info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
KEYLENS AG |

KEYLENS: e-Pricing als Chance

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 3)


Amazon attackiert mit Lebensmittel-Online-Versand deutsche Einzelhändler


Amazon attackiert mit Lebensmittel-Online-Versand deutsche Einzelhändler München / Düsseldorf, 01. Juli 2010 - Dass der Online-Gigant Amazon jetzt auch Lebensmittel über seine Online-Plattform vertreibt, ist ein massiver Angriff auf den Lebensmittel-Einzelhandel. ...

München / Düsseldorf, 01. Juli 2010 - Dass der Online-Gigant Amazon jetzt auch Lebensmittel über seine Online-Plattform vertreibt, ist ein massiver Angriff auf den Lebensmittel-Einzelhandel. Doch das ist kein Grund, den Teufel an die Wand zu malen. Im Gegenteil: "Mit einer geschickten ePricing-Politik birgt dieser kulinarische Eintritt in die virtuelle Welt für regionale Erzeuger immense Chancen", erklärt der ePricing-Experte Ingmar P. Brunken von der Strategieberatung KEYLENS.

Was auf den ersten Blick aussieht wie eine Schachmatt-Erklärung an den deutschen Lebensmittelhandel, kann auch als Neustart in eine neue Ära begriffen werden. Allerdings heißt es jetzt, schnell und intelligent auf die Herausforderung von Amazon zu reagieren. Die Zeit scheint reif: Nachdem der Otto-Versand ein ähnliches Projekt vor Jahren eingestellt hatte, kündigte das hanseatische Unternehmen erst kürzlich den Wiedereinstieg in den Online-Lebensmittelversand an.

Die zentralen Herausforderungen, die sich vielen traditionellen Lebensmittelhändlern und Supermärkten stellen, betreffen Preispolitik und Kundenbindung:
Wie lässt sich verhindern, dass auf diversen Verkaufsplattformen im Internet Lebensmittel zu Preisen angeboten werden, die weit unter den für die unternehmerische Existenz entscheidenden Preisen liegen? Und: Wie lässt sich vermeiden, dass bestehende (und potentielle neue) Kunden gänzlich in die virtuelle Welt abwandern?

Natürlich muss jede Lösung individuell auf das Unternehmen angepasst werden. Es gibt aber eine Reihe genereller Maßnahmen, die eine erste Orientierung geben:

1. Unternehmen sollten das Internet nicht scheuen, sondern dessen Potential nutzen! Um Herr über die eigenen Waren und Preise zu bleiben, sollten Produkte und Leistungen aktiv im Internet angeboten werden - auf der eigenen Homepage und/oder auf offiziellen Handelsseiten.

2. Bei Online-Angeboten sollte auf besondere Services, wie z.B. Herstellerzertifizierung, geprüfte Qualitätsmerkmale (Bio, Regionalität, Qualitätssiegel, etc.) hingewiesen werden! Angebote in diesen offiziellen Vertriebskanälen sollten mit preisfreien Zusatzleistungen kombiniert werden, z.B. kostenlose Telefonberatung, Rezeptvorschläge, Online-Communities, etc.
3. Ob regionaler Einzelhändler oder Supermarktketten - die Unternehmen müssen die Preisbereitschaften ihrer Kunden kennen! Preisunterschiede - ob im Web oder im Laden - dürfen nicht höher sein als es die Kunden akzeptieren.
Ein zunehmend wichtiger werdender Aspekt ist in diesem Zusammenhang auch die Transparenz und Vergleichbarkeit der Preise. Viele Kunden informieren sich vor einem Einkauf im Laden gezielt im Internet, welches Produkt wie viel kostet - und entscheiden sich im Zweifelsfall für das mitunter günstigere Online-Produkt. Das kann ggf. eine Anpassung des Preismodells bedeuten, dafür bekommen Unternehmen aber die Handlungsmacht zurück - und vor allem ihre Kunden!

4. Indem Lebensmittelhändler selbst Niedrigpreis-Vertriebskanäle aufbauen, können sie Online-Giganten wie Amazon Paroli bieten. So können sie z.B. Lebensmittel, die nur noch eine begrenzte Haltbarkeit haben oder B-Ware zu noch günstigeren Preise als ihre Dumping-Wettbewerber anbieten. Dies muss natürlich ordentlich im Online-Angebot gekennzeichnet sein und setzt eine schnelle Auslieferung der Ware voraus!

5. In Communities und Sozialen Netzwerken können Preise differenziert werden. Je nach Produkteignung (z.B. Wein) können private Sammelbestellungen vermittelt und dafür Rabatte gewährt werden. Dies fördert die Mund-zu-Mund-Propaganda und erhöht in kurzer Zeit die Absätze, ohne die Basispreise zu gefährden. Zwar werden die betreffenden Preise dann teilweise niedriger sein, jedoch entfallen dafür auch Werbekosten und Provisionen.

6. Lebensmittelhändler und -märkte können ihre Waren zu einem System aus aufeinander abgestimmten Komponenten ausbauen, z.B. einen mediterranen Einkaufskorb, Romantisches Dinner for 2 (inkl. Kerzen und Musik-CD) oder ein Plätzchenback-Set mit allen Zutaten, Förmchen und Verzierungsutensilien.

"Kein Unternehmen muss sich durch das Internet in seinen Gewinnaussichten gefährdet fühlen. Das Gegenteil ist richtig: Die meisten Unternehmen können durch professionellen Internet-Vertrieb und Nutzung der Netzmöglichkeiten wie z.B. Social Media neue Gewinnfelder erschließen. Dazu ist es jedoch meist notwendig, neue Geschäftsmodelle aufzubauen und sich nicht zu scheuen, traditionelle Prozesse neu aufzusetzen", so Ingmar P. Brunken, Autor des Ratgebers "Erfolgreiches ePricing - Preisstrategien für Internet und Web 2.0". Brunken ist Pricing-Spezialist und Vorstand der auf marktorientierte Unternehmensführung spezialisierten Strategieberatung KEYLENS.


KEYLENS AG
Dr. Jörg Meurer
Kaistraße 13
40221 Düsseldorf
+49 (0)211 38549718

www.keylens.com



Pressekontakt:
Maisberger PR
Holzer Michaela
Kirchenstraße 15
81675
München
keylens@maisberger.com
+49 (0)89 41959923
http://www.maisberger.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Holzer Michaela, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 605 Wörter, 5041 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: KEYLENS AG

KEYLENS + Stratact = (New) KEYLENS
(New) KEYLENS bedeutet nicht nur die radikale Transformation des Beratungsansatzes, es steht zudem für die Fusion der zwei Unternehmensberatungen KEYLENS und Stratact, die es sich zum gemeinsamen Ziel gemacht haben, eine neue Qualität in der Unterstützung von Unternehmen zu bieten.

Die Firma KEYLENS wurde im Jahr 2000 durch erfahrene Strategieberater und Praktiker aus renommierten Industrie- und Beratungsunternehmen in Deutschland gegründet. Ziel des Geschäftsansatzes von KEYLENS war und ist es - mit einem Beratungsfokus auf Marketing-, Vertriebs- und Kundenmanagement - internationale Konzerne bis hin zu mittelständischen Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle zu unterstützen. Zentrale Beratungsziele sind dabei überlegenes Wachstum und Profitabilität durch langfristige Wettbewerbsvorteile.

Stratact entwickelte sich im Jahr 2011 in Österreich in Form einer Expertenbewegung mit der gleichen Auffassung von sinnvoller, neuer Unternehmensberatung. Experten, die sich auf den Weg machten, den neuen Anforderungen von Beratung gerecht zu werden. Ihr Ziel: Die „Implementierungslücke“ zu schließen und Bewegung in großen Organisationen zu erzeugen.

(New) KEYLENS ist jetzt mit Büros in München und Wien vertreten und beschäftigt rund 15 Berater. Weitere Informationen zu KEYLENS unter www.keylens.com.


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von KEYLENS AG lesen:

KEYLENS AG | 21.01.2016

New KEYLENS: Beratung radikal anders

Klassische Unternehmensberatung hat sich über Jahrzehnte auf die Frage nach den richtigen Zielen, der richtigen Strategie sowie den richtigen Maßnahmen konzentriert. Vergessen wurde dabei oft, dass selbst die bestdurchdachteste Strategie nichts bew...
KEYLENS AG | 15.06.2011

KEYLENS Social Media Benchmarking: Banken verschenken Potenzial

Zwar haben inzwischen viele Geldinstitute Präsenzen auf Facebook & Co errichtet, nennenswerte Resonanz wird jedoch nur ein Einzelfällen erreicht. Dies offenbart eine umfassende Social Media-Untersuchung der auf marktorientierte Unternehmensführung...
KEYLENS AG | 31.05.2011

Strategieberatung KEYLENS wächst weiter

München / Düsseldorf, 31. Mai 2011 - Wenke Lieder (35) verstärkt seit Mai 2011 als Senior Consultant das Düsseldorfer Team von KEYLENS Management Consultants. Sie leitet Projekte der Strategieberatung für marktorientierte Unternehmensführung im...