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Transatlantische Zusammenarbeit stärkt die Sicherheit

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Ex-Verteidigungsminister Scharping zum internationalen Terrorismus


Berlin - Das transatlantische Verhältnis als "Rückgrat der äußerlichen Sicherheit Deutschlands" steht für Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping im Mittelpunkt aller Bemühungen für eine sichere Zukunft der Bundesrepublik. Wenige Stunden, nachdem Bundeskanzler Gerhard Schröder und US-Präsident George W. Bush in New York das Ende ihrer Differenzen erklärt und weitere Schritte für eine Zusammenarbeit im Irak vereinbart hatten, sagte Verteidigungsexperte Scharping auf einer Veranstaltung der Investor und Treuhand in Berlin: "Sicherheitspolitik muss umfassend gedacht werden, also auch ökonomisch und kulturell."

Berlin - Das transatlantische Verhältnis als "Rückgrat der äußerlichen Sicherheit Deutschlands" steht für Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping im Mittelpunkt aller Bemühungen für eine sichere Zukunft der Bundesrepublik. Wenige Stunden, nachdem Bundeskanzler Gerhard Schröder und US-Präsident George W. Bush in New York das Ende ihrer Differenzen erklärt und weitere Schritte für eine Zusammenarbeit im Irak vereinbart hatten, sagte Verteidigungsexperte Scharping auf einer Veranstaltung der Investor und Treuhand in Berlin: "Sicherheitspolitik muss umfassend gedacht werden, also auch ökonomisch und kulturell." Weil Nordamerika, also die USA und Kanada, und Europa gemeinsam mit nur zwölf Prozent der Bevölkerung gut 60 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung repräsentieren, sieht Scharping eine gute Basis für eine "umfassende und langfristige strategische Zusammenarbeit" der transatlantischen Partnerschaft.

Das Militär kann für Scharping nicht das einzige Instrument sein, die Freiheit und die Gesundheit der Bürger zu schützen." In den "Zeitgesprächen mit Prominenten", zu denen die Investor- und Treuhand-Beratungsgesellschaft seit drei Jahrzehnten einlädt, sagte Scharping: "Man muss an die Quelle der Probleme gehen, bevor die Auswirkungen die Grenzen des eigenen Territoriums erreicht." In einer Region mit wenigen hundert Kilometern Radius entwickele sich in Nahost "der gefährlichste Cocktail des Globus". Die Auseinandersetzungen um die Erdölvorkommen, ethnischer Hass und die Bereitschaft zu Terrorismus geben für Scharping keinen Anlass "in Angststarre zu verfallen, aber sie lassen sich auch nicht verleugnen." Der Militärexperte wies darauf hin, dass die Bundeswehr mit 11.000 Fahrzeugen den größten Fuhrpark Europas darstelle, mit 280.000 Uniformierten auch die größte Bekleidungskammer und mit 360.00 Hektar Gelände auch eine bedeutende Liegenschaftsverwaltung. Scharping: "Ein Staat, der Sicherheit gewährleisten will, und zwar auch ökonomische, miss sich dazu etwas einfallen lassen."

"Bessere Spielregeln für eine globale Wirtschaft" fordert Treuhand-Geschäftsführer Mario Ohoven, der ein Zehn-Punkte-Programm für ökonomischen Aufschwung Deutschlands ins Zentrum seines Beitrags zu den "Zeitgesprächen mit Prominenten" stellte. Als Gastgeber und Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft fordert Ohoven vor allem zu einem mentalen Stimmungswechsel im Mittelstand auf, der mit rund rund drei Millionen Unternehmen mehr als 20 Millionen Beschäftigte zählt. Mit "Freude auf etwas" statt "Angst vor etwas" seien auch schwierige strukturelle Aufgaben zu bewältigen. Als Beispiele nennt der Finanzexperte aus Düsseldorf neben einem einfacheren Steuersystem und mehr Öffnungsklauseln in Tarifverträgen vor allem das Bildungssystem. Die Schulausbildung gehe am Bedarf der Wirtschaft vorbei und mit einem 30 Prozent-Anteil von Abiturienten sei der internationale Wettbewerb nicht zu bewältigen. Dass Deutschland nur 9,8 Prozent Unternehmer unter den Erwerbstätigen zählt, Österreich aber 14,9 Prozent und England 14,3 Prozent, macht Ohoven sogar Angst. Die 90.000 Gesetze und Verordnungen, "die einen mittelständischen Arbeitgeber pro Mitarbeiter jährlich 4300 Euro kosten", bezeichnet Ohoven als unnötige Wachstumsgrenze.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Isabel Braun, verantwortlich.

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