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Deutsche Sparer lassen Geld unnötig liegen

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EZB-Politik lässt Vermögen in Deutschland schrumpfen +++ Ein Umdenken ist notwendig - Eine Expertenmeinung von Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG

Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, hat bei seinem Besuch in Deutschland seine Sicht auf die Niedrigzinspolitik propagiert. Ihm zufolge profitieren deutsche Sparer von der Abschaffung der Zinsen, da hierdurch die Wirtschaft belebt und Arbeitsplätze geschaffen würden. Einen Beweis hierfür gibt es nicht, dafür aber extrem niedrige bis gar keine Zinsen mehr auf Sparguthaben.



Deutschland als Sparerland zählt zu den großen Verlierern der Politik Draghis. Seit 2010 belaufen sich die Verluste auf insgesamt 22,8 Milliarden Euro. Dabei sind die verheerenden Entwicklungen für die langfristig angelegten Lebens- und Rentenversicherungen noch nicht berücksichtigt.



Trotz alledem: Die Deutschen vermehrten ihr privates Geldvermögen im vergangenen Jahr durch die gute wirtschaftliche Lage und das stabile Beschäftigungsverhältnis im Land um weitere 4,6 Prozent. Nach einer Erhebung der Allianz lassen die wenig risikofreudigen deutschen Sparer jedoch rund 40 Prozent ihres Vermögens auf Konten bei der Bank liegen - das ist unvernünftig und wenig lukrativ! Statt die neuen Richtlinien des EU-Gesetzes zur Vergabe von Wohnbaukrediten zu bemängeln, könnten viele Deutsche ihre großzügigen Reserven nutzen. Eine Anlage in Immobilien ist durch den sicheren Wirtschaftsstandort Deutschland an vielen Orten absolut ohne Risiken. Die meisten schreckt jedoch das eigene langfristige finanzielle Engagement, mehr als die Banken - so verzichten sie auf Rendite und Steuersparmodelle.



Eine Änderung des Wohnkreditrichtliniengesetzes ist dennoch wünschenswert, insbesondere in Bezug auf die Einbeziehung der Wertentwicklung einer Immobilie, denn diese ist wesentlich für die Berechnung des Finanzierungsspielraums. Dennoch sind Banken heute schon bemüht, Kredite auch unter den Prämissen der neuen Gesetzeslage zu vergeben, denn: Geld auf den Konten kostet die Bank Strafzinsen, und bald auch den Sparer. Spätestens dann wird ein Umdenken hierzulande dringend notwendig. Wer schlau ist, wartet nicht so lange.

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Theodor J. Tantzen, Vorstand der Prinz von Preussen Grundbesitz AG, ist seit Jahrzehnten als Immobilienentwickler und Berater tätig. Seine Fachkenntnis bezieht sich somit auch auf die Möglichkeiten, Immobilien als Kapitalanlage zu nutzen, sowie die vielen Förderungen für günstige Finanzierungen und lukrative Steuersparmodelle.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Theodor J. Tantzen (Tel.: 02 28-9 85 17-980), verantwortlich.

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