info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt |

Tierschützer begrüßen Vorstoß der Umweltsenatorin

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 2)


Berlins Umweltsenatorin Karin Lompscher hat alle Berliner Bezirksbürgermeister aufgefordert, Zirkussen mit Wildtieren keine öffentlichen Flächen mehr zur Verfügung zu stellen.


Logo von Zirkus in Berlin. Die Berliner Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen setzt sich zusammen aus den zehn Organisationen ?AK Zirkus? des Berliner Tierschutzvereins, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, animal public e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Deutsches Tierschutzbüro, Elefanten-Schutz Europa e.V., Tier und Mensch e.V., Tierrechtsbündnis Berlin-Vegan, Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. sowie Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V. ? weitere Informationen finden Sie unter www.zirkus-in-berlin.de\r\n

Die zehn Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen der Berliner Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen begrüßen, dass Umweltsenatorin Lompscher die Bezirksbürgermeister aufgefordert hat, keine öffentlichen Flächen mehr an Zirkusse mit Wildtieren zu vergeben. Sie hofft auf bundespolitische Konsequenzen und sieht eventuellen juristischen Schritten der Zirkuslobby gelassen entgegen.
Berlins Umweltsenatorin Karin Lompscher hat alle Berliner Bezirksbürgermeister aufgefordert, Zirkussen mit Wildtieren keine öffentlichen Flächen mehr zur Verfügung zu stellen. In einem jetzt publik gewordenen Brief betont sie zurecht, dass eine artgerechte Haltung von Wildtieren, "insbesondere von Affen, Elefanten, Giraffen, Nashörnern, Raubkatzen, Delfinen, Seelöwen und Flusspferden in Zirkussen nach übereinstimmender Expertenmeinung grundsätzlich nicht möglich ist".

Senatorin Lompscher begründet ihren Vorstoß auch damit, dass die Bundesregierung trotz eines Bundesratsbeschlusses aus dem Jahre 2003 zum Thema nicht aktiv wird.

Die Initiative für ein Wildtierverbot gratuliert der Senatorin dazu, dieses wichtige Tierschutzthema nun aktiv anzugehen. Den angekündigten Klagen von Zirkusunternehmen sieht das Tierschutzbündnis gelassen entgegen und sichert der Senatorin ihre Unterstützung zu, denn Städte können die Vergabe von öffentlichen Flächen aus sachlichen Gründen verweigern. Die hundertfach dokumentierte, nicht artgerechte Haltung von Wildtieren ist ein solcher Grund.

Das Hauptproblem bleibt allerdings, dass die Bundesregierung, allen voran das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz weitestgehend untätig bleiben. Die Einführung eines Zentralregisters ist keine Lösung, während ein komplettes Wildtierverbot unter Bezugnahme auf § 2 des Tierschutzgesetzes problemlos möglich wäre.

"Wir hoffen, dass der Vorstoß von Karin Lompscher auch bundespolitische Auswirkungen hat und fordern Bundesministerin Aigner erneut auf, ein Wildtierverbot in die Wege zu leiten", sagt Mahi Klosterhalfen, Sprecher der Initiative. Wie bereits viele Zirkusunternehmen in Deutschland und weltweit beweisen, ist ein Zirkus ohne Wildtiere durchaus umsetzbar.


Die Berliner Initiative für ein Wildtierverbot in Zirkussen setzt sich zusammen aus den zehn Organisationen "AK Zirkus" des Berliner Tierschutzvereins, Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, animal public e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Deutsches Tierschutzbüro, Elefanten-Schutz Europa e.V., Tier und Mensch e.V., Tierrechtsbündnis Berlin-Vegan, Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V. sowie Tierversuchsgegner Berlin und Brandenburg e.V. - weitere Informationen finden Sie unter www.zirkus-in-berlin.de.



Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Mahi Klosterhalfen
Schoelerpark 5
10715
Berlin
presse@albert-schweitzer-stiftung.de
030 ? 86 39 16 59
http://albert-schweitzer-stiftung.de/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Mahi Klosterhalfen, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 337 Wörter, 2955 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt lesen:

Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt | 17.04.2014

Immer mehr Unternehmen beenden Käfigei-Verwendung

Im Rahmen der Käfigfrei-Kampagne der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt erklären immer mehr große und mittelständische Unternehmen ihren Ausstieg aus der Verwendung von Käfigeiern - zuletzt u. a. Escoffier, Homann Feinkost, McCain un...
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt | 17.06.2013

Haßleben: Genehmigung der Mega-Schweinemastanlage droht

Neun Jahre lang konnten sich die Bürger vor Ort erfolgreich dagegen wehren, doch wenn die brandenburgischen Umweltministerin Anita Tack nicht eingreift, werden in wenigen Tagen Tatsachen geschaffen. Eine Stellungnahme der Ministerin steht noch aus. ...
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt | 15.02.2011

8 Millionen Tonnen Fleisch und niemand schreit auf

Das Statistische Bundesamt berichtet heute nüchtern über den neuen Schlachtrekord in Deutschland: Im Jahr 2010 wurden 302.000 Tonnen mehr Fleisch erzeugt als im Vorjahr. Die Produktion belief sich auf 8 Millionen Tonnen oder, zur Verdeutlichung, 8 ...