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Criticón-Winterausgabe: Müller Milch, Reformflut und die Spitze des berühmten Eisberges

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Bonn - An die Vielfalt der "Reformen" hatte sich der Beobachter in den vergangenen Jahren im Grunde bereits gewöhnt. "Im Zuge abnehmender Sachkompetenz sind seit Mitte der 1970er Jahre etwa 30 'Rentenreformen' auf den Weg gebracht worden, und auch das Karussell der 'Steuerreformen' meinte man, weiter beschleunigen zu müssen. Die Komplexität der Bestimmungen ist selbst für Spezialisten kaum noch zu durchschauen, so dass sich eine höhere Beraterspezies entwickeln konnte, die entweder Steuerberater berät und/oder Interessierten zeigt, wie man das Dickicht legal nutzt, um Steuern überhaupt aus dem Wege zu gehen", schreibt der Publizist und Finanzexperte Hans-Peter Raddatz in der Winterausgabe des Mittelstandsmagazins Criticón http://www.criticon.de.

Bonn - An die Vielfalt der "Reformen" hatte sich der Beobachter in den vergangenen Jahren im Grunde bereits gewöhnt. "Im Zuge abnehmender Sachkompetenz sind seit Mitte der 1970er Jahre etwa 30 'Rentenreformen' auf den Weg gebracht worden, und auch das Karussell der 'Steuerreformen' meinte man, weiter beschleunigen zu müssen. Die Komplexität der Bestimmungen ist selbst für Spezialisten kaum noch zu durchschauen, so dass sich eine höhere Beraterspezies entwickeln konnte, die entweder Steuerberater berät und/oder Interessierten zeigt, wie man das Dickicht legal nutzt, um Steuern überhaupt aus dem Wege zu gehen", schreibt der Publizist und Finanzexperte Hans-Peter Raddatz in der Winterausgabe des Mittelstandsmagazins Criticón http://www.criticon.de.

Somit haben sich Staatverschuldung und Staatsquote an den Einkünften weiter erhöht, so dass nicht nur für Großkonzerne, sondern auch für den starken Mittelstand alternative Standorte zunehmend attraktiv erscheinen. "Obwohl sich die Liquidität auf Höchst- und die Zinsen auf entsprechende Tiefststände entwickelt haben, zeigen die Banken eine weiterhin abnehmende Bereitschaft, sich in der Sparte des klassischen Kreditgeschäfts zu engagieren. Dies dürfte den laufenden Abwanderungstrend verstärken, für den Müller-Milch nur eine Spitze des berühmten Eisbergs bildet, zumal auch die die Deutsche Bank selbst sich als führende Kraft der Geldbranche bekanntlich mit dem Gedanken einer Sitzverlegung beschäftigt", so Raddatz.

Mit sinkendem Steueraufkommen gehe ebenso ein erhöhter Druck auf die Solidarsysteme einher, der bei gleichbleibender Zuwanderung die Renten- und Gesundheitsleistungen weiter kappen müsse. "Wachsende Finanznot der öffentlichen Hände, die Mangellage bei Ausbildungsplätzen sowie die ausufernde Manipulation der Arbeitslosenstatistik sind zuverlässige Indizes für eine Krise der besonderen Art", betont Raddatz.
Dabei sei das ständig beschworene "Anspringen der Wirtschaft" bislang weitgehend ausgeblieben, weil weder Konsum noch Investitionen über eine ausreichende Nachfragekraft verfügen.

Die Zeitschrift Criticón erscheint vierteljährlich. Das Einzelheft kostet 8,20 Euro. Bestellungen per Fax unter: 0228 – 620 44 75 oder E-Mail: redaktion@criticon.de.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Isabel Braun, verantwortlich.

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