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Kosten senken mit Internet-Telefonie

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Einfachere Systemverwaltung und mehr Nutzerkomfort


Die Konvergenz von Sprach- und Datennetzen wird seit mehreren Jahren intensiv diskutiert, doch wissen selbst versierte IT-Fachleute in Unternehmen selten, worin der praktische und wirtschaftliche Nutzen dieses Phänomens liegt. Die Technologiekonvergenz, meist mit den Schlagwörtern „Voice-over-IP“ oder „IP-Telefonie“ betitelt, soll den Betrieb von unternehmensinternen Netzwerken und Telefonanlagen vereinfachen und vor allem Geld sparen.

Stuttgart - Die Konvergenz von Sprach- und Datennetzen wird seit mehreren Jahren intensiv diskutiert, doch wissen selbst versierte IT-Fachleute in Unternehmen selten, worin der praktische und wirtschaftliche Nutzen dieses Phänomens liegt. Die Technologiekonvergenz, meist mit den Schlagwörtern „Voice-over-IP“ oder „IP-Telefonie“ betitelt, soll den Betrieb von unternehmensinternen Netzwerken und Telefonanlagen vereinfachen und vor allem Geld sparen. Dem gegenüber stehen oft Befürchtungen wegen angeblich hoher Investitionen und komplizierter, langwieriger Umstellungsphasen.

Das Kürzel IP steht für „Internet Protocol“ und bezeichnet den Übertragungsstandard für Daten über das Internet. Mit „Voice-over-IP“ (kurz VoIP) bezeichnet man die Technologie der Sprachkommunikation mittels Internet Protocol. Dabei wird Sprache in Datenpakete aufgeteilt und ganz wie im Internet beim Empfänger wieder zusammengesetzt und wiedergegeben. Da bei VoIP Sprache und Daten eine einzige gemeinsame Leitung nutzen, kann die herkömmliche Telefonanlage samt ihrer Leitungen eingespart werden. Der IT- und TK-Spezialist NextiraOne hat das am Beispiel einer mittelgroßen Sparkasse im ländlichen Gebiet dokumentiert. Die Sparkasse besteht aus einer Hauptstelle mit rund 200 Mitarbeitern und 35 Geschäftsstellen mit je zwei bis fünf Mitarbeitern. Jede dieser Geschäftsstellen ist mit einer Nebenstellenanlage für die Telefonie ausgestattet, die insgesamt zwischen 275 und 375 Arbeitsplätzen mit einem Telefonanschluss versorgen. Pro Monat und Geschäftsstelle verursachen die Telefonanlagen zwischen 50 und 100 Euro Wartungskosten, im Jahr ein fünfstelliger Betrag. Ähnlich deutlich schlagen die Telefongebühren für Gespräche der 36 Geschäftsstellen untereinander zu Buche: zwischen 1.500 und 2.000 Euro im Monat sind gängig. "Die Gesamtkosten für hausinternen Betrieb und Unterhalt der Telefonanlagen belaufen sich also schnell auf mehr als 50.000 Euro im Jahr", so die Erfahrungen von Hermann Bockstette, Vertriebsleiter Sparkassen und Genossenschaftsbanken bei NextiraOne Deutschland.

Wie jede Bank verfügt auch die Sparkasse über ein hauseigenes Datennetz, über das der gesamte interne Datenverkehr abgewickelt wird. Und weil dieses Netzwerk das Rückgrat der täglichen Arbeit bildet, werden hier beträchtliche Mittel in den Betrieb und die ständige Wartung gesteckt. "VoIP-Technologie ermöglicht jetzt die Zusammenführung beider Netze und setzt durch den Wegfall der herkömmlichen Telefonanlagen beträchtliche Mittel frei. Bei einem Investitionsvolumen von etwa 100.000 Euro in unserem Beispiel rechnet sich die Umstellung auf VoIP schon nach rund drei Jahren", betont Bockstette.

Weil sämtliche Telefoniefunktionen auf einem Server durch spezielle Software gesteuert werden, sind Modifikationen und Erweiterungen des Telefonsystems zentral mit wenigen Mausklicks zu bewerkstelligen. Für den Anwender ändert sich in der Praxis nichts - Rückfragen, Makeln, Gespräche verbinden, alles funktioniert wie zuvor. "Ein weiteres Komfort-Plus ist die 'Telefonnummer zum Mitnehmen': Ein Mitarbeiter, der tageweise in einer anderen Filiale aushilft, kann sich an jedem beliebigen Telefon mit einer PIN-Nummer anmelden, und ist fortan für Kunden und Kollegen unter der gewohnten Durchwahl erreichbar. Die Programmierbarkeit der IP-Telefone ermöglicht zudem neuartige Anwendungen. So bringen die Spezialisten des Systemintegrators NextiraOne von zentralen Adressverzeichnissen über firmeninterne Geburtstagserinnerungen bis zum Speiseplan der Sparkassenkantine nahezu jede Sonderfunktion auf den Bildschirm eines IP-Telefons. Das Telefon wird zum Infoterminal mit stets aktuellen Daten", sagt Bockstette.

Die Planung und Installation eines solchen Vorhabens sollte nach Ansicht von Bockstette von einem Systemintegrator übernommen werden, dessen Spezialisten in beiden Welten - Sprache und Daten - zu Hause sind. Außerdem sollte der Dienstleister für störungsfreien Betrieb rund um die Uhr sorgen können. "NextiraOne betreibt zu diesem Zweck eine eigene Service Factory in Berlin, die die meisten Störungen per Fernwartung beheben kann. Sollte dies einmal nicht gelingen, beseitigt ein Servicetechniker das Problem vor Ort - je nach Servicevertrag sogar innerhalb von vier Stunden bundesweit", führt der NextiraOne-Manager aus.

So jung die IP-Telefonie als Technologie noch sei, so sehr habe sie sich doch bereits zu einem ernsthaften Konkurrenten für herkömmliche Nebenstellenanlagen entwickelt. "Die Konvergenz von Sprach- und Datennetzen birgt enormes Einsparpotenzial und bringt neben einer deutlich flexibleren Erweiterbarkeit und Systemverwaltung auch Zusatzfunktionen, die im täglichen Umgang mit dem Telefon Arbeitsabläufe beschleunigen und den Nutzerkomfort steigern können. Das Sparkassenbeispiel belegt, dass es gerade für Unternehmen dieser Größenordnung mit vielen Geschäftsstellen Sinn macht, eine Investition in IP-Telefonie in Betracht zu ziehen", so das Resümee von Bockstette.



Web: http://www.nextiraone.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gunnar Sohn, verantwortlich.

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