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Lungenkrebs: Hunde können Krebs riechen

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Forschern ist es gelungen, die Spürnase von Hunden für die Erkennung von Lungenkrebs zu nutzen.\r\n

Wien (wnorg) - Eine kleine medizinische Sensation scheint sich im Bereich der Früherkennung von Lungenkrebs anzubahnen. Forschern ist es gelungen, die Spürnase von Hunden für die Erkennung von Lungenkrebs zu nutzen. Die mitgeteilte Trefferquote ist aufsehenerregend.

Insgesamt wurden 150 Proben von 5 Krebsspürhunden je 3x an 4 Tagen untersucht, somit insgesamt 2.250 Überprüfungen durchgeführt. Davon wurden 93,2% korrekt erkannt. Diese eindrucksvollen Ergebnisse geben Hoffnung, dass in absehbarer Zeit mit dieser Methode auch ein Meilenstein in der Erkennung von Lungenkrebs gesetzt werden kann.

Bei den Versuchen wurden Atemluftproben von Lungenkrebspatienten mit Kontrollgruppen gesunder Raucher und Nichtraucher sowie mit Leerproben verglichen, und von speziell ausgebildeten Krebsspürhunden untersucht. "Mit der Entwicklung und der erfolgreichen Erprobung des Lungenkrebstests mittels Atemluft haben wir eine ebenso simple wie effiziente und kostengünstige Methode zur Krebs-Früherkennung gewonnen", erklärt Wolfgang Gleichweit, Projektleiter für Forschung und Entwicklung von Früherkennungssystemen für Krebs der DARWIN GmbH. "Der erste Pilotversuch unter der Leitung eines Lungenfacharztes verlief in der Zeit vom 24.-30. Mai 2010 äußerst vielversprechend. Weitere Studien in größerem Rahmen sollten zum breiten Einsatz der
neuen Frühdiagnostik für bösartige Lungenerkrankungen führen", so Gleichweit.

Und so funktioniert die Methode: Es wird Atemluft aus einem Ballon in ein Teströhrchen gepresst und von einem Absorptionsmittel gefiltert. Feinste Geruchspartikel bleiben hängen und können von Hunden erschnüffelt und unterschieden werden. Gleichweit: "Im Oktober 2009 startete der Verein Dog-Crew-Austria, der auf 8 Jahre Forschung zurückblicken kann, die spezielle Ausbildung für Krebssuchhunde mit neun Teilnehmern. Im März 2010 übernahm DARWIN die Hundeführer sowie das Patent - es folgte eine dreimonatige Erprobungsphase. Bereits im Herbst 2009 und Frühjahr 2010 wurde in dieser Phase bei drei Frauen mittleren Alters Krebsgeruchverdacht festgestellt, der auch von Ärzten bestätigt wurde." Zum Pilotversuch wurden Patienten aus lungenfachärztlichen Praxen herangezogen, um möglichst reale Untersuchungsbedingungen zu schaffen.


wnorg-nachrichtenagentur
Günter Verstappen
Lerchenweg 14
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Zülpich
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