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Betrug statt Ruhm und Ehre: Virenschreiber auf der Jagd nach persönliche Daten

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Mimail-Familie entpuppt sich als Schrecken der PayPal-Nutzer


In seinem monatlich erscheinenden Security Report stellt MessageLabs, weltweit führender Managed Service Provider für E-Mail-Sicherheit, eine Trendwende in der Motivation der Virenschreiber fest. Das Streben nach „Ruhm und Ehre“ weicht nach und nach betrügerischer Absicht. Wie jüngst im Fall von Mimail.I und Mimail.J zielt diese meist darauf ab, Kontoinformationen oder ähnliches zu erhalten. Spitzenreiter in den Viren-Top-Ten ist allerdings unverändert Swen.A. Im Bereich Viren lässt sich allgemein eine im Vergleich zum Vormonat steigende Tendenz verzeichnen: Die Oktober-Quote betrug ein Virus in 102,7 Mails, im November kommt eine infizierte Nachricht auf 97,2 „saubere“. Der Spam-Anteil steigt von 50,5% auf 55,1% an, so dass MessageLabs im Monat November pro Sekunde im Schnitt 59 Müll-Mails abfangen konnte.

Nepper, Schlepper, Bauernfänger – altes Prinzip, neue Mittel
Mimail.J ist einer der ersten Vertreter eines Besorgnis erregenden Trends in der Virenschreiber-Community. Bislang wurden Viren in erster Linie von jungen männlichen Erwachsenen geschrieben. Die Beweggründe waren entweder bösartige Absicht oder der Wunsch nach „Berüchtigtsein“ unter den Virenschreibern. Die aktuelle Variante des Mimail-Wurms dagegen zielt klar auf veritablen Betrug, wobei der finanzielle Vorteil durch betrügerische Absichten das primäre Ziel ist. Als generelle Regel sollten solche E-Mails ignoriert werden – seriöse Finanzdienstleister kontaktieren ihre Kunden nicht auf diesem Wege.

Mark Sunner, CTO bei MessageLabs, erklärte: „Im Fall von Mimail.J ist das Virus nur ein Transportmittel für die Übermittlung einer E-Mail, die entwickelt wurde, um unvorbereitete Nutzer zu täuschen. Dies deutet darauf hin, dass sich die Denkweise des Virenautors verändert hat. Wo bislang die Störung Motivation genug war, sehen wir nun eine neue Art von cyber-krimineller Absicht, um in den eigenen Geldbeutel zu wirtschaften. Die daraus resultierenden Viren agieren nach dem Prinzip „zuschlagen und abhauen“ und sind nicht für den langfristigen Einsatz konstruiert. Stattdessen beruhen sie auf der Täuschung unvorbereiteter User, bevor eine neue Variante erscheint und der Prozess von neuem beginnt.“

Sobig.F nach wie vor auf dem Siegertreppchen der Viren-Charts
Nach drei Monaten treibt der am 18. August zuerst gestoppte „Virus des Jahres 2003“ Sobig.F nach wie vor sein Unwesen: Mit insgesamt 264.781 abgefangenen Exemplaren ist er der drittaktivste Virus im Monat November. Platz eins nimmt, wie schon im Vormonat, Swen.A mit 566.838 infizierten Mails ein. Sober.A kann dagegen einen anderen Rekord verzeichnen: 41,8% der 60.427 weltweit abgefangenen Exemplare gingen den Experten von MessageLabs in Deutschland ins Netz.

Den MessageLabs Security Report für November 2003 können Sie sich unter www.messagelabs.com/viruseye/threats/ herunterladen oder per E-Mail an alexandra.schiekofer@harvard.de anfordern.


Über MessageLabs:
MessageLabs (www.messagelabs.com) ist weltweit führender Anbieter von Managed E-Mail Security Services im B2B-Bereich. Mit seiner proaktiven Technologie Skeptic, integriert in eine globale Infrastruktur, agiert MessageLabs als erste Sicherheitsbarriere außerhalb des Unternehmens: Durch minutiöses Scannen des gesamten E-Mail-Verkehr werden Gefahren wie Viren, Spam und Nachrichten mit pornographischen oder anderen unerwünschten Inhalten erkannt und eliminiert, noch bevor sie den Kunden erreichen. Dabei entstehen keinerlei zusätzliche Kosten für Hard- oder Software.

Ein weltweites Netzwerk von so genannten “Control Towers” scannt mehr als 14 Millionen E-Mails pro Tag, ohne merkbare Verzögerungen im Ablauf zu verursachen. Ein zentrales Global Operations Centre wacht dabei über die Control Tower, die sich mittlerweile über Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, die USA und Hong Kong erstrecken.

MessageLabs verfügt derzeit über eine Kundenbasis von mehr als 5.500 Geschäftskunden weltweit. Neben internationalen Kunden wie der Britischen Regierung, Air Products, Condé Nast Publications, Fujitsu, Lloyds TSB und Rentokil vertrauen in Deutschland, Österreich und der Schweiz z.B. SwissLog Management, Melitta, TWBA Deutschland und MTV auf den Service von MessageLabs. Zu den Partnern von MessageLabs zählen im deutschsprachigen Raum easynet, Netsecure und PSINet. International sind hier BT, Cable and Wireless, Royal KPN NV, Telia, Atomwide und viele mehr zu nennen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.messagelabs.com.


Pressekontakt:

MessageLabs

Henning Ogberg
t +49 (0)89 189 4399 8
f +49 (0)89 189 4399 9
hogberg@messagelabs.com


Harvard Public Relations

Petra Huber
Alexandra Schiekofer
t +49 (0)89 532 957-0
f +49 (0)89 532 957-888
Petra.Huber@harvard.de
Alexandra.Schiekofer@harvard.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Kristina Fess, verantwortlich.

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