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Der Strommarkt 2.0 beginnt

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Am 8. Juli 2016 beschloss der Bundestag ein neues Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes. Ziel ist es, die Stromversorgung dauerhaft zu gewährleisten und ebenso kostengünstig zu halten. Dies hat Auswirkungen auf die Entwicklung der Strompreise in den nächsten Jahren.





Die Reformierung des Strommarktes


Deutschland hat nach Fukushima den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2022 beschlossen. In diesem Rahmen gewinnen erneuerbare Energien immer größeren Raum. Insbesondere die Wind- und Sonnenenergie werden stark gefördert. Das Land besteht jedoch nicht für sich allein, sondern ist in den europäischen Strombinnenmarkt eingegliedert. Dies ist einer der Gründe, warum sich Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat in dem Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes für eine freie Preisbildung an den Großhandelsmärkten ausgesprochen haben. Die andere Alternative, ein Kapazitätsmarkt, wäre mit weitaus höheren Kosten verbunden.


Im Jahr 2015 erreichte Deutschland einen Rekordexportüberschuss von rund 52 Mrd. kWh. Dies entspricht etwa 8 Prozent der deutschen Stromerzeugung. Denn nicht nur der konventionelle Strom wurde an den Strombörsen gehandelt, sondern auch ein steigender Anteil an EEG-Strom, also Strom aus erneuerbaren Energien. Dieses Überangebot führte zu sinkenden Einkaufspreisen, die jedoch nicht an die Verbraucher weitergegeben werden. Stattdessen erhöht sich die EEG-Umlage, die die Stromanbieter direkt an ihre Kunden weitergeben.


Ein Vergleich verschiedener Stromanbieter lohnt sich daher in jedem Fall. Denn Verbraucher, die stets bei ihren Grundversorgungsanbietern bleiben, zahlen oftmals höhere Kosten, als wenn sie zu einem anderen Stromlieferanten wechseln würden. Je nach Haushaltsgröße und Stromverbrauch können die Einsparungen bei mehreren hundert Euro liegen, wie ein Vergleich vor Ort verfügbarer Anbieter oftmals zeigt.



Was bedeutet das für den Verbraucher?


Die Stromversorgung bleibt kostengünstig und verlässlich, so definiert es das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Erneuerbare Energien werden auch in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Doch weil ihre Stromerzeugung wetterabhängig ist, soll eine Grundkapazität gesichert sein. Die CO2-Emissionen sollen im Gegenzug gesenkt werden, etwa durch die Stilllegung von Braunkohlekraftwerken. Außerdem werden die Stromerzeuger in die Pflicht genommen: Sie dürfen nur so viel Strom verkaufen, wie sie auch herstellen. So sollen Defizite vermieden werden. Die Anbieter müssen investieren, um die notwendigen Kapazitäten zur Verfügung zu stellen.





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