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SOREON Research GmbH |

Mit Alternativen zu Microsoft Office sparen Unternehmen bis zu 25 Prozent

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Neue Soreon-Studie sieht die größten Kostensenkungspotenziale bei Großunternehmen


Kreuzlingen, 09. Dezember 2003. Unter dem Titel "Revolution auf dem Desktop: Office Software und Groupware im TCO-Fadenkreuz" präsentiert Soreon Research einen aktuellen Kostenvergleich von Desktop- und Groupware-Programmen proprietärer sowie Open-Source-Anbieter für vier Unternehmenskategorien. Die IT-Analysten kommen zu dem Ergebnis, dass Organisationen durch einen Wechsel von Microsoft- zu Open-Source-Produkten bis zu 25 Prozent der Ausgaben für Desktop-Software einsparen können. Am stärksten profitieren laut Aussage der Marktforscher Unternehmen mit mehr als 2.000 Büroarbeitsplätzen durch geringere Lizenz- und Betriebskosten. In ihrer Studie vergleichen die Soreon-Analysten Office-Lösungen von Microsoft (MS Office), Sun Microsystems (Sun Java Desktop mit StarOffice als Kern) und eine reine Open-Source-Lösung (OpenOffice.org).

Die TCO (Total Cost of Operations)-Modellberechnungen von Soreon zeigen, dass professionelle IT-Abteilungen in Großunternehmen besonders effizient alternative Produkte einsetzen können. Die Einsparungen belaufen sich hier auf 25 Prozent (gemessen an einer Lösung von Microsoft), was je nach Projekt über 600.000 Euro entspricht. Globale Unternehmen mit 50.000 Büroarbeitsplätzen könnten bis zu 21 Prozent (etwa 12,5 Millionen Euro) ihrer Softwarekosten für Office-Lösungen einsparen. Das in diesem Unternehmenssegment etwas niedrigere Sparpotenzial ergebe sich ausschließlich aus den aggressiven Lizenz-Rabatten, die Microsoft seinen Key-Account-Kunden gewährt.

Bei großen und globalen Unternehmen gewinnt Suns Office-Lösung Sun Java Desktop, die zu Teilen auf Open-Source basiert, dank günstigerer Lizenzkosten und effizientem Herstellersupport knapp vor dem reinen Open-Source Produkt Open Office. Anders sieht das Ergebnis bei mittelgroßen Unternehmen (100 Clients) aus: Open Office und Sun liegen mit jeweils 14 Prozent niedrigeren TCO-Kosten günstiger als Microsoft Office. Bei den Kleinunternehmen mit 10 Büroarbeitsplätzen sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern nur sehr gering, da Kosten für Schulung, Support und Administration die Einsparungen bei den Lizenzkosten praktisch wieder aufheben.

Bei Groupware-Servern sieht Soreon die größten Kostenvorteile für mittelständische und große Unternehmen. Vor allem die reine Open-Source-Groupware sei je nach genauer Unternehmensgröße bis zu 83 Prozent günstiger als eine proprietäre Lösung wie zum Beispiel Lotus Domino von IBM.

"Angesichts des Kostendrucks der heutigen Zeit müssen Unternehmen und Behörden jede Chance zur Einsparung nutzen. Traditionsreiche Produktnamen und mächtige Software-Funktionalitäten zählen nicht mehr so stark. Wichtiger sind detaillierte TCO-Berechnungen sowie interne Analysen zu Datenbeständen und Migrationszielen. Unsere aktuelle Studie hilft Unternehmen dabei, Einsparungspotenziale zu bestimmen und dann individuell zu realisieren", erläutert Steffen Binder, Research-Direktor bei Soreon.

Laut Soreon wird Open-Source-Software innerhalb der kommenden fünf Jahre verstärkt Einzug in Unternehmen und Behörden halten. Dadurch werden sich heutige Anbieter proprietärer Software gezwungen sehen, ihre Software dem Open-Source-Modell zu öffnen. Einnahmequellen für diese Unternehmen sieht Soreon vor allem in verbesserten Dienstleistungsangeboten. Langfristig würden beide Modelle durch die Professionalisierung der Open-Source-Angebote und den Kostendruck der proprietären Anbieter zu Software-Netzwerken konvergieren.

Eckdaten zur Research-Methode der Studie:
Für die Studie in englischer Sprache befragten die Analysten von Soreon in den vergangenen drei Monaten 80 Software-Anwender, Integrationsdienstleister, Systemhäuser und Software-Häuser im deutschsprachigen Raum zu ihren Ausgaben für den Einsatz von Office-Software und Groupware-Lösungen. Zusätzlich recherchiert wurden die Preise für Lizenzen, Schulungen und Supportleistungen sowie Stundensätze von Administrations- und Supportmitarbeitern.
Auf der Grundlage der erhobenen Daten erstellte Soreon die TCO-Modellberechnungen für typische Klein-, Mittel-, Großunternehmen sowie für global agierende Firmen. Bei der Gegenüberstellung der Desktop-Office-Varianten errechneten die Marktforscher die Modelle für eine vergleichbare funktionale Software-Ausstattung der Anbieter OpenOffice, Microsoft und Sun. Bei den Groupware-Lösungen verglichen sie die Basisfunktionalitäten für Messaging und Collaboration von IBM/Lotus, Microsoft, SuSE, Sun und OpenGroupware.org. Die aktuellen Analysen führen die im Mai 2003 von Soreon erstellte Studie mit dem Titel "Kassensturz: Open-Source und proprietäre Software im Vergleich" im Bereich Office-Software fort.

Soreon stellt Ihnen gerne ein Presseexemplar der vollständigen Studie zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dazu an Herrn Christian Lipski (Christian.Lipski@soreon.de).


Über SOREON:
Soreon Research ist ein unabhängiger Anbieter für Markt- und Wettbewerbsinformationen aus den Bereichen Hard- und Software, Telekommunikation und E-Business. Das IT-Research-Unternehmen mit Niederlassungen in Frankfurt am Main und Kreuzlingen (Schweiz) konzentriert seine Forschungen exklusiv auf die europäischen Märkte und berücksichtigt für seine Analysen und Empfehlungen vor allem die Besonderheiten des deutschsprachigen Raums.
Weitere Informationen stehen unter www.soreon.de zur Verfügung.

Ihr Pressekontakt:

SOREON Research GmbH
Christian Lipski
Westendstraße 19
D-60325 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69 97 546-106
Telefax: +49 (0)69 97 546-110
E-Mail: Christian.Lipski@soreon.de
Internet: www.soreon.de

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Telefon: +49 (0)89 743452-0
Telefax: +49 (0)89 743452-52
E-Mail: soreon@unicat-communications.de
Internet: www.unicat-communications.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dörthe Mazet, verantwortlich.

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