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Neue Cloud-Angebote, Forschungsprojekte und Preismodelle für den Mainframe

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Integriertes Enterprise Cloud System bietet schnell einsetzbare Grundlage für Cloud-Projekte


IBM (NYSE: IBM) kündigt eine Reihe von neuen Cloud-Angeboten für den Mainframe an. Diese ermöglichen es Unternehmen und Service-Providern, ihre Betriebskosten zu reduzieren und Trusted-Cloud-Services mithilfe der Mainframe-Technologie sicher und schnell...

Stuttgart / Ehningen, 09.04.2014 - IBM (NYSE: IBM) kündigt eine Reihe von neuen Cloud-Angeboten für den Mainframe an. Diese ermöglichen es Unternehmen und Service-Providern, ihre Betriebskosten zu reduzieren und Trusted-Cloud-Services mithilfe der Mainframe-Technologie sicher und schnell einzusetzen. Zudem kündigt IBM das erste System z-basierte integrierte Cloud-Systemangebot an, das IBM Enterprise Cloud System.

Das neue IBM Enterprise Cloud System ist eine integrierte Plattform, die auf Open Standards aufgebaut ist. Es unterstützt Kunden und Service-Provider dabei, schnell eine Trusted-Cloud-Umgebung aufzubauen, die Mission-Critical-Workloads unterstützen kann. Ein neu eingeführtes, flexibles Preismodell bietet Service-Providern zudem die Möglichkeit, nur für die tatsächliche genutzte Kapazität von Linux-basierter Mainframe-Cloud-Infrastruktur zu bezahlen.

Der Mainframe kann über 6.000 virtuelle Maschinen mit einem einzigen System unterstützen. Mit der Eigenschaft, dynamisch Ressourcen quer über Workloads teilen zu können und eine sichere Multi-Tenant-Umgebung zu bieten, ist er hervorragend positioniert, um den Bedürfnissen einer Cloud-Infrastruktur bei Providern und den Einsatzanforderungen bei dynamischen Private Clouds zu entsprechen. Dank der hohen Systemeffizienz und einer sehr guten Skalierbarkeit können die Gesamtkosten von Linux-on-System z-Cloud-Lösungen im Vergleich zu x86-basierten Infrastrukturen um bis zu 55 Prozent niedriger liegen (1).

Das IBM Enterprise Cloud System ist bereits ab Werk mit automatisierter Cloud-Orchestrierung und entsprechendem Monitoring ausgestattet. Dies ermöglicht Unternehmen einen schnellen Einsatz von Enterprise-Cloud-Services. Durch die Kombination von System z-Hardware, IBM Storage und IBM Cloud-Management-Software in einer IaaS-Lösung (2) kann diese Lösung Unternehmen und Cloud Service Provider dabei unterstützen, Service Levels anzubieten, die Mission-Critical-Anwendungen unterstützen. Die Verbindung von Mainframe-Servicequalitäten und Cloud bietet Providern die Möglichkeit, viele Bedenken rund um die Themen Security und Downtime zu adressieren, die bisher in Zusammenhang mit der Cloud gesehen wurden.

Das neue "IBM MSP Utility Pricing für System z"-Preismodell, das über IBM Global Financing angeboten wird, bietet ein verbrauchsbasiertes Pricing. Dies wurde speziell dazu entwickelt, Mainframe-Technologien Managed Service Providern (MSPs) in breiterem Umfang zugänglich zu machen, da der verbrauchsabhängige Ansatz MSPs die Möglichkeit bietet, sich auf den Aufbau ihres Geschäfts zu konzentrieren, anstelle auf die Kosten ihrer Infrastruktur.

Der Cloud-Markt bedient einen immer größer werdenden Anteil der IT-Workloads. Aus diesem Grund setzen immer mehr Kunden auf den Mainframe, um die Basis für ihre Cloud-Umgebung bereitzustellen. Business Connextions (BCX), der größte Enterprise-Cloud-Service-Provider in Afrika beispielsweise, entwickelt eine innovative "Cloud-in-a-box"-Lösung, die Telkos ermöglicht, Internet Services in bisher nicht bedienten Gegenden zur Verfügung zu stellen. Diese "Pop-Up"-Rechenzentren haben in etwa den Energieverbrauch eines Wäschetrockners und helfen BCX dabei, 85 Prozent der Afrikaner Internet-Cloud-Services zur Verfügung zu stellen, die bisher ohne Internetverbindung waren.

Der Mainframe als ein Motor für die Forschung

Die analytischen Fähigkeiten des Mainframes werden auch für wichtige Forschungsprojekte genutzt. Im Rahmen der aktuellen Ankündigung stellt IBM drei neue Projekte vor, die entweder "First-of-a-kind"-Projekte (FOAK) sind oder der Forschungsgemeinschaft neue analytische Möglichkeiten an die Hand geben, schwierige Herausforderungen zu lösen. IBM Research arbeitet derzeit mit verschiedenen Stadtverwaltungen und wichtigen Business Partnern an einem FOAK-Projekt, das Daten miteinander kombiniert und so staatlichen und lokalen Behörden helfen kann, IT-Tätigkeiten in eine Cloud-Umgebung zu migrieren, die auf System z läuft. Diese neue Umgebung kann dabei helfen, den Datenaustausch zwischen Abteilungen, Behörden und Stadtverwaltungen zu verbessern, um Bürgerservices zu verbessern.

IBM arbeitet mit Wissenschaftlern an zwei weiteren Projekten, die die Leiden von Arthritis-Patienten lindern sollen und die Ausbreitung von HIV in Afrika unterbinden helfen sollen. Obwohl es Behandlungsmöglichkeiten für rheumatoide Arthritis gibt, reagieren nur 30 Prozent der Patienten auf die Anti-TNF-Therapie. IBM Research und die Arthritis-Stiftung wollen Mainframe-Computing-Power nutzen, um Daten zu sammeln und Vorhersagemodelle zu entwickeln, die Ärzten dabei helfen, einzuschätzen, welche Patienten am besten auf die Anti-TNF-Therapie ansprechen. Die Regierung von Ghana kündigte kürzlich die Zusammenarbeit mit IBM und Yale an, bei der der Mainframe genutzt werden soll, um die Herausforderungen zu bewältigen, denen die Forscher gegenüberstehen, um HIV-Übertragungen von Mutter zu Kind zu unterbinden. Mitarbeiter im Gesundheitswesen werden Mobile Devices einsetzen, um Daten zu sammeln, die hochgeladen und auf dem Mainframe für proaktive Behandlungs- und Präventionsprogramme analysiert werden.

Weitere Informationen zu IBM System z: ibm.co/mf50

Zusätzliche Informationen und Fußnoten in der original US-Presseinformationen.


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