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Wenn Lärm krank macht

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Bundesweiter Tag gegen Lärm rückt die wachsende Lärmbelastung in den Fokus der Aufmerksamkeit

Lärm zählt zu den größten und zugleich meistunterschätzten Umweltproblemen der heutigen Zeit. Laut der Europäischen Umweltagentur leiden allein in Europa mindestens 41 Millionen Menschen unter einer Lärmbelastung, die auf Dauer zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden führen kann. Dabei gibt es Möglichkeiten, sich effektiv zu schützen.

Unter dem diesjährigen Motto "Kostbare Ruhe - teurer Lärm" macht der Tag gegen Lärm bereits zum 13. Mal mit zahlreichen Aktionen auf die zum Teil gravierenden Folgen aufmerksam, die durch dauerhaften Krach entstehen können. Das sind nicht wenige: Allein in 19 Ländern Europas sind nach einer Schätzung der Europäischen Umweltagentur mindestens 41 Millionen Menschen Belastungen durch Lärm ausgesetzt, die gesundheitliche Beeinträchtigungen zur Folge haben können. Diese reichen von Konzentrationsproblemen bis hin zu lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Ob Lärm die Gesundheit schädigt, hängt jedoch nicht nur von der Lautstärke ab. Auch die Dauer und Häufigkeit von Geräuschen sowie die Frequenzzusammensetzung spielen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus ist Lärmempfinden subjektiv. So wird das Tosen eines Gebirgsbachs in der Regel als angenehm empfunden, während das nicht minder laute Rauschen einer Autobahn zumeist als störend wahrgenommen wird. Da unser Gehör laute Geräuscherlebnisse nicht vergisst, sondern sie über einen langen Zeitraum summiert, treten Hörschäden oft erst nach Jahren auf. Man sollte seinen Ohren daher immer wieder ausgiebige Ruhephasen gönnen. Denn selbst im Schlaf ist das Gehör stets aktiv.

Dem Gehör eine Auszeit gönnen
Wer seinen Ohren eine Pause gönnen und sich vor Lärm schützen will, sollte darauf achten, dass seine Wohnung und insbesondere die Schlafräume über eine wirkungsvolle Schalldämmung verfügen. Eine Schwachstelle waren bislang die Fenster. Mittlerweile lassen sich hier mit Spezialprodukten sehr gute Schalldämmwerte erzielen. Üblich sind Gießharz-Verbundgläser oder Schalldämm-Verbundsicherheitsgläser. Die Funktionsweise ist in beiden Fällen die gleiche: Durch das sehr weich eingestellte Verbundmaterial werden die Einzelscheiben entkoppelt und die Schwingungen äußerst effektiv gedämpft. Mit anderen Worten: Die Scheibe schwingt weniger lange nach. Das Ergebnis kann sich hören lassen: "Durch die Verwendung von zwei Schalldämm-Verbundsicherheitsgläsern erreichen wir mittlerweile eine Reduzierung des Lärms von über 50 Dezibel, was einer Lärmbelastung einer stark befahrenen Schnellstraße entspricht", bestätigt Christoph Troska, Leiter der Anwendungstechnik beim Glashersteller Pilkington. Die Wirkung entspricht damit fast der einer massiven Wand. Allerdings sollte man es mit dem Schallschutz auch nicht übertreiben. "Ein häufiger Fehler bei der Auswahl schalldämmender Maßnahmen besteht darin, dass man versucht, den Umgebungslärm auf Null zu reduzieren", weiß der Experte. "Es sollte immer noch ein gewisses Hintergrundgeräusch vorhanden sein, weil sonst andere Geräuschquellen im Gebäude, zum Beispiel die Heizungspumpe, sehr störend wirken können." Daher ist es ratsam, vor der Auswahl der passenden Schalldämmverglasung vor Ort eine Schallmessung vornehmen zu lassen. Eine erste Hilfe bei der Auswahl bietet der "Sound Simulator". In der Rubrik "Bauglasprodukte" unter www.pilkington.de kann man mit dem interaktiven Tool unterschiedliche Gläser und ihre schalldämmende Wirkung praxisnah und unverbindlich ausprobieren.

Fördermöglichkeiten für Schallschutzmaßnahmen
Wie wichtig das Thema Schalldämmung ist, veranschaulicht eine Studie, die im Auftrag des Umweltbundesamtes zum Einfluss des Fluglärms auf die Gesundheit im Umkreis des Flughafens Köln-Bonn durchgeführt wurde. Aus ihr geht hervor, dass in der Region deutlich mehr Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck verschrieben werden. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hat reagiert und in ihrem Lärmbericht 2009 die Richtlinien für nächtlichen Außenlärm auf 40 Dezibel gesenkt. Immerhin ein Anfang - mehr aber auch noch nicht. Wichtiger ist es daher, selbst aktiv zu werden und etwas gegen die Lärmbelastungen zu tun. Für die lärmgerechte Renovierung der eigenen vier Wände gibt es finanzielle Unterstützung in Form von öffentlichen Fördergeldern. Einen ersten Überblick über die verschiedenen Hilfen von Bund, Ländern und Kommunen geben die örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale.


Links zum Thema:
- www.ennah.eu (Europäisches Netzwerk für Lärmforschung)
- www.euro.who.int (Richtlinien der WHO und aktuelle Forschungsübersicht)
- www.kfw.de (Website der KfW-Bank mit Hinweisen zu Fördermöglichkeiten)
- www.pilkington.de (Information über Schalldämmgläser und Möglichkeit zum interaktiven Test mit dem "Sound Simulator")
- www.tag-gegen-laerm.de (Informationsseite zum International Noise Awareness Day 2010)
- www.umwelt.nrw.de (Umfassende Broschüre des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums zum Thema Lärm als Download)


Pilkington Deutschland AG
Stephanie Settelmayer
Werk Gladbeck Hegestraße
45966 Gladbeck
(0)2043 405 56 53

www.pilkington.de



Pressekontakt:
crossrelations GmbH
Britta Priet
Fürstenwall 65
40219
Düsseldorf
britta.priet@crossrelations.de
0211 / 88 27 36 21
http://www.crossrelations.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Britta Priet, verantwortlich.

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