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Oracle Lizenzierung unter VMware 6.0 – Oracle‘s neue Lizenzkeule?

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Wird jetzt die Oracle Lizenzierung unter VMware 6.0 noch komplizierter? Gibt es eine Oracle Audit-sichere Lösung?

Die Wogen des Entrüstens über die Auswirkungen auf die Oracle Lizenzierung in Bezug auf die Virtualisierungssoftware von VMware ab der Version 5.1 sind noch nicht verklungen, da legen sich die Stirnen der betroffenen Lizenzmanager und CFOs schon wieder in Falten. Wird jetzt ab der Version VMware 6.0 alles noch schlimmer?



Bislang, d.h. bis inkl. Version VMware 5.5, können Nutzer von VMware theoretisch die Rechenpower sämtlicher Prozessoren des gesamten vCenters für Oracle nutzen. Sie wurden vielfach von Oracle gezwungen dann den gesamten vCenter zu lizenzieren, da laut Oracle schon die Nutzungsmöglichkeit zu lizenzieren ist. Gerade in Oracle License Reviews (Oracle Audits) verbirgt sich hier eine Menge Sprengstoff.



Ab der neuen VMware Version 6.0 ist es nun möglich über die Grenzen eines vCenters hinaus zu virtualisieren. Die alles entscheidende Frage ist nun, welche Auswirkungen dies auf die Oracle Lizenzierung unter VMware 6.0 hat. Was muss nun lizenziert werden?



"Wie schon bei Release der Version 5.1 haben sich zwar die technischen Möglichkeiten stark verändert, aber die Oracle Lizenzregeln sind gleich geblieben", meint Diplom-Kaufmann Christian Grave, Spezialist für Oracle Lizenzierung und geschäftsführender Gesellschafter der ProLicense GmbH aus Hamburg. "Sie sind nun genau wie vorher in einer veränderten Umgebung anzuwenden", fügt Diplom-Kaufmann Markus Oberg, Partner und Business Development Manager der ProLicense.



Mit Blick auf die Oracle Lizenzbedingungen und genauer Analyse der Oracle Lizenzklauseln wird das Ergebnis der obigen Frage schnell klar: Schlimmstenfalls muss die gesamte Hardware eines Nutzer lizenziert werden. Dies kann unter Umständen zu verheerenden Nachforderungen seitens des Herstellers in einem Oracle Audit führen. "Egal wie unfair der einzelne Kunde dies empfinden mag: Die Oracle Lizenzierungsregeln sind eindeutig", meint Rechtsanwalt Sören Reimers, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter der ProLicense und Experte für Oracle License Reviews (Oracle Audits). In einschlägigen Internetforen wurde immer wieder in Bezug auf die Version VMware 5.1 empfohlen verschiedene vCenter mit und ohne Oracle aufzubauen. Mit Blick auf die Oracle Lizenzierung unter VMware 6.0 müssten jetzt noch härtere technische Grenzen eingezogen werden, damit Oracle die Trennung als Hart-Partitionierung anerkennt. "Verfolgt ein Kunde diese Strategie, muss er sich irgendwann fragen, ob nicht der Sinn der Virtualisierung obsolet ist", stellt Oberg fest. "Die Lösung dieser Herausforderung ist keine technische, sondern eine lizenzrechtliche und kann nur im Rahmen einer Einzelverhandlung mit dem Hersteller erreicht werden", fügt Grave hinzu, der bereits oft in Oracle Audits auf Lizenzprobleme aufgrund von Virtualisierungssoftware gestoßen ist.



"Zum Leidwesen des Kunden gilt das Gleiche wie bei Release von VMware 5.1: Es gibt keine pauschale Lösung – aber es gibt eine!", berichtet Rechtsanwalt Reimers. Die Oracle Lizenzexperten von ProLicense nutzen dabei ihren Oracle Health Check, um die Situation des Kunden zu analysieren und innerhalb weniger Tage eine genaue Sicht der Dinge zu erhalten. Im Anschluss verhandelt ProLicense mit dem Hersteller die individuellen Anforderungen der Mandanten und kann eine für beide Seiten akzeptable Lösung der Herausforderungen der Oracle Lizenzierung unter VMware 6.0 ermöglichen.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Markus Oberg (Tel.: 040-22868288-0), verantwortlich.

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