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Wie Banken wirklich funktionieren

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Zwangsversteigerung: Kompromisse auch für Kreditinstitute sinnvoll


Eine finanzielle Schieflage und eine damit verbundene Zwangsversteigerung; dann ist der Dialog mit einer Bank oft mit einem ?mulmigen? Gefühl verbunden. Aber dieses unangenehme Gefühl muss doch gar nicht sein. Man sollte nur wissen, wie die Banken wirklich ticken! Gespräche sind dann emotional behaftet und vieles läuft in solchen Konversationen schief. Darum sollte in solch einer prekären Situation auf professionelle Hilfe zurückgegriffen werden. \r\n

Eine finanzielle Schieflage und eine damit verbundene Zwangsversteigerung; dann ist der Dialog mit einer Bank oft mit einem "mulmigen" Gefühl verbunden. Aber dieses unangenehme Gefühl muss doch gar nicht sein. Man sollte nur wissen, wie die Banken wirklich ticken! Gespräche sind dann emotional behaftet und vieles läuft in solchen Konversationen schief. Darum sollte in solch einer prekären Situation auf professionelle Hilfe zurückgegriffen werden. Denn dann können in sachlicher - emotional bereinigter - Atmosphäre alle Trümpfe ausgespielt werden, die noch zur Verfügung stehen.

Dr. Uwe Schulz-Mennigmann von der auf finanzielle Schieflagen und drohende Zwangsversteigerungen spezialisierten DSM Consulting in Duisburg (www.schulz-menningmann.com) kennt diese Thematik bestens: "Eines darf nicht außer Acht gelassen werden: Die Bank ist zumeist gar nicht darauf aus, dass das Darlehen schnell getilgt wird und schon gar nicht, dass das Darlehen gar nicht mehr getilgt wird. Dann müssten nämlich neue Darlehen an kreditwürdige Schuldner vergeben werden. Neue Kunden müssten neu akquiriert werden. Das ist nicht einfach, vor allem nicht in Zeiten wie diesen. Bei einer finanziellen Schieflage des Schuldners sollte eine Zwangsversteigerung nicht das Ziel der Bank sein!"

Im Sinne der Bank wäre, wenn ein Darlehen immer wieder gestreckt werden würde. Das heißt, dass immer wieder neue Zinsen - natürlich inklusive erhöhter Strafzinsen - anfallen. Es kommt für die Bank auf eine regelmäßige Verzinsung und Tilgung an. Dann wird von einem guten Kredit gesprochen. In der Fachsprache heißt es "performing"-Darlehen. Das Darlehen ist als Forderung ein Vermögenswert für die Bank. Mit diesen Vermögenswerten refinanzieren sich die Kreditinstitute. Sie können sich etwa bei der Bundesbank Geld leihen. So verschafft sich die Bank entsprechende Liquidität. Das heißt, sie kann weitere Kredite zu für sie lukrativen Zinsen neu vergeben. Im Gegensatz dazu steht das sogenannte "non-performing"-Darlehen. Hierbei handelt es sich um Kredite, die kaum noch Aussicht auf Tilgung haben. Die Verzinsung läuft zwar weiter, doch die Zahlungen des Schuldners bleiben aus. Es handelt sich um Not leidende Kredite. Und in der Thematik dieser Einstufung liegt ein Erfolg versprechender Ansatz für den Erfolg bei Verhandlungen mit Kreditinstituten!

Schauen wir aber genauer hin: Banken leihen sich Geld zu einem bestimmten Zinssatz, um es dann zu einem erhöhten Kurs an Schuldner abzugeben. Um sich etwas zu leihen, braucht auch die Bank Vermögenswerte. Dazu gehören natürlich Sparguthaben und Festgelder. Den Rest leiht sich die Bank bei der Zentralbank oder anderen Kreditinstituten. Das geschieht in der Regel in der Höhe des bestehenden Diskontsatzes. Je höher die Vermögenswerte einer Bank sind, um so mehr kann sie dann natürlich zu einem erheblich höheren Zinssatz auch wieder verleihen. Und darum geht es. Jetzt kommen wieder die sogenannten "performing"- und "non-perfoming"-Darlehen ins Spiel. Die guten Kredite machen eine Bank selbst kreditwürdig. Deshalb ist jedes Kreditinstitut natürlich nur an "performing-Darlehen" interessiert. An der Einleitung einer Zwangsversteigerung, sollte eine Bank also gar kein so großes Interesse haben. Den wenn eine Zwangsvollstreckung eingeleitet ist, dann besitzt die Bank unwiderruflich ein sogenanntes "non-performing"-Darlehen.

Dr. Uwe Schulz-Menningmann bringt es auf den Punkt: "Daran kann keine Bank ein wirkliches Interesse haben. Denn nicht nur der Schuldner gerät dadurch in eine unangenehme Lage, sondern auch die Bank! Und je mehr schlechte beziehungsweise "faule" Kredite eine Bank besitzt, umso schlechter kommt sie selbst an preiswertes Geld heran. An diesem Dilemma sind auch Banken in der Finanzkrise gescheitert."



Dr. Schulz-Menningmann Consulting Ltd.
Uwe Schulz-Menningmann
Holtener Str. 53
47179
Duisburg
uwe@schulz-menningmann.com
02034178220
http://www.schulz-menningmann.com


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Uwe Schulz-Menningmann, verantwortlich.

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