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Afghanistankrieg

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Es scheint fast, als hätte Schriftsteller Tino Hemmann bereits vor Jahren Einsicht in die Dokumente erhalten, die WikiLeaks vor wenigen Tagen online stellte und damit einen Aufschrei der Großmächte verursachte.


Autor veröffentlichte bereits 2006 einen Roman zu den Interessen der Großmächte im Afghanistan-Krieg.\r\n

"Getroffene Hunde bellen", stellt Hemmann fest. "Es bedurfte vor vier Jahren nur wenig Recherche, um das zu wissen, was jetzt öffentlich wurde. Es ist doch bekannt, dass der breiten Masse immer wieder Informationen vorenthalten werden, um sie ruhig zu halten. Diese Praxis bewährt sich seit tausenden Jahren."

Hemmann geht in seinem Anti-Afghanistankrieg-Buch "Und weil die Stunde kommt" etliche Jahre zurück, weiter als es manchem Politiker lieb ist. Er beleuchtet die Zerschlagung der sozialistisch angehauchten Demokratie Afghanistans, erinnert an deren brachiale Auflösung durch westliche Militärmächte, die damit einen der längsten Kriege der Menschheitsgeschichte entfachten. Verbrannte Erde hinterließen die Sowjettruppen auf ihrem Rückzug, gejagt von Taliban, die - ausgestattet und bezahlt von westlichen Geheimdiensten und moslemischen Regierungen des Nahen Ostens - die Zivilbevölkerung Afghanistans unterjochten und daraufhin - in Abstinenz eines kommunistischen Feindbildes - zum Feind Nummer Eins der großen freiheitsliebenden Militärindustriestaaten erkoren wurden.

Hemmann lässt den deutschen Journalisten Paul in einem pakistanischen Camp die Geschichte eines vierzehnjährigen Jungen erfahren, der das Schicksal der afghanischen Zivilbevölkerung personifiziert, dessen heimatlich-afghanisches Dorf von Sowjets ausgelöscht wurde, der in die Kreise jener gerät, die heute schlechthin Al-Qaida tituliert werden. Paul verfolgt den Jungen enthusiastisch, erfährt von Geheimnissen rund um die antiamerikanische Front in den Bergen Pakistans, von Machenschaften und von Glauben. Schlussendlich geraten Paul und sein junger Freund in die Schusslinie der Al-Qaida, eine Flucht durch Pakistan nach Indien beginnt.
Das Buch "Und weil die Stunde kommt" wurde bereits mehrfach zerrissen, stellt es doch Zusammenhänge dar, die so gar nicht dargestellt werden dürften, ginge es nach der Meinung jener, die aus kolonial-globalen Interessen ein ganzes Land besetzt halten, Familienclans zerreißen und mit ihren Raketen Kinder und Frauen töten, die wahrscheinlich nur in Ruhe und Einfachheit leben wollen.

Hemmann ist mittlerweile bekannt dafür, dass er unbequeme Literatur schreibt. Mit "Hugo der unwerte Schatz" half er, die Aufklärung der Kinder-"Euthanasie" während der NS-Zeit voranzutreiben, mit "Shink" ging er unbürokratisch auf die Todesstrafe in China ein, mit dem Zyklus "Der Rat der Planeten" macht er sich hintergründig über die korrupten Strömungen der UNO lustig, in "Helagonitis" entwickelt er die heutige deutsche Bildungspolitik zu einem Horrorszenario. "Und weil die Stunde kommt" ist ein weiteres Kapitel in dem beschrieben wird, wie globale Interessen jene der schwächsten Individuen unserer Menschheit zerstören.


Tino Hemmann: "Und weil die Stunde kommt"
ISBN 978-3-86703-177-6
Engelsdorfer Verlag 2006, Taschenbuch
Klappentext: In einem geheimen Camp, im unzugänglichen Norden Pakistans, trifft der deutsche Journalist Paul, der in muslimischen Kreisen unter dem Namen "Safiy al Din" bekannt ist, auf den zwölfjährigen Jungen Haydar. Der wird vermeintlich zu einem Mudschahidin, in Wirklichkeit aber zu einem Söldner ausgebildet. Zaim, Chef des Camps, fand Haydar als dreijährigen Jungen, nachdem dessen Familie von sowjetischen Soldaten im Afghanistankrieg ausgelöscht wurden war. Paul erhält Zaims Erlaubnis, mehr über den Jungen erfahren zu dürfen. Zu diesem Zweck bleibt der Deutsche im Camp und nimmt an der Ausbildung teil, bis er in die Kreise jener eindringt, die von der westlichen Welt als "Al-Qaida" bezeichnet werden und selbst in höchste Gefahr gerät. Haydar rettet Pauls Leben, beide flüchten aus dem Lager.

Leseproben unter www.tino-hemmann.de

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