info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
wnorg-nachrichtenagentur |

Krisengewinner: Marktführer profitieren

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
1 Bewertung (Durchschnitt: 5)


Top-Firmen haben in der Krisenzeit oft nur halb so viel an Wert eingebüßt wie ihre Mitstreiter. Woran liegt das?\r\n

München (wnorg) - Was macht Top-Unternehmen und Marktführer in der Krise oft erfolgreicher als die Konkurrenz? Hauptursachen liegen unter anderem in einer verhaltenen Expansionspolitik mit Konzentration auf das Kerngeschäft und dessen behutsame Anpassungen an die verlangsamten Marktrhythmen. So richten sich Marktführer auf ein Jahrzehnt mit kaum berechenbaren Wachstumsbedingungen ein.

Top-Firmen haben in den vergangenen Monaten nur halb so viel an Wert eingebüßt wie ihre Mitstreiter. In Krisenzeiten erzielen sie beinahe doppelt so hohe Kapitalrenditen und ein dreimal stärkeres Wachstum in angrenzende Geschäftsfelder als ihre Verfolger. Diese investieren, wie die Unternehmensberatung Bain & Company aufzeigt, nur allzu häufig in falsche Märkte oder schwache Geschäftsbereiche, statt sich auf die wesentlichen Kernfelder zu konzentrieren. Gewinnmargen schwanken bei den Nachzüglern daher zwei- bis fünfmal stärker als bei den Spitzenreitern einer Branche.

In einem bevorstehenden "Jahrzehnt langsamen Wachstums" und fundamentaler Veränderungen mache die klare Definition des eigenen Kerngeschäfts den Unterschied aus. So bleibt das wirtschaftliche Umfeld selbst für die besten Unternehmen und ihre nachhaltigen Wachstumsziele schwierig. Sie zeichnen sich nach Auffassung der Experten durch eine nur "behutsame Expansion" in eng benachbarte Geschäftsfelder aus. Das Kerngeschäft wird neu definiert, wenn es der Markt erfordert.

"Die Erfolgschancen von Unternehmen, die auf neue, ihnen völlig unbekannte Märkte drängen, sind sehr gering", sagt Bain-Managing-Director Rolf-Magnus Weddigen. Bei 60 Prozent der nachhaltig starken Konzerne, darunter etwa Wal-Mart oder Ikea, basiert der Erfolg im Vergleich mit den Konkurrenten auf einer besseren Kostenposition. 30 Prozent, so etwa Apple, können ihre Wettbewerbsvorteile auf die Differenzierung der eigenen Produkt- und Servicepalette zurückführen. Bei den restlichen Marktführern wie Microsoft oder Google ist ein entsprechend hoher Brancheneinfluss die Ursache.

Die großen Gewinner der Krise sind in ihrem Bereich ohnehin bereits Marktführer. Aber nur relativ wenige Unternehmen schaffen es, Krisengewinner zu sein. "Nur eines von zehn Unternehmen wächst nachhaltig profitabel", also mit einem durchschnittlichen Jahresumsatz- und Ertragswachstum von inflationsbereinigt 5,5 Prozent, so Bain. Von diesen zählen 95 Prozent in ihrem Kerngeschäft zu den Marktführern. Gegenüber der Konkurrenz konnten sie angesichts der Rezession deutlich Boden gut machen und sich steigern.


wnorg-nachrichtenagentur
Günter Verstappen
Lerchenweg 14
53909
Zülpich
info@wnorg-nachrichtenagentur.de
02252-835609
http://www.wnorg-nachrichtenagentur.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Günter Verstappen, verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 333 Wörter, 2745 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: wnorg-nachrichtenagentur


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von wnorg-nachrichtenagentur lesen:

wnorg-nachrichtenagentur | 07.01.2011

Großer Teil der deutschen Bevölkerung lebt in Armut

Essen (wnorg) - Während die Wirtschaft zum Jahreswechsel die Konjunktur feiert und die Mehrzahl Deutschen den Sekt- und Champagnerumsatz in die Höhe treibt, verbleibt ein großer Teil der deutschen Bevölkerung nach wie vor in Armut: Viele Langzeit...
wnorg-nachrichtenagentur | 25.11.2010

Google und Facebook kämpfen um Vorherrschaft

Berlin / San Francisco (wnorg) - Die Titanen im Internet machen das Match unter sich aus: Google, Facebook und Microsoft. Für Neues ist da kaum noch Platz. Geht die Vielfalt im Web so auf Dauer verloren? "Wir steuern auf eine Ära zu, in der die ...
wnorg-nachrichtenagentur | 08.11.2010

Zusatzsteuer soll Kommunen retten

Düsseldorf (wnorg) - Mehr und mehr beantwortet sich die Frage selbst, wer letztlich die Folgekosten der Finanzkrise tragen soll. Eine der Folgen der Finanzkrise ist die dramatische Finanznot vieler Städte und Gemeinden. Das kommunale Finanzchaos so...