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Dr. Martin Gschwender |

Untersuchung zum westlichen Essverhalten

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Fastfood, Schokolade & Co schaden der Darmflora


Egal ob Hamburger, belegte Brötchen, Spaghetti mit Sahnesauce oder der saftige Schokoladenkuchen – Fett und Zucker prägen die Ernährung westlicher Industrienationen. Und das zeigt sich nicht nur in der steigenden Anzahl übergewichtiger und adipöser Menschen. Forscher der Universität Florenz fanden jetzt heraus, dass unsere Ernährungsweise auch die Zusammensetzung der Darmflora negativ beeinflusst. Eine gestörte Darmflora gilt heute als Hauptursache für die Entstehung des Reizdarmsyndroms und wird auch in Zusammenhang mit anderen Darmerkrankungen sowie Allergien gebracht.

Die Forscher um Carlotta De Filippo (Universität Florenz) verglichen mittels Stuhlproben die Zusammensetzung der Darmflora von 15 italienischen Jungen aus Florenz und 14 afrikanischen Kindern aus Burkina Faso. Der Grund für die Auswahl der Probanden liegt in der Ernährung. Während bei den italienischen Kindern mit Pizza, Pasta, Eis & Co. vor allem Fleisch, Fett und Zucker auf dem Speiseplan stehen, ernährt man sich in Burkina Faso vor allem von Getreide, Gemüse und Hülsenfrüchten. Die Ernährung in Afrika hat also einen deutlich höheren Ballaststoffanteil und weist vergleichsweise wenig tierisches Fett auf.
Die Unterschiede, die im Hinblick auf die Darmflora nachgewiesen wurden, sind deutlich: Während die afrikanischen Kinder vielfältige Bakterienarten aufwiesen, konnte bei den italienischen Kindern nur eine vergleichsweise geringe Bakterienbesiedlung aufgezeigt werden. Auch die Art der nachgewiesenen Bakterien ist unterschiedlich.
Die Studie (Weitere Studien zum Reizdarmsyndrom finden Sie auf www.reizdarm.net) zeigt: Die Ernährung hat einen ganz entscheidenden Einfluss auf unsere Darmflora. Insbesondere der Mangel an Ballaststoffen bei gleichzeitigem Überangebot an Fett und Zucker führt dazu, dass sich die Art der Zusammensetzung ebenso ändert wie die Dichte der Besiedlung. Dies kann zur Folge haben, dass an Mangel an „guten“ Darmbakterien wie beispielsweise Bifidobakterium bifidum herrscht. Die Folge: Krankheitserregende Keime haben leichtes Spiel und können die Darmschleimhaut überwuchern. Diese Dysbalance in der Darmflora wird heute von Forschern auch als eine der Hauptursachen des Reizdarmsyndroms gesehen.
Um einer derartigen gestörten Darmflora entgegen zu wirken, sollte man also bewusst auf eine ausgewogene Ernährung mit reichlich Ballaststoffen, wenig Fett und Zucker achten. Doch nicht immer reicht dies aus. Schließlich können auch andere Faktoren wie beispielsweise Stress und die Einnahme von Antibiotika die Darmflora negativ beeinflussen. Unterstützend können daher spezielle Probiotika (z.B. mit Bifidobakterium bifidum 07x) zugeführt werden, die für eine neue Balance zwischen „guten“ und „schlechten“ Darmbakterien sorgen.


Web: http://www.reizdarm.net


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Dr. Martin Gschwender, verantwortlich.

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