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Hedge Accounting auch nach IFRS 9 eine große Herausforderung.

Von FAS AG

Trotz vieler Änderungen im Vergleich zum IAS 39 bleiben die Regelungen zum Hedge Accounting auch unter IFRS 9 komplex und aufwändig.

Trotz vieler Änderungen im Vergleich zum IAS 39 bleiben die Regelungen zum Hedge Accounting auch unter IFRS 9 komplex und aufwändig. ...

IFRS 9 sollen es Banken und insbesondere Industrieunternehmen erleichtern, zukünftig die Tätigkeit des eigenen Risiko Managements mittels Hedge Accounting nach IFRS 9 adäquat im Geschäftsbericht darstellen zu können.
Dies wird vor allem durch eine ausgeprägte Prinzipienorientierung in IFRS 9 erreicht, wobei sich die Bilanzierungspraxis im Hedge Accounting nach IFRS 9 zukünftig an den tatsächlich im Risiko Management angewendeten Strategien und Abbildungsweisen orientieren soll. Insbesondere die Erweiterung der im Rahmen des Hedge Accounting desginationsfähigen Grund- und Sicherungsgeschäfte (u.a. Designation von Risikokomponenten und Nettopositionen, Berücksichtigung von synthetischen Risikopositionen mit Derivaten) soll dies ermöglichen. Dies dürfte das Hedge Accounting nach IFRS 9 vor allem für Unternehmen außerhalb der Finanzindustrie wieder verstärkt interessant machen.
Neben der Erweiterung der im Hedge Accounting designationsfähigen Geschäfte durch IFRS 9, stellt der Wegfall des retrospektiven Effektivitätstests und somit gleichzeitig auch der starren Grenzen von 80-125 %(Verhältnis der Wertänderungen aus Grund- und Sicherungsgeschäft) aus IAS 39 eine deutliche Verbesserung gegenüber den aktuellen Regelungen des Hedge Accounting dar. Der prospektive Effektivitätstest bleibt auch nach IFRS 9 erhalten.
Eine neue Komponente des Hedge Accountings nach IFRS 9 stellt das sog. Rebalancing dar. Bei diesem müssen Unternehmen das Verhältnis aus Grund- und Sicherungsgeschäft anpassen, wenn dies eine beobachtete Ineffektivität nachhaltig mindern kann. Eine freiwillige Auflösung ist dagegen nach den Regeln das IFRS 9 nicht mehr möglich.
Die Regeln des IFRS 9 zum Hedge Accounting ersetzen die des IAS 39 allerdings (noch) nicht vollständig. Der Portfolio Hedge für Zinsrisiken wurde aus dem IFRS 9 Projekt ausgegliedert und wird im Projekt "Accounting for Macro hedges" separat betrachtet. Ein Discussion Paper wurde im Frühjahr 2014 veröffentlicht. Solange die Beratungen zum Portfolio Hedge nach IFRS 9 nicht abgeschlossen sind, haben Unternehmen ein Wahlrecht, weiterhin die Regelungen des IAS 39 zum Hedge Accounting vollständig anzuwenden, oder aber eine Mischung aus IFRS 9 (General Hedge Accounting) und IAS 39 (Portfolio Hedge für Zinsrisiken) zu verwenden.
Die www.fas-ag.de als führende Beratung in kapitalmarktorientierter Rechnungslegung nach IAS/IFRS und US GAAP berät Unternehmen beim Übergang auf den neuen Bilanzierungsstandard IFRS 9. Die FAS AG ist eine führende Unternehmensberatung im Bereich Corporate Performance Management. Dies umfasst die Optimierung von Strukturen und Prozessen einer effizienten und effektiven Unternehmenssteuerung wie Fast Close, Controlling, Planung, wertorientierte Steuerung und Working Capital Management für Industrieunternehmen, Banken und Versicherungen sowie sonstige Finanzdienstleister. Firmenkontakt
FAS AG
Anke Berg
Rotebühlplatz 23
70178 Stuttgart
+49 711 6200749-0
info@fas-ag.de
http://www.fas-ag.de


Pressekontakt
nic media GmbH
Kerstin Prahmann
Neue Brücke 3
70178 Stuttgart
0711 3058949-0
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Anke Berg (Tel.: +49 711 6200749-0), verantwortlich.

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