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Verbohrt oder SmarterLife?

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Was wir alle aus dem Unfall an der Plattform "Deepwater Horizon" lernen können


Die Explosion vom 20.04.2010 im Golf von Mexiko führte zur größten Ölkatastrophe der Geschichte. Sie war leider kein tragischer, unvermeidbarer Unfall. Der Konzern BP, die Umwelt und nicht zuletzt die Bewohner am Golf von Mexiko zahlen Lehrgeld. Eine vom US-Kongress beauftragte Untersuchung zeigte eine Reihe menschlicher und technischer Fehler auf. Dieses Unglück ist symptomatisch für weitere Beispiele von Sorglosigkeit, Bereicherung oder unverantwortliches Handeln. Denken wir nur an das U-Bahn-Loch in Köln oder eingestürzte Dächer durch Schneelast. Was aber lernen wir persönlich aus solchen Fehlern und was können wir tun? SmarterLife bietet als Bewegung einen Schatz an Ideen und Tipps für den gesellschaftlichen Wandel und möchte Menschen aber auch Unternehmen sensibilisieren und motivieren, verantwortungsvoller zu handeln und bewusster zu leben. Die Experten der Online-Plattform helfen bei Planung und Umsetzung in ein smarteres Miteinander.\r\n

Holzkirchen, 25.07.2010: Die Explosion, die sich am 20. April 2010 im Golf von Mexiko ereignete und zur größten Ölkatastrophe der Geschichte führte, war leider kein tragischer, unvermeidbarer Unfall. Der Konzern BP, die Umwelt und nicht zuletzt die Bewohner am Golf von Mexiko zahlen Lehrgeld. Hoffentlich ziehen sie und auch wir im Sinne eines smarteren Lebens die richtigen Lehren daraus. Die Internet-Plattform SmarterLife liefert dazu eine Reihe nachhaltiger Möglichkeiten.

Bereits im April kritisierte der amerikanische Umweltanwalt Robert Kennedy Junior die Fahrlässigkeit der Ölindustrie als beispiellos. Er berichtete, seit 2001 hätte sich die Offshore-Industrie 825 Zwischenfälle von Lecks, Explosionen und Feuern geleistet. Wenn wir nachrechnen ergibt sich daraus, dass sich durchschnittlich jeden vierten Tag ein Unfall ereignet. Der gesunde Menschenverstand hätte den US-Behörden und der Industrie sagen müssen, dass das auf Dauer nicht gut gehen kann. Bei einer solchen Zahl ist es absehbar, dass sich früher oder später ein richtig folgenschwerer "Zwischenfall" ereignen wird. Oder - um es einmal in unseren Erfahrungsbereich zu bringen - wie hoch würden Sie die Lebenserwartung von jemandem einschätzen, der jeden vierten Tag in einen Autounfall verwickelt ist?

Vor diesem Hintergrund ist es nicht nachvollziehbar, dass Lobbyisten der US-Ölindustrie durchsetzen konnten, dass im Golf von Mexiko und vor Alaska auf sonst übliche Sicherheitsventile ("Acoustik Switch") verzichtet werden darf.

Obwohl also schon systematisch am falschen Fleck gespart wurde, führte dann Zeit- und Kostendruck beim Bau der Ölplattform zur Katastrophe. Laut Johann Plank, Professor für Bauchemie an der TU München, verwendete man am Bohrloch einen falschen Zement, der zu langsam aushärtete. Da es schnell und billig sein sollte, verwendete man außerdem anstatt der erforderlichen 21 Zentrierstücke für das Rohr am Bohrloch nur 6. Die exakte Zentrierung wäre aber wichtig gewesen, um entlang des Rohrs gut genug abzudichten. Zusätzlich wurde laut Plank auch im oberen Bereich zu wenig betoniert, um Kosten zu sparen. Insgesamt hielt die "Billiglösung" dem gewaltigen Druck des Öls nicht stand und führte letztlich zur Explosion.

Im Zuge der Untersuchungen kamen noch weitere Versäumnisse von BP zu Tage wie etwa deaktivierte Alarmanlagen. Eine vom US-Kongress beauftragte Untersuchung führte zu dem Ergebnis, dass eine Vielzahl menschlicher und technischer Fehler zum Untergang der Bohrinsel beitrug.

Was aber lernen wir persönlich aus dem Unglück, welche Konsequenzen können wir daraus ziehen?
Der Ulmer Motorenölhersteller LIQUI MOLY hat am 30. Juni bekanntgegeben, dass er BP mit seinen in Deutschland vertretenen Marken Aral und Castrol als Lieferant gestrichen hat. Grund ist nicht nur die Ölkatastrophe, sondern auch der respektlose Umgang des Konzerns mit Mitarbeitern.
Dies ist die richtige Antwort auf die immer noch herrschende Geiz-ist-geil-Mentalität. Wenn auch Sie dem Beispiel von LIQUI MOLY folgen, wird sich bald in den Chefetagen die Erkenntnis durchsetzen, dass Geiz sich vielleicht kurzfristig rechnet, aber auf Sicht verbohrt, riskant und teuer ist.

Nach so viel Schelte für BP und seinem Umgang mit Zeit- und Kostendruck, wäre es aber un-smart, nicht auch vor der eigenen Haustüre zu kehren. Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Müssen auch Sie sich aus Bequemlichkeit oder übertriebenem "Kostenbewusstsein" Nachlässigkeiten eingestehen? Typische Felder sind zum Beispiel Themen wie die Wartung von technischen Geräten, Datensicherung bei PCs und im Firmennetzwerk, Vorsorgeuntersuchungen, kleine Steuersünden oder die Vorsorge fürs Alter. Es wäre doch zu schade, wenn wir vor lauter Eifer, andere zu kritisieren, unsere eigenen Baustellen übersehen.

Die Redaktion von SmarterLife ist in vielen Richtungen aktiv und möchte Menschen aber auch Unternehmen sensibilisieren und motivieren, verantwortungsvoller zu handeln und bewusster zu leben. Die SmarterLife Plattform bietet einen Schatz an Ideen und Tipps für den gesellschaftlichen Wandel. Experten-Angebote helfen bei Planung und Umsetzung in ein smarteres Miteinander.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion redaktion@smarterlife.de oder an einen unserer SmarterLife-Experten.

Quellen:
www.smarterlife.de
www.welt.de, BP droht wegen Ölpest gigantische Klagewelle, 01.05.2010
www.welt.de, Falscher Zement führte zur Katastrophe, 24.07.2010
www.liqui-moly.de, LIQUI MOLY boykottiert BP, 30.06.2010



A-BiS GmbH - SmarterLife
Josef Maiwald
Zeheterstr. 11
83607 Holzkirchen
08024 / 4 77 44 57

http://www.smarterlife.de/



Pressekontakt:
MBS Marketingberatung
Beatrice Brenner
Ostring 27
63820
Elsenfeld
bb@mbs-brenner.com
+49 6022 649187
http://www.mbs-brenner.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Beatrice Brenner, verantwortlich.

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