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Deutscher Maschinenbau: Mit Vollgas aus der Krise – Auftragseingangsindex erholt sich

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Berlin/Stuttgart, 22. Juli 2010 - Die Mehrheit der baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbauer kommt überraschend schnell und stark aus der Krise heraus. Seitdem im August 2009 der Tiefpunkt durchschritten wurde, geht es mit der Maschinenproduktion von Monat zu Monat aufwärts. Rund 75 Prozent der Unternehmen berichten von einer guten oder sehr guten Auftragslage, so die Ergebnisse einer Konjunkturumfrage des Vereins Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer VDMA. Zum Vergleich: Im Vorjahr klagten rund 85 Prozent der Unternehmen über zu wenige Auftragseingänge.

Der derzeitige Zuwachs müsse aber vor dem Hintergrund des sehr niedrigen Ausgangsniveaus im Vorjahr gesehen werden, sagt der VDMA-Vorsitzende Thomas Lindner bei der Präsentation der Umfrageergebnisse vergangenen Montag in Stuttgart: „Der kräftige Aufschub hat noch längst nicht wieder überall zu voll ausgelasteten Kapazitäten geführt“.

Für 2010 erwarten die Unternehmen des baden-württembergischen Maschinen- und Anlagenbaus einen Umsatzanstieg von rund 10 Prozent. Das bestätigt auch Andreas Kraut, geschäftsführender Gesellschafter beim Balinger Technologiehersteller Bizerba: „Analog der allgemeinen Branchenentwicklung verzeichnet Bizerba ein überdurchschnittliches Wachstum. Umsatzsteigerungen in verschiedenen Absatzmärkten und begleitende Kostenreduktionsmaßnahmen sorgen dafür, dass Bizerba in 2010 wieder zur alten Ertragskraft zurückkehrt“. Insgesamt sei ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich zu verzeichnen.

Auch das Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010 nach vorläufigen Berechnungen ihre positive Entwicklung im Auftragseingang fortgesetzt. Die Auftragslage sei aber international weiterhin uneinheitlich. Sie wird geprägt durch die schwierige Lage in den USA und Japan. Dagegen zeigen einige europäische Märkte sowie die Regionen Asien, allen voran China, und Südamerika einen guten Verlauf. Rückschluss auf den weiteren Verlauf der Entwicklungen ließen die Informationen hingegen nicht zu.

Der monatliche Auftragseingangsindex für das Verarbeitende Gewerbe des Statistischen Bundesamtes zählt zu den wichtigsten Indikatoren für die Beobachtung und Analyse der Konjunkturentwicklung in Deutschland. Als einer der Industriezweige mit den meisten Beschäftigten hält der Maschinenbau eine Schlüsselrolle als Konjunkturindikator inne. Hier lag der Auftragseingangsindex im Jahr 2009 bei einem Wert von -37,2. Seit Januar 2010 steigt der Index kontinuierlich. Im Mai erreichte er einen Höchstwert von 45,6.

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