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Euro legt Strukturprobleme der deutschen Wirtschaft offen

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Agenda 2010 konsequent umsetzen


Frankfurt a.M. – „Mit der Einführung des Euro am 1.1.1999 fiel ein jahrzehnte währendes Privileg der deutschen Wirtschaft, die D-Mark“, begann der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank Prof. Dr. Hans Tietmeyer seinen Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zeitgespräche mit Prominenten, die von der Investor- und Treuhand Beratungsgesellschaft in Frankfurt am Main veranstaltet wurde.

Frankfurt a.M. – „Mit der Einführung des Euro am 1.1.1999 fiel ein jahrzehnte währendes Privileg der deutschen Wirtschaft, die D-Mark“, begann der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank Prof. Dr. Hans Tietmeyer seinen Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Zeitgespräche mit Prominenten, die von der Investor- und Treuhand Beratungsgesellschaft in Frankfurt am Main veranstaltet wurde. Das jahrzehntelang anhaltende stabile Zinsniveau der D-Mark habe, trotz der sich bereits seit den siebziger Jahren anbahnenden Strukturprobleme der deutschen Wirtschaft, für ein im Vergleich zum europäischen Ausland günstigeres Investitionsklima gesorgt. Der Euro habe jedoch mittlerweile die hierdurch verdeckten Strukturprobleme der deutschen Wirtschaft offengelegt, so Tietmeyer weiter. Die Schwäche der deutschen Wirtschaft schaffe im Ausland Besorgnis. Hoffe man doch gerade dort auf die Zugkraft der zentralen Volkswirtschaft Deutschland. Der Euro sei nicht die Ursache der Strukturprobleme. Er könne jedoch, bei beherztem Anpacken ordnungspolitischer Reformen zu einem Motor für die deutsche Volkswirtschaft werden, so Tietmeyer’s Fazit.

Für ein Reformprogramm in Form einer Zehn-Punkte-Liste plädierte Mario Ohoven, Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Investor und Treuhand GmbH. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn auch in viel zu geringem Ausmaß, sei die Agenda 2010 von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Deutschland läge auf Platz 23 im Wachstumsvergleich mit den 26 führenden Industrienationen. Deshalb gelte es, Schröders Reformen in jedem Fall zu unterstützen. Es sei in der derzeitigen Situation kontraproduktiv den positiven Impuls der Agenda 2010 schlecht zureden. Wirtschaft sei, so Ohoven, in Anlehnung an eine Bemerkung Ludwig Erhards, zu mindestens 50 Prozent Psychologie. Es seien allerdings weitreichendere Reformen u.a. im Bereich der Bildung, der sozialen Sicherungssysteme, der Steuerpolitik und des Arbeitsmarktes notwendig, um nicht nur die Stimmung, sondern auch die realen Grundlagen für Investitionen und dauerhaftes Wachstum zu schaffen. Insbesondere den Mittelstand, als Motor der deutschen Wirtschaft, gelte es aus einem Wust von Gesetzen, Verordnungen und Vorschriften zu befreien, forderte Ohoven.

Prof. Dr. Michael Zeiher, Kardiologe und Direktor der Medizinischen Klinik IV J. W. Goethe-Universität, Frankfurt, wies in seinem Vortrag auf die Möglichkeiten der von ihm mitentwickelten neuartigen Stammzellentherapie bei Herzinfarkten hin. Hierbei handele es sich um eine Therapie mit adulten Stammzellen, d.h. Stammzellen von erwachsenen Menschen. An der Universitätsklinik Frankfurt am Main seien schon über längere Zeit bei Patienten mit akutem Herzinfarkt sehr gute Ergebnisse erzielt worden. Der Einsatz sog. Progenitorzellen aus Knochenmarkszellen bei Durchblutungs- und Funktionsstörungen des Herzens sei sehr vielversprechend. Die Therapie sei mittlerweile validiert und werde neben mehreren Zentren in Deutschland auch in den USA und Japan durchgeführt.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Isabel Braun, verantwortlich.

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