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Professionelles Berichtswerkzeug für Fachverfahren - oder: Offener Vollzug für Daten im Justizalltag

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Immer mehr Daten, immer größerer Auswertungsbedarf - oft reichen die internen Berichtsfunktionen der Fachverfahren nicht mehr aus. Das Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz (MJV RLP) nutzt für Berichte im Justizvollzug nun MACH...

Lübeck, 12.08.2014 - Immer mehr Daten, immer größerer Auswertungsbedarf - oft reichen die internen Berichtsfunktionen der Fachverfahren nicht mehr aus. Das Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz in Rheinland-Pfalz (MJV RLP) nutzt für Berichte im Justizvollzug nun MACH Business Intelligence (BI).

Wie viele Gefangene wurden in der letzten Woche entlassen? Wie hoch sind die Kosten für die Verpflegung der Gefangenen? Welche Termine haben die Zahlstellen für welche Konten zu berücksichtigen? Das IT-Verfahren BASIS-web für die Gefangenenverwaltung deckt große Bereiche des Justizvollzugs ab und ist entsprechend auskunftsstark. Theoretisch. Praktisch stoßen viele Vollzugseinrichtungen an Grenzen: Viele Informationen stehen nicht als einfach zu erzeugende Berichte zur Verfügung, und es bedeutet Aufwand, sie aus dem System zu destillieren. Bestimmte Informationen müssen zudem auch außerhalb der Arbeitszeiten der Verwaltung und damit Personenunabhängig schnell und komfortabel abrufbar sein.

Hierzu hat das MJV RLP bislang 18 Berichte in MACH BI aus BASIS-web-Daten erstellt. In drei Vollzugsanstalten können zurzeit ca. 120 Nutzer darauf zugreifen - gemäß eines differenzierten Rollen- und Berechtigungskonzepts. "Mit dieser Lösung haben wir eine komfortable Zugriffsmöglichkeit auf die Daten aus unserem führenden Fachverfahren und unterstützen die Bediensteten noch besser als bisher bei ihren Arbeitsprozessen", so Michael Haberstock, Leiter der KLR-Leitstelle für den Justizvollzug RLP. "Die Nutzer sind sehr zufrieden mit der einfachen Handhabung und der Übersichtlichkeit der Berichte. Und: Auch Bedienstete im Schichtdienst können rund um die Uhr darauf zugreifen. Nach diesen guten Erfahrungen besteht auch in den anderen neun Vollzugsanstalten großes Interesse. Je nach Bedarf werden kontinuierlich neue Berichte zur Verfügung gestellt."

Der Einsatzbereich von MACH BI ist zunächst auf das vollzugsspezifische IT-Verfahren beschränkt. "Mit MACH BI sind Abfragen aus beliebigen Datenquellen ebenso komfortabel und schnell wie aus der MACH Datenbank", erläutert Florian Wildner, Segmentmanager Landesbehörden bei der MACH AG. "Im nächsten Schritt sollen auch MACH Daten z. B. aus der Betriebsbuchhaltung einbezogen werden, um noch umfassendere Informationen sowohl für die operative Prozessunterstützung als auch die strategischen Planungen zu erhalten. Und das alles aus einer Hand."


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