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Mimail.c lockt mit „exotischen“ Fotos

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Neue Mimail-Variante treibt bereits ihr Unwesen und entwendet Daten von E-Gold


Kaspersky Labs, ein führender Experte im Bereich IT-Sicherheit, warnt vor der neuen Mimail-Variante, Mimail.c. Meldungen über Infizierungen durch diesen klassische eMail-Internet-Wurm liegen bereits vor. Die gefährlichen eMails sehen folgendermaßen aus:

Absender:
james@Domaine_des_Empfängers

Betreff:
Re[2]: our private photos

Textkörper:
Hello Dear!,
Finally i've found possibility to right u, my lovely girl :)
All our photos which i've made at the beach (even when u're without ur bh:)) photos are great! This evening i'll come and we'll make the best SEX :)
Right now enjoy the photos.
Kiss, James.

Name der angehängten Datei:
photos.jpg.zip

Achtung: Die Absenderadresse der infizierten Mails wird so generiert, dass automatisch die Domain des Empfängers hinzugefügt wird. Auf diese Weise entsteht beim Anwender der Eindruck, dass er oder sie die Mail von einem Bekannten oder Kollegen erhalten hat. Zudem wird die Lokalisierung des Epizentrums deutlich erschwert.

War der Anwender unvorsichtig genug, die angehängte Datei zu öffnen, startet Mimail.c seine Prozeduren zum Eindringen in das System und zu seiner weiteren Verbreitung übers Internet. Der Wurm kopiert sich zunächst unter dem Namen netwatch.exe ins Windows-Systemverzeichnis, registriert diese Datei dort im Registrierschlüssel des Betriebssystems und erstellt eine Reihe zusätzlicher Dienstdateien. Bei der Erstellung einer dieser Dateien benutzt er u.a. eingebaute Prozeduren zur Archivierung in ZIP.

Das Versenden infizierter Mails erfolgt anhand einer eingebauten speziellen Prozedur zur Verbreitung über das SMTP-Protokoll. Der Wurm durchsucht alle Dateien in den Verzeichnissen „Shell Folders“ und „Program Files“ und entnimmt diesen Strings, die eMail-Adressen ähneln. Mimail.c verschickt dann vom Anwender unbemerkt seine Kopien an diese Adressen. Außerdem führt der Wurm von allen infizierten Rechnern eine DoS-Attacke auf die Web-Seiten www.darkprofits.com und www.darkprofits.net durch.

Leichtsinn kann teuer werden

Der Wurm hat eine gefährliche Payload, die Anwendern des Zahlungssystems E-Gold erheblichen Schaden zufügen kann. So überwacht Mimail.c die Aktivitäten der E-Gold-Anwendungen und entnimmt diesen vertrauliche Daten, die der Wurm dann an einige anonyme Adressen verschickt, die offenbar dem Wurm-Autoren gehören.

Schutzverfahren gegen Mimail.c sind bereits der Antiviren-Datenbank des Kaspersky Anti-Virus hinzugefügt worden. Mehr Informationen über die Malware entnehmen Sie bitte der Kaspersky Virus Encyclopedia.

Das Unternehmen
Kaspersky Labs ist ein Unternehmen im Bereich IT-Sicherheit, das innovative Produkte zum Schutz gegen Viren, Hacker und Spam anbietet – für Home-User sowie für Netzwerke in kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen. Kaspersky Labs wurde 1997 gegründet und beschäftigt in der Zentrale in Moskau, sowie in Niederlassungen in Deutschland(, Frankreich, Großbritannien, und den USA zurzeit 250 Mitarbeiter. Das Forschungsteam des Unternehmens führt bereits seit 14 Jahren unermüdlich seinen Kampf gegen Computer-Viren. Die dabei erworbenen Erkenntnisse und Erfahrungen machen Kaspersky Labs zu einem international anerkannten Experten für Antiviren-Schutz.

Detailliertere Informationen finden Sie unter www.kaspersky.com. Deutsche Pressemitteilungen sowie Bildmaterial sind zudem abrufbar unter www.commcreativ.de

Weitere Informationen
Kaspersky Labs
Denis Zenkin
10, Geroyev Panfilovtsev St
RUS-125363 Moskau
Tel: +7 / 095 / 948 56 50
Fax: +7 / 095 / 948 43 31
E-Mail: denis.zenkin@kaspersky.com

Kaspersky Labs
Andreas Lamm
Spretistraße 7
85057 Ingolstadt
Tel.: +49 / 700 / 55 0 10 000
Fax: +49 / 700 / 55 0 10 001
E-Mail: Andreas.Lamm@kaspersky.de

COMMcreativ
Public Communications oHG
Schießstättstr. 30
80339 München
Tel.: +49 / 89 / 51 99 67-0
Fax: +49 / 89 / 51 99 67-19
E-Mail: info@commcreativ.de




Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Annette Müller, verantwortlich.

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