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Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig |

Jobticket vom Arbeitgeber

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Statt mehr Gehalt vom Arbeitgeber ist oft für beide Seiten, den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer, die Nutzung eines geldwerten Vorteils lohnend.

Typisches Beispiel für den geldwerten Vorteil ist das Monatsticket für die Bahnfahrt zum Arbeitsplatz. Die Freigrenze ist limitiert: Bis zur Summe von 44 Euro kann das Ticket dem Arbeitnehmer steuerfrei bereitgestellt werden. Bei der Berechnung der monatlichen Freigrenze werden jedoch andere Sachleistungen wie beispielsweise Zuschüsse für die Kantinenverpflegung oder andere Sachgeschenke addiert. Damit das Bahnticket steuerfrei bleibt: Der Arbeitgeber kauft das Ticket und gibt es an seinen Mitarbeiter weiter. Die Rechnungsadresse ist dann mit der Fimenadresse identisch. Alternativ zu Fahrtkilometern mit dem Auto können die Fahrtkosten mit der Bahnkarte abgesetzt werden. Das Finanzamt erkennt dabei 220 bis 230 Arbeitstage im Jahr an, bei einer Wohe mit sechs Arbeitstagen 260 bis 280 Arbeitstage.

Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig informiert in seiner Kanzlei in Mannheim über das steuerfreie Jobticket.



Sachwertbezüge für den Arbeitnehmer



Wenn ein vergünstigtes oder kostenfreies Jobticket vom Arbeitgeber gestellt wird, ist stets die Freigrenze für Sachbezüge im Blickpunkt. Übersteigen alle im laufenden Monat überlassenen Sachbezüge die Freigrenze von 44 Euro nicht, wird keine zusätzliche Besteuerung als Arbeitslohn anfallen. Übersteigt der geldwerte Vorteil der Summe der Sachbezüge die steuerliche Freigrenze, muss der gesamte Vorteil versteuert werden.

Um unter der Freigrenze zu liegen und damit eine Besteuerung zu vermeiden, sollte man in jedem Falle darauf achten, dass die Jobtickets monatlich ausgehändigt werden und die Zuzahlung des Arbeitgebers unter der Freigrenze von 44 € liegt. Damit ergibt sich für den Arbeitnehmer monatlich tatsächlich 44 € zusätzlich brutto für netto. Die Überlassung eines Jahrestickets ist nicht sinnvoll, da hier der Gesamtwert bereits im ersten Monat versteuert wird und ein Unterschreiten der 44 € Freigrenze nicht möglich ist. Wird die Freigrenze von 44 € für das Jobticket monatlich überschritten, lässt sich eine Pauschalversteuerung für den geldwerten Vorteil wählen. Die Versteuerung des Tickets erfolgt dann pauschal und ist frei von Leistungen zur Sozialversicherung.



Für weitere Fragen und Informationen zur 44-Euro-Freigrenze steht Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig in seiner Kanzlei in Mannheim gerne zur Verfügung.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jürgen-Dieter Körnig (Tel.: 0621 10069), verantwortlich.

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Unternehmensprofil: Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig

Der Jahreswechsel wird von Ehegatten, die beide Arbeitnehmer sind, meist zum Anlass genommen, die Wahl der Lohnsteuerklassen zu überprüfen. Verheiratete Arbeitnehmer haben bei den Steuerklassen die Wahl zwischen den Lohnsteuerklassenkombinationen III/V und IV/IV. Die Kombinationen tragen dazu bei, die Steuerlast entsprechend dem jeweiligen Einkommen auf die Eheleute zu verteilen. Durch die Wahl der Steuerklassenkombinationen III/V oder IV/IV ist es möglich, sich bereits im laufenden Kalenderjahr an die erwartete Jahressteuer anzunähern, um Steuernachzahlungen zu vermeiden. Über dieses Thema informiert der Steuerberater Körnig aus Mannheim.

Die günstigste Kombination für Paare

Die Wahl der Steuerklasse hat nicht nur Auswirkungen auf die laufenden Steuerzahlungen, sondern mittelbar auch auf die Höhe von folgenden Lohnersatzleistungen: Arbeitslosengeld, Übergangsgeld, Krankengeld und das Elterngeld. Wenn beide Ehegatten etwa dasselbe verdienen, entscheiden sie sich meist für die Steuerklasse IV/IV. Mit dieser Steuerklasse hat man in etwa dieselben Abzüge wie ein Lediger in Lohnsteuerklasse I. Die Lohnsteuerklasse III wird sonst mit der Lohnsteuer V kombiniert. Eine Steuerklassenkombination III/V trifft die tatsächliche Steuerbelastung der Ehegatten/Partner in einer Einkommensituation am besten, in der der eine Partner 60% des Einkommens und der andere Partner 40% verdient. Die Lohnsteuerklasse V bedeutet für den Arbeitnehmer, dass er anteilig eine übergroße Steuerlast trägt. Beim Einkommenssteuerjahresausgleich werden die Unterschiede ausgeglichen, die sich durch die Wahl der Steuerklassen ergeben. Die endgültige Steuerschuld wird erst am Jahresende über die Einkommensteuererklärung festgestellt, sodass dann eine Nachzahlung oder eine Rückerstattung erfolgt.

Für ausführliche Informationen steht der Steuerberater Körnig aus Mannheim jederzeit zur Verfügung.



Pressekontakt
Steuerberater Jürgen-Dieter Körnig
O 4 , 5
68161 Mannheim
Tel. 0621 10069
Fax. 0621 13358
E-Mail: koernigjd@t-online.de
Homepage: www.stb-koernig.de


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