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Cyberkriminelle nutzen den Tod des polnischen Präsidenten aus

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ESET deckt die Machenschaften skrupelloser Krimineller auf: Tragische Ereignisse werden benutzt, um User auf gefährliche Webseiten zu locken

Jena, 16. April 2010 - Kriminelle Hacker scheuen vor nichts zurück, um ahnungslose User auszutricksen. Google und Twitter werden manipuliert, um nach Informationen suchende Nutzer auf infizierte Webseiten zu lotsen.

Dafür nutzen Cyberkriminelle tragische Katastrophen aus, wie zum Beispiel den Flugzeugabsturz in Smolensk, bei dem Polens Präsident Lech Kaczynski und andere hochrangige Vertreter des Landes ums Leben gekommen sind. Auch die Bombenanschläge in Moskau und Dagestan Ende März wurden so skrupellos instrumentalisiert.

"Kriminelle nutzen die Tatsache aus, dass sich natürlich viele Menschen über solche dramatischen Katastrophen im Internet informieren wollen. Sie manipulieren die Ergebnisse von Suchmaschinen wie Google, indem sie mit Viren verseuchte Webseiten optimieren, sodass diese möglichst gut in den Trefferlisten von Google vertreten sind" erklärt Maik Wetzel von ESET Deutschland. "Diese Technik wird als ?Malicious Search Engine Optimization" bezeichnet. Sie hat zur Folge, dass sich bei bestimmten Suchanfragen sehr viele infizierte Links unter den bestgelisteten Ergebnissen befinden, die die nichts ahnenden User dann zu gefährlichen Webseiten führen", so Wetzel weiter.

Suche nach Informationen zum Flugzeugabsturz führt zu Scare-Ware

Bei Suchanfragen nach der verunglückten polnischen Präsidentenmaschine waren bereits kurz nach der Katastrophe hunderte Links zu Webseiten mit gefährlichen Inhalten in den Google-Ergebnissen zu finden. Besuchen User auf der Suche nach aktuellen Informationen diese Webseiten, wird ihnen häufig vorgetäuscht, dass ihr PC mit Viren verseucht ist. Auch wenn das in Wirklichkeit nicht der Fall ist, wird den so verängstigten Usern gleich auch Antivirensoftware zum Kauf angeboten. Diese ist allerdings eine Fälschung. Die auch als Scare-Ware bezeichnete Software nützt allerdings gar nichts, kostet die User viel Geld und beinhaltet im schlimmsten Fall weitere Schädlinge.

Bombenanschläge in Russland: Twitter und Google manipuliert

Auch die Bombenanschläge in Moskau und im russischen Dagestan wurden von kriminellen Hackern hinterhältig ausgenützt. Dabei haben Sie nicht nur die Suchmaschine Google, sondern auch die Ergebnisse des Micro-Blogging Dienst Twitter manipuliert. So wurden auf zahlreichen Twitter-Profilen Links zu Videos, die die Anschläge angeblich zeigen würden, gepostet. Besuchen User diese Webseiten, werden sie sofort aufgefordert, eine bestimmte Software zu installieren, um die Videos betrachten zu können. Natürlich handelt es sich dabei aber um keine Software zum Abspielen von Streaming-Videos, sondern um bösartige Programme. Diese spionieren beispielsweise PCs aus, löschen Daten oder fügen den Usern auf andere Art und Weise Schaden zu. Eine weitere Tücke dabei ist, dass die Cyberkriminellen die gefährlichen Links mit Hilfe von Online-Diensten wie bit.ly verkürzen und damit verschleiern.

ESET Sicherheitssoftware bietet Schutz vor den oben genannten, riskanten Schadprogrammen. ESET empfiehlt zum Schutz vor IT-Gefahren den Einsatz von Antivirensoftware sowie das Einspielen von allen aktuellen Updates sowohl bei Softwareprogrammen als auch beim Betriebssystem.

Weitere Informationen zu Sicherheitsprodukten stehen unter http://www.eset.de bereit.


DATSEC Data Security
Michael Klatte
Talstr. 84
07743
Jena
presse@datsec.de
+49 3641 / 63783
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Web: http://www.eset.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Michael Klatte, verantwortlich.

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