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Europatour: Der humanoide Roboter ASIMO auf der IAA

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Technisches Herz von ASIMO von Honda schlägt mit Wind River Technologie


Ismaning, 2. September 2003 – Ein Highlight seiner Promotiontour in Deutschland steht dem mensch-ähnlichen Roboter ASIMO von Honda bevor: Er wird dem Publikum auf der IAA (Internationalen Automobilausstellung) in Frankfurt (11.- 21.9.) seine Fähigkeiten demonstrieren. ASIMO ist weltweit einer der fortgeschrittensten humanoiden Roboter und das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeiten in der Grundlagenforschung. Er geht eigenständig über Treppen und um Kurven, ergreift und hebt Gegenstände, versteht Kommandos und spricht auch einige Sätze. Im technischen Herz von ASIMO schlägt das Betriebssystem VxWorks, mit dem der Roboter entwickelt wurde. Schon seit 1989 setzt Honda bei seinen Roboter-Projekten auf Wind River Technologie.

Was bisher nur einem ausgewählten Kreis vorbehalten war, wird sich nächste Woche ändern: Der Roboter ASIMO, im August noch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Junichiro Kuizumi in Berlin und Prag unterwegs, wird auf der IAA seine Fähigkeiten einem breiten Publikum präsentieren. Bis zu 25 Gesichter und 12 verschiedene Gesten erkennt ASIMO, außerdem kann er die Quelle eines Stimmkommandos orten. Er versteht ungefähr 50 unterschiedliche Zurufe, Grüße und Fragen sowie 30 verschiedene Kommandos in japanischer Sprache und kann darauf entsprechend reagieren. Der Auftritt auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt ist der Startschuß einer Europatournee. Die „Say Hello to ASIMO“ Educational Tour bringt den Roboter nach Asien, Australien und in den pazifischen Raum, im September in den Norden der USA und im Oktober nach Kanada.

Klein – aber OHO!
Seine Höhe von 120 cm ist optimal zum Bedienen von Schaltern und Türgriffen im Haushalt und zum Arbeiten an Tischen und Werkbänken. Das Fliegengewicht von 43 kg wurde durch die Überarbeitung seines Skelettrahmens, die Reduzierung der Rahmenwandstärke und den Einsatz einer eigens entwickelten Steuereinheit erzielt. ASIMO geht wie ein Mensch und reagiert sofort auf plötzliche Bewegungen. Diese sogenannte "i-WALK"-Technologie (intelligente, flexible Echtzeit-Gehtechnologie) gestattet die fließenden Richtungsänderungen. Sie ist durch die Kombination der Funktion Predicted Movement Control (sagt die nächste Bewegung des Roboters vorher und verschiebt seinen Schwerpunkt entsprechend) mit bereits existierenden Gehsteuerungstechniken entstanden. Über eine mobile Steuereinheit, die eine flexible Kontrolle der Gehbewegungen und das Auslösen von Bewegungen per Knopfdruck erlaubt, kann er gelenkt werden. Das ermöglicht eine direktere Steuerung des Roboters.

Bewegung in Echtzeit
Dank der robusten Verlässlichkeit des Betriebssystems VxWorks führt ASIMO umfangreiche Aufgaben in Echtzeit aus. Unabhängig von seinen Tätigkeiten laufen im Programm stets mehr als zehn Rechenaufgaben ab. Fasst man alle im Roboter ablaufenden Programme zusammen, stecken darin einige Hunderttausend Befehle. Ein Beispiel dafür ist, das Gleichgewicht der Beine zu halten, die Arme zu bewegen und die kabellose Kommunikation mit externen Systemen auszuführen. Dabei steuert die Kommunikation zwischen den Motoren die eigentliche Bewegung der Gelenke. VxWorks bewährt sich schon lange in Industrierobotern, beispielsweise bei KUKA und ABB.

Honda, bekannt für erfolgreiche Motorräder, Autos und andere Leistungsprodukte, beschäftigt sich seit 1986 mit dem Prinzip von zweibeiniger Roboter-Bewegung. Im Jahr 1989 entschied sich das Unternehmen für das Betriebssystem VxWorks von Wind River als Herzstück für seine Roboter-Projekte. ASIMO ist das aktuellste Modell einer Serie von Honda Robotern, die auf VxWorks basieren. „Von Anfang an hat der Einsatz von VxWorks unsere Arbeit deutlich erleichtert“, bestätigt Toru Takenaka, Honda’s Chefingenieur für das ASIMO Projekt.

Visionäre Konzepte im Anmarsch
ASIMO wird tatsächlich in der Lage sein, den Menschen im 21. Jahrhundert zu helfen und kommt so dem Ziel von Honda, mit Robotern das Leben in unserer Gesellschaft zu verbessern, ein ganzes Stück näher. „Der menschliche Roboter und die Menschen selbst können in verschiedensten Bereichen Berührungspunkte haben“, erläutert Takenaka „so dass den Menschen mehr Zeit für Kreativität bleibt.“ Er sieht eine Welt, in der ASIMO Roboter den Menschen bei einfacher Hausarbeit und Instandhaltungsjobs zur Hand gehen. Weitere denkbare Einsätze sind in öffentlichen Bereichen (als Führer in Museen oder als Bodyguards), in risikoreichen Umgebungen, in Gefahrensituationen anstelle von Menschen oder zur Durchführung von Aufgaben, die entweder sehr monoton sind oder sehr viel Geduld erfordern.
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Über Wind River
Wind River ist der weltweit führende Anbieter von Embedded Software und Services. Als einziges Unternehmen bietet Wind River markt-spezifische Embedded Plattformen an, die Echtzeit-Betriebssysteme, Entwicklungstools und Technologien enthalten. Die Lösungen und Professional Services richten sich an unterschiedliche Märkte wie Luft-/Raumfahrt & Verteidigung, Automotive, Digitale Konsum-Elektronik, Industrie-Anwendungen und Netzwerk Infrastruktur. Das Angebot umfasst hoch-integrierte Technologie und Expertise, mit der die Kunden ihre Produkte bester Qualität effizienter schaffen können. Unternehmen aus der ganzen Welt standardisieren auf Wind River, um höchst verlässliche Produkte zu entwickeln und zugleich ihre Markteinführungszeit zu beschleunigen.
Die Unternehmenszentrale des 1981 gegründeten Unternehmens befindet sich in Alameda/Kalifornien, weltweit existieren zahlreiche Niederlassungen. Die deutsche Wind River GmbH wurde 1991 eingerichtet.
Von Ismaning/München aus bedient Wind River die Märkte in Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa und bietet darüber hinaus lokalen Support, Training und Consulting an. Weitere Information steht unter www.windriver.de bereit.

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E-Mail: evi.hochholzer@windriver.com
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Tel.: 089 / 386659 – 0, E-Mail: Beate@lorenzoni.de; www.lorenzoni.de


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