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Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V. |

Echte Hyperbare Sauerstofftherapie ist unblutig

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Verband Deutscher Druckkammerzentren warnt vor irreführenden Informationen: Hyperbare Sauerstofftherapie findet sowohl ambulant als auch stationär ausschließlich in einer Therapie-Druckkammer statt / Im Gegensatz zu Eigenblutbehandlungen mit Ozon und sonstigen Sauerstoffanwendungen liegen für die HBO aussagekräftige Studien vor

Traunstein, 11.6.2010 - Der Vorstand des Verbandes Deutscher Druckkammerzentren e.V. (VDD), Dr. med. Christian Heiden, warnt vor der irreführenden Verwendung des Begriffs "Hyperbare Sauerstofftherapie", wie sie derzeit in verschiedenen Gesundheitsportalen im Internet verbreitet wird: "Anbieter von in ihrer Wirkung ungesicherten Therapien verwenden den Begriff ?hyperbar", ohne die Kriterien der Hyperbaren Sauerstofftherapie HBO auch nur ansatzweise zu erfüllen und stellen damit falsche Zusammenhänge her."

Was bedeutet hyperbar und hyperbare Sauerstofftherapie (HBO)?

So bedeutet der Begriff "hyperbar" Überdruck. Dieser Überdruck wird bei der HBO ausschließlich in einer Therapie-Druckkammer erzeugt, in der Patienten Sauerstoff über eine Atemmaske einatmen. Unter Überdruck löst sich der Sauerstoff im Körper um ein vielfaches und führt zu einem deutlich höheren Sauerstoffpartialdruck. Damit werden vielfältige, bei Sauerstoffmangel beeinträchtigte Körperfunktionen in Gang gesetzt oder unterstützt: Bindegewebszellen werden vermehrt, Gefäße neu gebildet, Bakterien in Wunden bekämpft, die Funktion der weißen Blutkörperchen wird verstärkt, Gewebeschwellungen werden vermindert, die Immunlage und der Zustand von Knochen verbessern sich. "Unter HBO-Therapie erreicht Sauerstoff selbst Regionen im Körperinnersten. Diesen Effekt erzielt keine andere Sauerstoff-Anwendung", betont Heiden.

Hyperbare Sauerstofftherapie hat nichts mit Eigenblutbehandlungen und Ozontherapien zu tun

Heiden weist darauf hin, dass das Applizieren von Sauerstoff oder Ozon in das Blut, selbst unter Überdruck, die Kriterien einer Hyperbaren Sauerstofftherapie nicht erfüllt. "Weder die Inhalation von Sauerstoff noch die Anreicherung von Blut führt zu therapeutischen Effekten, die einer HBO auch nur andeutungsweise entsprechen. Wissenschaftliche Studien über den Behandlungserfolg beispielsweise durch eine Anreicherung von begrenzten Mengen von Blut fehlen zudem völlig. Über viele Einsatzbereiche der HBO liegen dagegen aussagekräftige Studien vor." Heiden ärgert sich über in Umlauf gebrachte Begrifflichkeiten wie "Hyperbare Aktiv-Sauerstoff-Therapie", in der außerhalb des Körpers 200 ml Blut mit Ozon angereichert werden, oder über eine so genannte "hyperbare große Eigenblutbehandlung". Heiden: "Die HBO ist unblutig. Die Patienten atmen in einer Druckkammer über eine Maske Sauerstoff. Die Entnahme oder gar wieder Rückführung von Blut des Patienten ist absolut überflüssig. Die HBO vermeidet bewusst die damit verbundenen Gefährdungen von Patienten."

VDD hat Zugang zu mehr als 3500 Studien, klinisch besonderes relevante Arbeiten und Fallberichte zur hyperbaren Sauerstofftherapie

Zur HBO gibt es eine Fülle an Literatur, die in sehr vielen Fällen zudem höchste Ansprüche erfülle, betont der Arzt. Die Aussage von Studien geringerer Evidenzklassen sei dabei durchweg konsistent und bestätige damit die Ergebnisse der hochwertigen Studien.
"Die HBO ist gut erforscht bei den Indikationen Hörsturz, Tinnitus, Knalltrauma bzw. Schalltrauma, nicht heilenden Wunden, speziell dem diabetischen Fußsyndrom, Knochenmarködemsyndrom an Knie, Schulter, Hüfte und Fußwurzel, spät auftretenden Folgen nach Krebsbestrahlung an Kopf, Hals, Blase oder Darm, Fazialisparese, interstitieller Zystitis und Retinitis pigmentosa", erklärt Heiden.
Werden Patienten durch eine fälschliche Verwendung des Begriffs "hyperbar" getäuscht?

Gasförmiger Sauerstoff (O2), wie er in der HBO verwendet wird, und Ozon (O3) sind unterschiedliche Sauerstoffverbindungen. "Ozon-Behandlungen, die mit dem Etikett ?hyperbar" versehen werden, schädigen nicht nur den Ruf der regelgerecht angewandten Hyperbaren Sauerstofftherapie, sondern erfüllen darüber hinaus den Tatbestand der Täuschung gutgläubiger Patienten, weil sie keine wissenschaftlich begründete Basis haben und sich mit dem Wort ?hyperbar" quasi an die Seite einer evidenzbasierten Therapieform stellen", kritisiert Heiden.

Über HBO:
Die Überdruckmedizin ist eine Therapieform mit Zukunft. Sie fördert die Regeneration im menschlichen Körper. Sauerstoff, unter Überdruck eingeatmet, löst sich um ein Mehrfaches. Der hohe Sauerstoff-Partialdruck wirkt positiv auf das Gewebe und auf die Kapillaren und führt so zur Regeneration von Sinnes- oder Knochenzellen und Gewebe. Die HBO-Therapie kann auch dann noch mit Erfolg eingesetzt werden, wenn Standard-Behandlungen unbefriedigend verlaufen sind. Bevorzugte Einsatzgebiete sind Hörsturz, Tinnitus, Knalltrauma bzw. Schalltrauma, nicht heilende Wunden, Knochenmarködemsyndrom an Knie, Schulter, Hüfte und Fußwurzel, späte Bestrahlungsfolgen bzw. Bestrahlungsschaden nach Krebsbestrahlung an Kopf, Hals, Blase oder Darm, Fazialisparese, Interstitielle Zystitis, Retinitis pigmentosa. Die HBO ist eine wertvolle und zudem sanfte Ergänzungstherapie.

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Ansprechpartner bei Rückfragen der Redaktion:

Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V.
Herr Dr. med. Christian Heiden (Vorsitzender)
Druckkammerzentrum Traunstein, Cuno-Niggl-Str. 3, 83278 Traunstein
Telefon 0861/15967 - Notdienst-Telefon: 0180-000 48 81
Internet: www.vdd-hbo.de


Verband Deutscher Druckkammerzentren e.V.
Dr. med. Christian Heiden
Cuno-Niggl-Str. 3
83278 Traunstein
0861/15967

www.vdd-hbo.de



Pressekontakt:
textwerk - Barbara Kunkel
Barbara Kunkel
Urbanstraße 183
10961
Berlin
barbara.kunkel@textwerk-pr.de
030 / 69517773
http://www.textwerk-pr.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Barbara Kunkel, verantwortlich.

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