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Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung |

Weiter hohe Nachfrage bei Mutter-Kind-Kuren

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Auslastung vieler Einrichtungen bei 100 Prozent

Über 33.000 Mütter und Kinder haben im vergangenen Jahr in den Kliniken der Katholischen Arbeitsgemeinschaft (KAG) Müttergenesung an einer Mutter-Kind Kur oder Mütterkur teilgenommen. Damit ist auch 2015 die Zahl der Vorsorge und Reha-Maßnahmen leicht gestiegen. "Die meisten Kliniken sind nahezu voll ausgelastet", sagt KAG-Bundesgeschäftsführerin Margot Jäger bei der Vorstellung des Jahresergebnisses in Freiburg. Die Arbeitsgemeinschaft ist der größte Trägerzusammenschluss innerhalb des Müttergenesungswerks. Die hohe Nachfrage zeige den konstanten Bedarf an Müttergenesung, stelle die Einrichtungen aber auch vor eine organisatorische Herausforderung, so Jäger. Die über 350 Beratungsstellen der KAG unterstützen Mütter bei der Antragsstellung und der Wahl der geeigneten Klinik.



Die Müttergenesung gehört zu den Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen und dient der Vorsorge und Rehabilitation erkrankter Mütter sowie Väter. "Fast zwei Drittel aller Mütter litten zu Beginn einer Maßnahme unter einer psychosomatischen oder psychovegetativen Erkrankung", sagte Jäger. Die zweithäufigste Indikation waren orthopädische Erkrankungen mit 18 Prozent. Bei den Kindern diagnostizierten die Ärzte am häufigsten Erkrankungen der Atmungsorgane (20 Prozent), psychosomatische Erkrankungen (18 Prozent) und Hauterkrankungen (6 Prozent).



46 Prozent der Mütter, die 2015 eine Vorsorge und Reha-Maßnahme bei der KAG Müttergenesung genutzt haben, waren zwischen 36 und 45 Jahre alt. Mütter bis zum Alter von 35 Jahren stellten lediglich 34 Prozent der Teilnehmerinnen. "Eine kritische gesundheitliche Situation tritt nicht mit einem Mal auf. Mit zunehmendem Alter der Kinder spüren die Frauen die körperliche und psychische Belastung durch die Erziehungsverantwortung und suchen Hilfe", erklärt Bundesgeschäftsführerin Margot Jäger. Die KAG wertet es positiv, dass weiterhin so viele Frauen einen Antrag für eine Mutter-Kind-Maßnahme bei ihrer Krankenkasse stellen. Dies führt aber auch dazu, dass nicht jede Einrichtung immer sofort freie Plätze anbieten kann.

Eine Beratung bei der Antragsstellung, wie sie die über 350 KAG-Beratungsstellen anbieten, gibt einen Überblick über die verschiedenen Schwerpunkte der Kliniken. Sie hilft auch, in dringenden Fällen Wartzeiten gering zu halten.



Im vergangenen Jahr wurde bei einer Mutter-Kind-Maßnahme jede Frau im Durchschnitt von 1,6 Kindern begleitet. Die KAG stellt aber auch fest, dass die Nachfrage nach Mütterkuren, bei denen Frauen ohne ihre Kinder teilnehmen, sehr hoch ist. Eine Mütterkur ist immer dann möglich, wenn die Kinder zu Hause versorgt und gesund sind und der Gesundungsprozess der Mutter eine Trennung vom häuslichen Umfeld notwendig macht. "Mütterkuren helfen Frauen, die sich ganz gezielt auf ihre Gesundheit und ihre Regeneration konzentrieren müssen", erklärt Margot Jäger. Als Väterkur gibt es ein solches Angebot seit drei Jahren auch für Männer.



Die KAG sieht ihre Angebote als Stärkung der Familien. Gerade die enge Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Beratungsstellen soll den Erfolg nachhaltig sichern. Denn nur so lassen sich erneute Überlastungen und Erkrankungen verhindern.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Margot Jäger (Tel.: 0761/ 200 455), verantwortlich.

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