 MHz bis rund 12 GHz und werden wegen ihrer begrenzten Bandbreite – von zwei bis 20 Prozent – kundenspezifisch eingebaut. Der entscheidende Vorteil dieser Schutzelemente ist ihre besonders hohe Dämpfung von Störimpulsen, die bis zu 56 dB (Faktor 400 000) betragen kann.

HUBER+SUHNER rät Operatoren, die Sicherung der Antennenanlagen nicht zu vernachlässigen. Im Ernstfall drohen nicht nur Sachschäden, sondern auch ein Image-Verlust durch den Service-Ausfall eines Netzes. Um die Stabilität der Funknetze zu gewährleisten, müssen Schutzmaßnahmen gegen Blitzschlag und den Einfluss elektro-magnetischer Pulse sorgfältig geplant und implementiert werden. Die Gefahrenquelle bei einem Einschlag sind elektrische Felder, die sich innerhalb von Mikrosekunden bilden und Spitzenwerte von einigen 10kV/m erreichen. Diese Felder induzieren hohe Spannungen in Leitungen und Antennen, die direkt in die Geräte eingespeist werden. Besonders die Spannungsspitzen liegen weit über der Zerstörungsschwelle der Elektronikbaugruppen der Antennen.

„Der Blitzschutz sollte immer Maßnahmen zum äußeren und inneren Schutz beinhaltet – gleichzeitig müssen statischer und dynamischer Potentialausgleich Hand in Hand gehen", erklärt Herbert Dreher, Technischer Support bei HUBER+SUHNER. „Werden die Schutzmaßnahmen nicht als ein geschlossenes System realisiert, sind auch die getroffenen Maßnahmen nur bedingt effektiv. Vielen Betreibern ist nicht bewusst, dass die bestehenden Normen ein vollständiges Schutzkonzept vorschreiben."


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Jacklin Montag, verantwortlich.

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