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Wolfcraft-Modell für eine Soziale Betriebswirtschaft

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Arbeitnehmer Gewinnproduzenten und kein Kostenfaktor


Kempenich – In der Arbeitsmarktstudie „Die Soziale Betriebswirtschaft“ plädiert der Mittelständler Robert Wolff für ein sozialverantwortliches Unternehmertum. Schon in den 70er Jahren verabschiedete sich sein Unternehmen Wolfcraft http://www.wolfcraft.de von der hierarchischen Führung seins Betriebes. Damit löste der Heimwerkerproduzent heftige Diskussionen aus: Nicht nur andere Unternehmen, sondern auch die Gewerkschaften befürchteten einen Machtverlust und sahen sich bedroht. „Wir müssen lernen, dass die Mitarbeiter nicht Kostenfaktoren sind, sondern Menschen mit unternehmerischen Fähigkeiten: Wenn wir die Arbeitnehmer nur als reine Arbeitskräfte begreifen, werden wir nicht bestehen können im Wettbewerb mit den Billiglohnländern“, führt Wolff aus.

Kempenich – In der Arbeitsmarktstudie „Die Soziale Betriebswirtschaft“ plädiert der Mittelständler Robert Wolff für ein sozialverantwortliches Unternehmertum. Schon in den 70er Jahren verabschiedete sich sein Unternehmen Wolfcraft http://www.wolfcraft.de von der hierarchischen Führung seins Betriebes. Damit löste der Heimwerkerproduzent heftige Diskussionen aus: Nicht nur andere Unternehmen, sondern auch die Gewerkschaften befürchteten einen Machtverlust und sahen sich bedroht. „Wir müssen lernen, dass die Mitarbeiter nicht Kostenfaktoren sind, sondern Menschen mit unternehmerischen Fähigkeiten: Wenn wir die Arbeitnehmer nur als reine Arbeitskräfte begreifen, werden wir nicht bestehen können im Wettbewerb mit den Billiglohnländern“, führt Wolff aus.

Was auf dem Konsumgütermarkt für die externen Kundenbeziehungen gelte, müsse auch Relevanz auf dem Sozialgütermarkt im Unternehmen gelten. „Was extern die Konsumenten sind, sind intern die eigenen Mitarbeiter. Wie auf dem Konsumgütermarkt müssen Unternehmen auf dem Sozialgütermarkt um ihre Kunden werben. Und wie jeder Kunde, müssen auch die Arbeitnehmer bezahlen: Ihre Währung ist die Gewinnproduktion“, so Wolff. Die entscheidenden Bausteine für das Konzept der Sozialen Betriebswirtschaft wurden über das sogenannte „Wolfcraft-Modell“ realisiert.

„Drei Maßnahmen sind Voraussetzung für den Erfolg: Information, Erfolgsbeteiligung und soziale Leistungen. Wir binden den Mitarbeiter aktiv in unsere unternehmenspolitischen Entscheidungen ein. Er kennt die Ziele des Unternehmens und die Wechselwirkungen mit seinem Verantwortungsbereich. Er wird regelmäßig über Soll und Ist informiert und weiß, wie er zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen kann. Wer an den Zielen mitarbeitet, muss auch an ihrer Erreichung beteiligt werden. Bei Wolfcraft honorieren wir daher des Leistung des ‚Mitunternehmers’ durch die finanzielle Beteiligung am Unternehmenserfolg. Zudem bieten wir soziale Leistungen wie einen Betriebskindergarten oder Sport-Club“, betont Wolff. Höhere Motivation, Identifikation mit dem Unternehmen, niedrige Fluktuation, sinkender Krankenstand, gesteigertes Kostenbewusstsein und Produktivität, verbesserte Eigenkapitalquote und Kreditwürdigkeit seien dabei die positiven Wirkungen für das Unternehmen.

Die wahre Substanz eines Unternehmens sei die Qualität und Leistungsfähigkeit seiner Menschen. Und nicht das, was im Konkursfall in Geldkapital zurückverwandelt werden könne. „Unternehmen müssen daher in den Mitarbeiter als Kunden und Gewinnproduzenten investieren. Neben den Steuern und Lohnnebenkosten gehören aus diesem Grund auch Kündigungsschutz, Streikrecht, Arbeitszeitverkürzung, Sozialpläne und Teilzeitregelung auf den Prüfstand. Wir brauchen dringend eine Reform der Arbeitsmarktpolitik, die die Grundwerte Freiheit, Solidarität und Subsidiarität in den Mittelpunkt stellt“, fordert Wolff.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Isabel Braun, verantwortlich.

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