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Das Geschäft Fußball vor neuen Herausforderungen

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Kundenbindung durch E-Business


Krefeld - Fußball ist "Volkssport Nr. 1" in Deutschland. Ungeachtet der Konkurrenz durch Formel Eins, Basketball und Tour de France ist das Spiel mit dem runden Leder immer noch "der" Massensport in diesem Land, wie nicht nur der stetig steigende Absatz von Dauerkarten beweist. Fußball ist Emotion, Leidenschaft, Mythos und Geschäft: Ein Bundesligaverein ist nicht länger ein Zusammenschluss mehrerer Personen, die ein gemeinschaftliches Ziel verfolgen. Sondern ein Unternehmen, das die "Ware Fußball" vertreibt und große Umsätze erwirtschaftet.

Krefeld - Fußball ist "Volkssport Nr. 1" in Deutschland. Ungeachtet der Konkurrenz durch Formel Eins, Basketball und Tour de France ist das Spiel mit dem runden Leder immer noch "der" Massensport in diesem Land, wie nicht nur der stetig steigende Absatz von Dauerkarten beweist. Fußball ist Emotion, Leidenschaft, Mythos und Geschäft: Ein Bundesligaverein ist nicht länger ein Zusammenschluss mehrerer Personen, die ein gemeinschaftliches Ziel verfolgen. Sondern ein Unternehmen, das die "Ware Fußball" vertreibt und große Umsätze erwirtschaftet. Der Umsatz des Rekord-Meisters Bayern München betrug in der Saison 1999/2000 175 Millionen Euro.
Jahrelang ging es für die Bundesliga finanziell nur nach oben. In den Verhandlungen über die Fernsehübertragungsrechte hielt man die Trümpfe in der Hand. Doch mit der "Kirchkrise" wendete sich das Blatt, die Vereine mussten den Wegfall von 20 Prozent der eingerechneten Fernsehgelder kompensieren. Auch die Misserfolge im internationalen Wettbewerb bringen neben dem Verlust weiterer Europapokal-Plätze finanzielle Einbußen. Die horrenden Spielergehälter sind so nicht mehr finanzierbar und müssen, wie das Beispiel Borussia Dortmund zeigt, eingefroren werden. Was der Verein bei Weigerung seiner Profis getan hätte, kann man nur vermuten. Durch Spielerverkaufe lassen sich Verluste nur schwer ausgleichen. Die finanzielle Krise, die den Fußball weltweit erfasst hat, schlägt auf den Transfermarkt durch. Auch hier ist kaum noch Geld zu machen.
Nach und nach versiegen die klassischen Einnahmefelder! Den Vereinen bleibt nichts anderes übrig, als sich neu zu orientieren. So bietet Bayern München Fans die Möglichkeit, für 30 Euro pro Jahr die Champions League Spiele per Videostream runter zu laden. Eine erprobte und kalkulierbare Einnahmequelle ist die Mitgliedergewinnung und -erhaltung. "Um diese Einnahmequelle effizient zu gestalten, müssen die Zugangsmöglichkeiten vereinfacht und erweitert werden. Hier ist insbesondere an die elektronischen Medien zu denken. So ist zum Beispiel jeder Internetuser ein potentielles Neumitglied", sagt Christian Heine, Project Manager der Krefelder SITEL Risk Management Inkasso GmbH http://www.sitel.de.
Ein Lösungsansatz sei dabei die Partnerschaft mir einem externen Dienstleister. Die Auslagerung einzelner Geschäftsbereiche, wie Mitgliedergewinnung, Mitgliederbetreuung, Mitgliederabrechnung inklusive Forderungsmanagement, Versand der Stadionzeitung, Tickethotline oder Mitgliederhotline, senkt Kosten und erhöht die Flexibilität. Das externe Unternehmen baut das Mitglieder Portal auf und betreut es von der Bereitstellung unterschiedlicher Zahlungsmodalitäten bis zur Kontrolle der Zahlung und Realisierung "nicht-geleisteter" Zahlungen. "Es ist wichtig, den Mitgliedern Mehrwerte zu bieten, beispielsweise durch Bonus-, Rabatt- und Prämiensysteme", betont Heine. "Jedes Mitglied erhält eine Mitgliedskarte, mit denen die Umsätze, Mitgliedsbeitrag, Ticketkauf, Kauf von Merchandising-Produkten oder die Verpflegung im Stadion registriert werden können - daran sind dann Prämien, Rabatte und Boni gestaffelt," so Heine. Bundesligavereine seien wie andere Unternehmen von der Zufriedenheit ihrer Kunden abhängig. Und die gehe über den Sport hinaus.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Isabel Braun, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 430 Wörter, 3287 Zeichen. Als Spam melden


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