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11. Know How! Bildungskongress: Bildung wird zweinullig

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"Das Konzept Enterprise 2.0 ist reif für den Breitenmarkt: Unternehmen aller Größen und Branchen nutzen Social Software in der internen Kommunikation", so Professor Dr. Joachim Niemeier von der Universität Stuttgart, der seine Einschätzung auf die Ergebnisse einer groß angelegten Studie stützt. Diese hat er auf dem 11. Know How! Bildungskongress in Stuttgart vorgestellt. Auch die anderen Referenten belegten in ihren Vorträgen, dass Wissensmanagement, E-Learning und interne Kommunikation künftig das Attribut "2.0" tragen werden.

Unternehmen, die auf Enterprise 2.0 setzen, verbessern nicht nur ihre interne Kommunikation, sondern erhöhen ihre Flexibilität und erreichen handfeste Wettbewerbsvorteile. Im Mittelpunkt stehen dabei Plattformen, die Wissen der Mitarbeiter aggregieren (z. B. Wikis und Blogs) und sie kollaborativ Projekte mitgestalten und bearbeiten lassen. Damit sich Enterprise 2.0 im Unternehmen durchsetzen kann, müssen oftmals etablierte IT-Strukturen modifiziert werden, vor allem aber sind die Mitarbeiter auf die neue Art der Zusammenarbeit vorzubereiten: Wissen teilen, dokumentieren und kommentieren, sich mit seinem Expertenwissen im Untenehmen zu vernetzen - dies sind typische Arbeitsweisen im Social Web. Eine systematische Vorbereitung, die Aktivierung der Mitarbeiter und das Generieren einer kritischen Masse bilden die Grundlage für den erfolgreichen Rollout im Unternehmen. Niemeier: "Unsere Studie zeigt, dass die Einführung von Social Media klappt, wenn sie von der Unternehmensleitung gefördert wird; das Prinzip Bottom-up funktioniert hier in der Regel nicht."

Beim Know How! Bildungskongress diskutierten die rund 100 Teilnehmer auch darüber, wie Daten im Social Web gesichert werden können und wie sie systematisch Reputationsmanagement betreiben können. "Business-Plattformen wie XING oder LinkedIn sind hierfür sehr nützlich, aber nur, wenn die Profile richtig angelegt sind", so Christoph Runkel von der Firma christoph runkel | internetprojekte.

Wie E-Learning-Werkzeuge dazu beitragen, dass standardisierte Lerninhalte effizient verbreitet werden, berichtete Stefan Jakoby von der Robert Bosch GmbH. Seine E-Learning-Applikationen sind im Intranet implementiert und damit weltweit innerhalb der Bosch-Gruppe abrufbar. Ähnliche Projekte präsentierten Referenten von Festo und EDEKA.

"Der Know How! Bildungskongress hat sich als festes Forum für die Weiterbildungs-Community in Süddeutschland etabliert", so Martin Kundt, Vorstand der Know How! AG. "Diesmal lag unser Schwerpunkt auf dem Social Web - zu Recht, wie ich meine: soziale Medien bieten sich bestens dafür an, Lernen, Informieren und Wissensmanagement im Unternehmen zu unterstützen."

Der Know How! Bildungskongress findet jährlich statt. Informationen zur Veranstaltung am 7. Mai 2010 sowie Videomitschnitte und Präsentationen ausgewählter Vorträge gibt es auf www.knowhow-bildungskongress.de



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70595 Stuttgart
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