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Hohe Anteile für Steuern und Abgaben:

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So setzt sich der Strompreis zusammen


So setzt sich der Strompreis zusammen sup.- Das war einmal: Im Jahr 2000, kurz nach der Liberalisierung der Strommärkte, musste ein typischer Drei-Personen-Haushalt für seinen Strom durchschnittlich 13,94 Cent pro Kilowattstunde zahlen. ...

sup.- Das war einmal: Im Jahr 2000, kurz nach der Liberalisierung der Strommärkte, musste ein typischer Drei-Personen-Haushalt für seinen Strom durchschnittlich 13,94 Cent pro Kilowattstunde zahlen. 2009 waren es nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums bereits 23,21 Cent. Kein Wunder, denn neben den höheren Rohstoffkosten für Energie ist auch der Staatsanteil am Strompreis für Privathaushalte im vergangenen Jahrzehnt enorm gestiegen. Heute sind Steuern und Abgaben gemeinsam für 38,4 Prozent unserer Stromrechnung verantwortlich. Darin enthalten sind neben Mehrwertsteuer und Stromsteuer auch die EEG-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, die KWKG-Umlage nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz sowie die Konzessionsabgabe für Wegerechte durch die Kommunen.
Ein weiterer Posten, der derzeit 24,1 Prozent des Strompreises ausmacht, sind die so genannten Netzentgelte. Damit werden Transport und Weitergabe des Stroms durch die Übertragungsnetze und die örtlichen Verteilnetze vergütet. Die restlichen 37,5 Prozent des Endpreises entfallen auf die eigentliche Strombeschaffung, also die Produktion bzw. den Bezug über Großhandelsmärkte. Auch die Aufwendungen für Vertrieb, Marketing und Service durch die Versorger umfasst dieser Preisanteil.
Für den Verbraucher ist der Posten für Beschaffung und Vertrieb der interessanteste. Denn während sein Energielieferant die Höhe von Steuern, Abgaben und Netznutzungsgebühren nicht in der Hand hat, gibt es bei der Strombeschaffung durchaus Spielräume. Versorgungsunternehmen, die an den Strombörsen zum optimalen Zeitpunkt die richtigen Mengen kaufen, die beim Vertrieb geschickt agieren und ihre Kostenvorteile an die Kunden weitergeben, können natürlich eine vergleichsweise attraktive Preisgestaltung anbieten. Dass dies jedoch in höchst unterschiedlichem Maße geschieht, belegen schnell die heute möglichen Online-Preisvergleiche: Mehrere hundert Euro pro Jahr kann laut dem Verbraucherportal Verivox die Differenz beim Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter betragen. Teilweise ist sogar ein deutlicher Spar-Effekt erzielbar, wenn von konventionell produziertem Strom zu einem Ökostrom-Tarif gewechselt wird. So liegt der Preis für völlig CO2-frei erzeugten Strom bei dem bundesweiten Energieversorger aws Wärme Service in den meisten Fällen deutlich unter dem Allgemeinen Preis des jeweiligen örtlichen Grundversorgers. Zumindest ein Teil des Wohnnebenkosten-Anstiegs der letzten Jahre kann also durch eine clevere Auswahl des Stromversorgers wieder aufgefangen werden.




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