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Fehlende Datenkenntnisse blockieren CRM-Projekte

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Frankfurt, 27. Oktober 2003 – Im Gegensatz zu anderen Ländern ist in Deutschland der Umgang mit Kundendaten über das Internet ein Markt mit geringem Wachstum:

So ist die Speicherung und Verarbeitung von personen- und unternehmensbezogenen Daten, die im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt sind, problematisch. Bei den Anbietern und Kunden von Customer Relationship Management-Projekten herrscht oft Unsicherheit wegen der strengen Vorschriften des Datenschutzes. Beim Verkauf von CRM-Systemen spielt der Datenschutz auf der Anbieterseite häufig nur eine untergeordnete Rolle, da den zumeist amerikanischen Mutterunternehmen nicht bewusst ist, dass in Europa und speziell in Deutschland andere Bestimmungen existieren. Fehlende Kenntnisse zum Datenschutz in Deutschland können jedoch, nach Aussage des Münchener Rechtsanwalts Dr. Klaus Taraschka von der internationalen Anwaltssozietät Lovells, zu empfindlichen Strafen führen: „Im Falle von Datenschutzrechtsverstößen können auf den Auftraggeber Schadensersatzansprüche und Bußgelder von bis zu 250.000 Euro zukommen. Er kann in bestimmten Fällen sogar strafrechtlich verfolg werden“. Taraschka erklärt in der aktuellen Ausgabe des Magazins Competence Report vom Krefelder Call Center Anbieters SITEL, dass die Übermittlung von Kundendaten datenschutzrechtlich unproblematisch sei, wenn diese auf detaillierten Wunsch des Auftraggebers verwendet werden sollen. Der Auftraggeber trage letztlich die Verantwortung für die Nutzung seiner Kundendaten und müsse bei der Auswahl des Anbieters darauf achten, ob und wie er die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen gewährleiste. „Was für Maßnahmen getroffen werden, hängt im Wesentlichen vom Einzelfall ab. In einer Anlage des Bundesdatenschutzgesetzes sind diese konkretisiert“, erläutert Taraschka.

Zudem werden die gespeicherten Kundendaten häufig nicht ausreichend von den Anwendern der CRM-Systemen genutzt. Nach Einführung von CRM verfügen die Unternehmen über mehr detaillierte Kundendaten, die wenigsten nutzen sie aber für kundenspezifische Angebote. Fachleute sind der Meinung, dass die Anwender nicht ausreichend in die Planung von CRM-Systemen eingebunden werden und die Ziele, die mit der Installierung erreicht werden sollen, nicht klar definiert seien.



Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Claudia Klemp, verantwortlich.

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