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Trend Micro engagiert sich im Kampf gegen Kinderpornographie

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Unternehmen kooperiert als erster Sicherheitsanbieter mit dem "National Center for Missing & Exploited Children"; Kunstwettbewerb an bayerischen Schulen soll Bewusstsein für Online-Bedrohungen schärfen; Online-Seminar für Lehrerinnen und Lehrer am 6. Mai 2010 von 16 Uhr bis 17 Uhr

Hallbergmoos, den 21. April 2010 - Das nordamerikanische National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) hat heute bekannt gegeben, dass sich Trend Micro an dessen Uniform Resource Locator (URL)-Projekt beteiligen wird. Ziel der Initiative ist es, Kinderpornographie im Internet zu bekämpfen. Seit 2007 arbeitet das NCMEC mit der Internetindustrie zusammen, um die Kinderpornographie im Internet einzudämmen. Das URL-Projekt umfasst derzeit 67 US-amerikanische Electronic Service Provider (ESP), die zusammen 74 Prozent dieses Marktes abdecken, und sechs internationale Polizeibehörden. Trend Micro ist der erste Sicherheitsanbieter, der sich an der Initiative von NCMEC beteiligt.

"Trend Micro ist ein weltweiter Marktführer für Antiviruslösungen und Internet-Content-Sicherheit mit Millionen Kunden rund um den Globus", erklärt Ernie Allen, President bei NCMEC. "Die Teilnahme von Trend Micro am URL-Projekt ist ein Riesenschritt nach vorne in unseren Bemühungen, Familien vor dem unbeabsichtigten Zugriff auf Kinderpornographie zu schützen."

Die Zahlen, die NCMEC im Dezember 2009 publiziert hat, belegen, dass 40 Prozent der Kinder, die die Polizei als Opfer von Kinderpornographie identifiziert hat, noch nicht in der Pubertät und fünf Prozent sogar noch Kleinkinder sind.

URLs, die offensichtlich zu Sites mit Kinderpornographie führen, werden der NCMEC-CyberTipline von ESPs und der Bevölkerung gemeldet. Die NCMEC-Analysten überprüfen die Webseiten und generieren einen Report, der dann den Polizeibehörden übermittelt wird. Führt dies innerhalb von sieben Tagen nicht zu Maßnahmen, so prüft NCMEC nochmals, ob die Webseite weiterhin die kinderpornographischen Bilder anzeigt. Ist dies der Fall, so werden die Seiten in eine tägliche URL-Liste gesetzt. Die Organisation wendet bestimmte Kriterien für Webseiten an, nach denen sie auf diese Liste kommen. Sie umfasst "die schlechtesten der schlechten" Inhalte und die extremsten Bilder von sexuell missbrauchten Kindern. Die URL-Liste wird denjenigen ESPs, die eine Absichtserklärung des NCMEC unterschrieben haben, zugänglich gemacht. Das URL-Projekt ist ein freiwilliges Programm und die ESPs nutzen die Liste, um sicherzustellen, dass der dort aufgeführte Inhalt nicht auf ihren Systemen ist. Die Liste wird täglich aktualisiert.

"Die sexuelle Online-Ausbeutung derer, die am verletzlichsten und wehrlos sind, nämlich unsere Kinder, ist ungeheuerlich und abscheulich", betont Lynette Owens, Director of Internet Safety for Kids & Families bei Trend Micro. "Deshalb haben die Bemühungen von NCMEC unsere volle Unterstützung. Wir sind glücklich über die Möglichkeit, diese Mission unterstützen zu dürfen. Auch fordern wir alle Sicherheitsanbieter auf, Mitglied der URL-Initiative zu werden und ihren Beitrag in diesem Programm zu leisten." Weitere Informationen sind unter dem Link www.missingkids.com erhältlich.

Löschen allein reicht nicht aus
"Die Frage, ob Löschen oder Sperren das bessere Mittel im Kampf gegen Kinderpornographie im Internet ist und die hierzulande zum Teil recht emotional diskutiert wird, ist im Grunde falsch gestellt. Man kann ja das eine tun, ohne das andere zu lassen. Sperren ist Erste Hilfe, Löschen die dauerhafte(re) - bis erneut Erste Hilfe nötig ist. Natürlich handelt es sich dabei um ein fortlaufendes Geschehen, das in seiner Struktur dem Verhältnis zwischen Verbrechern und Polizei gleicht. Weil Kriminelle nicht aussterben, ist ja auch die Polizei eine dauerhafte Einrichtung und Erste Hilfe zugleich", sagt Günter Untucht, Director of EMEA Legal bei Trend Micro. "Zu den Möglichkeiten und probaten Mitteln im Kampf gegen Kinderpornographie zählt das Sperren von Webseiten. Auch Trend Micro sperrt als Anbieter von Sicherheitslösungen im Auftrag und Sinne seiner Kunden den Zugang zu Webseiten mit zweifelhaftem bis verbrecherischem Inhalt. Löschen allein reicht nicht aus, um der Flut von böswilligen Dateien zu entkommen."

Trend Micro ist ein führender Anbieter für Internet-Content-Sicherheit mit dem Ziel, privaten Anwendern und Unternehmen einen sicheren Austausch digitaler Informationen zu ermöglichen. Das Unternehmen betreibt eine der weltgrößten Reputationsdatenbanken und ist ein Pionier für Reputationsdienste zum Schutz vor bösartigen Websites und Spam. Trend Micro wird die von NCMEC als pornografisch erkannte Webseiten den eigenen Listen hinzufügen und die Kunden davon in Kenntnis setzen. Die Nutzer von Trend Micro-Produkten werden durch das Smart Protection Network geschützt, indem verdächtige Websites, die bösartige Software enthalten könnten, blockiert werden.

Trend Micro hat sich mit dem Programm "Internet Safety for Kids and Families" zum Ziel gesetzt, Eltern, Lehrer und Jugendliche über die Gefahren im Internet aufzuklären und zu schulen, wie man dieses Medium sicher nutzt.

Trend Micro-Schulwettbewerb "Kunst gegen Cybercrime"
Auch im deutschsprachigen Raum engagiert sich Trend Micro im Kampf gegen Online-Bedrohungen für Jugendliche und Kinder inklusive in ihrer abscheulichsten Form, der Kinderpornographie. Um das Bewusstsein unter Kindern und Jugendlichen, aber auch ihrer Eltern zu fördern, hat der IT-Sicherheitsanbieter einen Kunstwettbewerb an bayerischen Schulen ausgelobt.

"Das Internet ist Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Doch noch immer ist den wenigsten klar, welchen Gefahren sie sich dadurch aussetzen - von Mobbing über Betrug bis hin zu sexuellem Missbrauch", erklärt Josef Vistola, Marketing Manager Central Europe bei Trend Micro. "Ich denke, wir alle sind aufgerufen, das Bewusstsein für Internetbedrohungen unter Kindern und Jugendlichen zu schärfen. Wir haben uns dabei bewusst für einen Kunstwettbewerb entschieden, um die meist unsichtbaren Gefahren und Fallen anschaulich und damit begreifbar zu machen."

Einsendeschluss der Arbeiten, die von einer unabhängigen Jury begutachtet werden, ist der 21. Mai 2010. Der erste Preis ist mit 1.500 Euro dotiert, dem Zweit- und Drittplatzierten winken 1.000 bzw. 500 Euro. Das Preisgeld wird in die jeweilige Klassenkasse der Gewinnerinnen und Gewinner eingezahlt. Zeitpunkt und Ort der Preisverleihung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Online-Seminar für Lehrerinnen und Lehrer
Alle Lehrerinnen und Lehrer, die mit ihren Klassen an dem Wettbewerb "Kunst gegen Cybercrime teilnehmen wollen, und solche, die mehr über Online-Bedrohungen für Kinder und Jugendliche erfahren wollen, lädt Trend Micro zu einem kostenlosen Informationsseminar im Web ("Webinar") ein. Das Online-Seminar verfolgt das Ziel, Lehrerinnen und Lehrer in die Lage zu versetzen, ihre Schülerinnen und Schüler über die Methoden der Internetkriminellen aufzuklären und für die immer größer werdenden Gefahren im Bereich der sozialen Netzwerke zu sensibilisieren.

Das Online-Seminar findet am Donnerstag, den 6. Mai 2010, von 16 Uhr bis
17 Uhr statt. Interessenten können sich per E-Mail unter webinar@trendmicro.de anmelden. Bei Rückfragen steht ihnen Frau Hana Göllitz, PR-Managerin von Trend Micro, jederzeit unter Hana_Goellnitz@trendmicro.de oder 0811 88 99 0 863 zur Verfügung.


Über National Center for Missing & Exploited Children
Das National Center for Missing and Exploited Children ist eine gemeinnützige Organisation. Seit der Gründung durch den US-Kongress im Jahr 1984 steht eine 24h-Vermissten-Hotline zur Verfügung, über die bereits über 2,447 Mio. Anrufe bearbeitet wurden. Die Polizeibehörden wurden bei der Rückführung von 148.400 Kindern unterstützt. Die CyberTipline hat über 829.800 Reports über sexuelle Ausbeutung bearbeitet, das Child Victim Identification Program hat über 32.826.400 pornographischer Dateien und Videos analysiert. Die Organisation kooperiert mit dem Büro für Jugenddelinquenz-Justiz und für Delinquenz- Prävention des Justizministeriums der Vereinigten Staaten. Weitere Informationen sind unter www.missingkids.com erhältlich.



Trend Micro Deutschland GmbH
Hana Göllnitz
Zeppelinstraße 1
85399 Hallbergmoos
+49 (0) 811 88 99 0 ? 863

www.trendmicro.de



Pressekontakt:
phronesis PR GmbH
Marcus Ehrenwirth
Max-von-Laue-Str. 9
86156
Augsburg
info@phronesis.de
0821444800
http://www.phronesis.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Marcus Ehrenwirth, verantwortlich.

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