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Bildungsprämie statt Lockprämie

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Deutsche Unternehmen sollten Arbeitskräfte besser fördern


Unternehmensberaterin Gabriele Knödler-Bittner widerspricht der Annahme von Bundeswirtschaftsminister Brüderle, dass der Fachkräftemangel in den nächsten Jahren ein Schlüsselproblem für den deutschen Arbeitsmarkt sein könnte. "Die deutschen Unternehmen müssen die vorhandenen Mitarbeiter besser fördern", so die Expertin für Prozessberatung und Inhaberin der Firma change.project in Stuttgart.\r\n

"Deutsche Unternehmen brauchen keine Lockprämie für Arbeitskräfte von außen. Sie sollten erst mal die vorhandenen Mitarbeiter besser fördern. " Mit dieser Meinung stellt die Unternehmensberaterin Gabriele Knödler-Bittner sich gegen die von Wirtschaftsminister Brüderle unlängst geäußerte Annahme, dass nur durch Arbeitskräfte von außen der Fachkräftemangel am deutschen Arbeitsmarkt behoben werden könne. Beide sehen jedoch, dass der Fachkräftemangel in den nächsten Jahren zum Schlüsselproblem für den deutschen Arbeitsmarkt werden kann, wenn nicht die entsprechenden Maßnahmen in den Unternehmen getroffen werden.
"Deutschland besitzt für viele Fachbereiche noch genügend Arbeitskräfte", meint die Expertin für Prozessberatung und Inhaberin der Firma change.project mit Sitz in Stuttgart. Wenn die Unternehmen besser die Stärken und Potenziale ihrer Beschäftigten erschließen und nutzen, schaffen sie sich qualifizierte Fachkräfte im eigenen Haus, so Knödler-Bittner weiter. Dafür gelte es aber, zuerst den langfristigen Bedarf des eigenen Unternehmens zu erkennen. Dann können die Unternehmen gezielt Mitarbeiter auf diesen Bedarf hin entwickeln und rechtzeitig für den erforderlichen Nachwuchs sorgen. "Ein weiterer Vorteil wäre, dass die Unternehmen zudem die Beschäftigungsfähigkeit gerade älterer Mitarbeiter sichern. Denn diese verfügen neben Erfahrung über ein gewachsenes und damit beinahe unbezahlbares Wissen."
Die Unternehmensberaterin hat auch erkannt, dass in Zeiten enger werdender Märkte für Fach- und Führungskräfte immer mehr Lenker kleiner und mittelständischer Unternehmen die Personalarbeit nicht mehr "nebenbei" machen können und wollen. Dazu meint sie: "Eine verzögert oder gar nicht besetzte Stelle oder ein Mitarbeiter, der das Unternehmen verlässt, können schnell hohe Summen an Produktionsausfall kosten. Und eine falsch besetzte Stelle kann dem Unternehmen sogar nachhaltig schaden. Deshalb ist es sinnvoll, sich professionelle Unterstützung zu sichern."
Den Vorschlag der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der SPD, Anette Kramme, kann Gabriele Knödler-Bittner deshalb nur begrüßen. Diese hatte sich für eine Bildungsprämie anstelle einer Lockprämie für Facharbeiter aus dem Ausland ausgesprochen.
Die Debatte um den drohenden Schwund an Fachkräften war aufgekommen, nachdem Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) geäußert hatte, dass auf Deutschlands Mittelständler diesbezüglich hohe Kosten zukommen würden. "Die Zahl der Arbeitslosen könnte demnächst unter drei Millionen rutschen und die Zahl der Kurzarbeiter unter die Marke von 100 000 fallen", orakelte der Minister im Interview mit dem Handelsblatt. Daraus folgerte er: "Der Fachkräftemangel wird in den nächsten Jahren zum Schlüsselproblem für den deutschen Arbeitsmarkt und nicht die Arbeitslosigkeit. Bei drei Millionen Arbeitslosen ist das Problem noch nicht so sichtbar. Aber je länger der Aufschwung anhält, desto größer wird das Problem." Und weiter: "Es ist denkbar, dass einige Unternehmen, die es sich leisten können und dringenden Bedarf haben, ausländischen Facharbeitern eine Lockprämie zahlen."



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Gabriele Knödler-Bittner
Nobelstrasse 15
70569
Stuttgart
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Gabriele Knödler-Bittner, verantwortlich.

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