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STRATEGAM Umfrageergebnis: Gründer vertrauen bei der Unternehmensfinanzierung Freunden und Familie

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Die größte Hürde, die auf dem Weg in die Selbständigkeit zu nehmen ist, stellt die Unternehmensfinanzierung dar. In den seltensten Fällen kann eine Gründung heute mit eigenen Mitteln finanziert werden, meist muss der Gründer auf zusätzliches Startkapital


Die größte Hürde, die auf dem Weg in die Selbständigkeit zu nehmen ist, stellt die Unternehmensfinanzierung dar. In den seltensten Fällen kann eine Gründung heute mit eigenen Mitteln finanziert werden, meist muss der Gründer auf zusätzliches Startkapital zurückgreifen. ...

Görlitz, 12. August 2010 (sg) - Das STRATEGAM Beraternetzwerk befragte im Zeitraum vom 16.-30. Juli 2010 über 450 Existenzgründer und Unternehmer darüber, welche Finanzierung zur Gründung verwendet wird bzw. wurde. Zur Auswahl standen alle gängigen Finanzierungsmethoden vom Einstiegsgeld der Bundesagentur für Arbeit über Darlehen der Hausbanken bis hin zu Kreditfinanzierungen über Familie und Freunde. Dabei waren auch Mehrfachnennungen möglich.

In der Umfrage kristallisierte sich deutlich heraus, dass Gründer zu 19,86% überwiegend auf Eigenkapital aus Familie und von Freunden zurückgreifen. Darlehen von Hausbanken, entweder über den klassischen Kredit (11,01%) oder Dispositionskredit (8.35%) liegen deutlich dahinter, aber noch vor den öffentlichen KfW-Darlehen, die nur von ca. 3% der Befragten in Anspruch genommen wurden. Alternative Finanzierungsmöglichkeiten wie Auxmoney (0,88%) oder SMAVA (0,2%), werden dagegen noch wenig genutzt, aber mit einem Abstand von 2% ist Auxmoney dabei, sich auf die Stellung der KfW als Darlehensgeber heranzutasten. Damit zeigt sich trotz aller politischen Wünsche, dass die Hausbanken, die als durchleitende Stelle den Kreditantrag an die KfW weitergeben müssen, ihre Gatekeeper-Position immer noch ausnutzen und versuchen eigene margenstarke Kredit- und Versicherungsprodukte beim Kunden zu positionieren. Trotz der guten Werbung und Aufklärungsarbeit der KfW gibt es immer noch keinen Weg an der Macht der Banken vorbei. Ausnahme ist die öffentliche ILB, die Darlehen direkt, unter Umgehung der Hausbank, an Berliner Kunden ausreicht. Ähnliches wird auch vom DMI (Deutsches Mikrofinanzinstitut), wenn auch in kleinerem Maßstab, inzwischen bundesweit umgesetzt.

"Generell zeigt die starke Inanspruchnahme der Familie, dass als letzter Ausweg, wenn eben die Bank absagt, der Freundes- und Familienkreis angepumpt wird", so Andreas Schilling, der Geschäftsführer des STRATEGAM Beraternetzwerks: "Verwandte kennen einen immer besser als der Bankberater und sind eher bereit Risikokapital zu geben." Betrachtet man im Vergleich die Familienquote, die geringe Quote der KfW-Darlehen und die relativ hohen Quoten bei neuen alternativen Finanzierungsquellen, dann liegt die Bankenquote im Durschnitt einfach deutlich zu niedrig. Hier ist weiter die Politik gefragt, mit innovativen Konzepten voranzuschreiten und Kredite bspw. direkt an Gründer auszureichen oder auch die Banken zu verpflichten die durch die KfW abgesicherten Darlehen auszureichen, weil Deutschland seine Gründer braucht.

Im Rahmen der Umfrage wurden daher weitere öffentliche Fördermittel abgefragt. So landet die Meisterprämie (0,38%) aufgrund der regionalen Verfügbarkeit erwartungsgemäß auf den hinteren Plätzen. "Dagegen erweist sich das von der Bundesagentur für Arbeit beworbene Produkt Gründungszuschuss (Förderung aus der Arbeitslosigkeit ALG I) und Einstiegsgeld (Förderung aus der Arbeitslosigkeit ALG II) mit hohen 17,11% und 7,37% als Dauerläufer", so Schilling. Hier stellt sich aber dennoch die Frage, warum gerade das Einstiegsgeld fast 10% hinter dem Gründungszuschuss liegt. Ein Blick in die Beratungspraxis zeigt, dass die "Kann-Regelung" Einstiegsgeld mittlerweile von den Stellen sehr restriktiv gehandhabt wird und Kandidaten, die gründen wollen, oftmals vom Arbeitsamt vorgeschriebene Kurse und Assesments durchlaufen müssen, oder gleich eine Ablehnung bekommen. "Damit sinkt natürlich auch die Anzahl der genehmigten Anträge und der Abschreckungsfaktor trägt ebenso dazu bei", so Harald Schottenloher, Gründungsberater aus Berlin. Der Gründungszuschuss ist dagegen eine Pflichtleistung, insofern ist der Antragssteller hier nicht der "Willkür" des Arbeitsvermittlers ausgesetzt und bekommt bei der Vorlage der entsprechenden Unterlagen immer seine Förderung.

Im Rahmen der Umfrage wurden daher weitere öffentliche Fördermittel abgefragt. So landet die Meisterprämie (0,38%) aufgrund der regionalen Verfügbarkeit erwartungsgemäß auf den hinteren Plätzen. "Dagegen erweist sich das von der Bundesagentur für Arbeit beworbene Produkt Gründungszuschuss (Förderung aus der Arbeitslosigkeit ALG I) und Einstiegsgeld (Förderung aus der Arbeitslosigkeit ALG II) mit hohen 17,11% und 7,37% als Dauerläufer", so Schilling. Hier stellt sich aber dennoch die Frage, warum gerade das Einstiegsgeld fast 10% hinter dem Gründungszuschuss liegt. Ein Blick in die Beratungspraxis zeigt, dass die "Kann-Regelung" Einstiegsgeld mittlerweile von den Stellen sehr restriktiv gehandhabt wird und Kandidaten, die gründen wollen, oftmals vom Arbeitsamt vorgeschriebene Kurse und Assesments durchlaufen müssen, oder gleich eine Ablehnung bekommen. "Damit sinkt natürlich auch die Anzahl der genehmigten Anträge und der Abschreckungsfaktor trägt ebenso dazu bei", so Harald Schottenloher, Gründungsberater aus Berlin. Der Gründungszuschuss ist dagegen eine Pflichtleistung, insofern ist der Antragssteller hier nicht der "Willkür" des Arbeitsvermittlers ausgesetzt und bekommt bei der Vorlage der entsprechenden Unterlagen immer seine Förderung.

Informationen über das STRATEGAM Beraternetzwerk und seine Leistungen unter www.strategam.de oder telefonisch unter +49(0)3581.76 49 01

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Angaben zur Methode der Befragung:
Die KMU- und Gründerbefragungen erfolgen in regelmäßigen Abständen und decken alle Themen rund um den Mittelstand ab. Hintergrund der Studien ist es, herauszufinden, mit welchen Problemen Existenzgründer und mittelständische Unternehmer zu kämpfen haben, sei es nun in der Unternehmensfinanzierung, der Unternehmensnachfolge oder der betrieblichen Organisation. Die KMU- und Gründerbefragungen sind ein nicht-kommerzielles, wissenschaftliches Forschungsprojekt des STRATEGAM Beraternetzwerks, von alg-zuschuss.de und foerder-abc.de, keyna.de und weiteren Initiatoren. In jeder Befragung wird eine Frage gestellt, die vom Teilnehmer der Studie im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden kann, wobei Mehrfachnennungen möglich sind. Mit den Befragungen informiert STRATEGAM regelmäßig über 80.000 Gründer und Entscheider aus Presse, Politik und mittelständischen Unternehmen über die neuesten Trends.


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Parkstraße 3
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Sabine Gürtler, verantwortlich.

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