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Weltbekannte Stars des Alpinismus trafen am 9. und 10. Juli in Wolkenstein/Gröden ein zum 1. Karl Unterkircher Award.

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Der Gewinner ist Ueli Steck aus der Schweiz.


Nach vielen Monaten intensiver Vorbereitungen seitens einer dynamischen und an Karl’s Erinnerungen stark verbundenen Arbeitsgruppe ging die Veranstaltung Karl Unterkircher Award an zwei aufeinander folgenden Tagen mit großem Erfolg über die Bühne.

Am 9. Juli trafen die Alpinistenprominenzen Simone Moro (Italien) Markus Prezelj, Rok Blagus und Luka Lindic (Slowenien), Ueli Steck (Schweiz) Robert Jasper (Deutschland), Roger Schäli (Schweiz) sowie Samuel Anthamatten und Michael Lerjen (Schweiz) und Mitglieder der Ehrenjury Ines Papert, Hans Kammerlander, Rolando Larcher, Claudio Caccia und Volker Leuchsner – letztere ChefRedakteure alpiner Zeitschriften „Alp“ „IBoderline“ und „Klettern“ in Wolkenstein ein.

Am ersten Abend wurden am Gemeindeplatz die ersten 3 Projekte in Form von einer 20 minütigen Videoaufnahme seitens der nominierten Alpinisten zum Besten gegeben und zwar:

• Simone Moro (Italien) und Denis Urubko (Kazachistan), letzterer abwesend, für die erste Winterbegehung des Makalu (8463 m) vom 7. bis 9. Februar 2009;
• Samuel Anthamatten und Michael Lerjen (Schweiz) Simon Anthamatten nicht anwesend, für die Eröffnung einer neuen direkten Route im alpinen Stil auf der Süd-Ost-Wand des Jasemba (7350 m) vom 27. bis 29. Oktober 2009 (1500 m, M5 und 90°);
• Robert Jasper und Roger Schaeli (Deutschland und Schweiz) für die erste freie Begehung der Japaner-Direttissima auf der Eiger Nordwand vom 28. bis 31.08.2009 (8a).
Dazwischen fand eine passende musikalische Beilage von Hubert und Lucia Frontull mit dem Titel „Dolomit“ statt.
Am darauf folgenden Tag wurden die Alpinisten und Teilnehmer der Jury in Begleitung der Klettergilde Catores und der Grödner Bergführer zu einer Kletterpartie eingeladen. Anschließend traf man sich mit der Arbeitsgruppe auf der „Salëi Hütte“ am Sellajoch zum Mittagessen, wo man unter anderem auch die Gelegenheit nutzte um gegenseitig Erfahrungen und Zukunftspläne auszutauschen. Diese Stunden des gemütlichen Beisammenseins wurden von den Elite Alpinisten besonders geschätzt.
Am späten Nachmittag warteten dann am Nivesplatz Touristen und Einheimische auf die feierliche Namensgebung des Mehrzweckhauses in „Zënter Karl Unterkircher“. Nach einer festlichen Rede seitens des Bürgermeisters Dr. Mussner Peter und Dankesworte von Silke Unterkircher fand die Enthüllung statt. Anschließend gab die Prominenz aus der Bergsteigerwelt eine Autogrammstunde und Silke signierte ihr Buch „L’ultimo abbraccio della montagna“. Eine besondere Ehre dieses Festaktes war die Präsenz von Kurt Diemberger, der zusammen mit Hermann Buhl, der einzige noch lebende Mensch ist, der zwei achttausender erst besiegen hat.
Am Abend ging die 2. Folge „Karl Unterkircher Award“ am Gemeindeplatz weiter. Neben Landesrat Dr. Florian Mussner, der die Schirmherrschaft dieser Veranstaltung übernommen hatte, waren auch Bürgermeister Dr. Peter Mussner, Präsident des Tourismusvereines Josef Kelder und andere Persönlichkeiten aus Tourismus- und Wirtschaftskreisen anwesend. Ellis Kasslatter, Direktorin des Tourismusvereines und Teil der Arbeitsgruppe, präsentierte und moderierte zugleich die 2. Folge der nominierten Alpinisten:
• Marko Prezelj, Rok Blagus und Luka Lindic (Slowenien) für drei neue Erstbegehungen: Bhagirathi IV (6194 m) Westwand und Nordgrat am 15.09.2009 (1000 m, D+), Bhagirathi III (6454 m) Südwestwand am 21. und 22.09.2009 (1300 m, 6b, M5 und WI5, ED), Bhagirathi II (6412 m) Süd-Südwestwand vom 29.09. bis 01.10.2009 (1300 m, 6b+, M8 und WI6+, ED+/ABO-);
• Ueli Steck (Schweiz) für Seine ausserordentlichen polivalenten alpinistischen
Leistungen: die Schmid-Route auf der Matterhorn Nordwand in 1h und 56' am
13.Januar, die Golden Gate-Route (8a) auf dem El Capitan in Mai, die Besteigung des GII am 9.Juli (8035m) sowie des Makalu am 24. September (8463).
Dazwischen erfolgte die Aufführung des Songs „Tribute to Karl“ - komponiert und geschrieben von Nicole Mussner (Gitarre) in Begleitung von Isabell Mussner (2. Stimme) und Armin Grassberger (Bongo). Das Publikum war sehr angetan von dieser Bravur und schenkte großen Applaus.
Der Abend erreichte langsam seinen Höhepunkt. Silke und Donato, ein freiwilliger Mitarbeiter von Sportmeet, (int. Sportgemeinschaft für eine Brüderschaft zu welcher Karl sehr verbunden war) stellten das Hilfsprojekt Lhasa Tibet vor. Karl wollte schon seit Jahren Kinder in Tibet unterstützen und durch diese Initiative soll nun endlich sein Wunsch gerecht werden. Durch eine jährliche Spende werden Kinder bis zur Volljährigkeit unterstützt. Teilnahmebedingungen und Informationen sind online abrufbar auf http://www.famiglienuove.org/it/index.php

Dann folgten Dankesworte an die Arbeitsgruppe, an die Sponsoren und an Mediapartner Marketing Gröden sowie ein kurzer Nachruf an Karl seitens der Koordinatoren dieser Veranstaltung Silke, Bruder Peter und Herbert Mussner, die gleichsam auch Gründer dieses Events sind. Die Festrede des „Karl Unterkircher Award“ hielt Landesrat Dr. Florian Mussner. Abschließend wurde Kurt Diemberger auf die Bühne gebeten, den Karl im Jahr 2004 bei der K2 Expedition kennen lernte. Er würdigte mit einer kurzen Rede die Veranstaltung und schloss mit den Worten ab «Der Idealismus von Karl geht weiter: ohne eingesperrt zu sein, ohne dass eine Grenze gesetzt wird, er geht dem entgegen, für das was man als das Wahre hält“.
Das Protokoll der Ehrenjury wurde verlesen, dabei wurde insbesondere betont, dass die Wahl sich als außerordentlich schwierig erstellt hatte wegen der sehr hohen Leistungen aller 5 Alpinisten und Seilschaften, die im ganzen Spektrum schwer zu vergleichen sind. Die Zuordnung des Preises „Karl Unterkircher Award, hat deshalb nicht den Zweck ein Unternehmen oder eine Person über die Andere zu stellen, sondern den Alpinisten oder die Seilschaft zu ehren im Geiste von Karl.
Schlussendlich wurde Ueli Steck auf die Bühne gerufen. Der gelernte Zimmermann nahm den zwölf Kilo schweren Award aus Dolomitgestein von Gerold Moroder (in Zusammenarbeit mit Karl Runggaldier) und den Geldpreis über Euro 3000 entgegen. Auch die anderen Nominierten erhielten ein Award in etwas kleinerer Form und ein Geldpreis von jeweils Euro 1000. Michael Lerjen sparte nicht mit Lob und meinte: „Die größte Leistung haben die Angehörigen und Freunde von Karl Unterkircher erbracht. Denn es braucht mehr Mut und Kraft einen solchen Award zu gründen, als den Jasemba zu besteigen“.
Was aber am meisten zählt, ist das der „Karl Unterkircher Award“ rundum gelungen ist. „Ein Fest“, so schreibt eine ital. Bergsteigerzeitschrift, „bei dem man im angemessenen Verhältnis an das „Piolet d’or“ erinnert wurde.

Text Herbert Mussner












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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Christine Verginer, verantwortlich.

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