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Bauernverband lädt zum Greenwashing ein

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Wenn Unterstützer der industriellen Massentierhaltung zum »Blick hinter die Kulissen« einladen, kann etwas nicht stimmen.

Am 30. Mai 2010 fällt der Startschuss zum Tag des offenen Hofes, an dem der Deutsche Bauernverband (DBV) die Frage beantworten möchte, wie die Realität auf landwirtschaftlichen Betrieben aussieht. DBV-Präsident Gert Sonnleitner spricht davon, dass sich die Verbraucher »von der transparenten und nachhaltigen Produktion und der artgerechten Haltung der Tiere überzeugen« können.
»Sicherlich wird auf den Vorzeigehöfen bäuerliche Idylle vermittelt, aber mit den typischen Bedingungen in den Tierfabriken hat das sehr wenig zu tun«, erklärt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt. So wird der Bauernverband wohl kein Wort darüber verlieren, dass in der Schweinehaltung oft noch nichtmals die gesetzlichen Mindeststandards eingehalten werden, die Tiere in der Hühner- und Putenmast häufig unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen, Milchkühe so überzüchtet sind, dass entzündete Euter zum Alltag gehören sowie Legehennen die empfindlichen Schnabelspitzen abgetrennt und ihre Brüder gleich nach dem Schlüpfen im Homogenisator getötet werden.
»Wir bitten Medien und Verbraucher, nicht der Scheinwelt zu erliegen, die der Bauernverband mit seinem angeblichen Blick hinter die Kulissen schaffen will«, schließt Schindler.

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt setzt sich erfolgreich gegen die industrialisierte Massentierhaltung ein. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de.



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