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Einstweilige Verfügung bleibt bestehen - Tierschutzaktivisten kämpfen weiter und ziehen vor das OLG Köln

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Im Rechtsstreit zwischen dem Modeunternehmen Bogner und dem Deutschen Tierschutzbüro verkündete das Landgericht Bonn heute das Urteil: Die einstweilige Verfügung bleibt bestehen.

Das Landgericht Bonn verkündete heute das Urteil im Rechtsstreit zwischen dem Modeunternehmen Bogner und dem Deutschen Tierschutzbüro. Demnach bleibt die einstweilige Verfügung bestehen. Die Tierschutzaktivisten wollen nun vor das Oberlandesgericht Köln ziehen. "Wir sind sehr enttäuscht über diese Entscheidung", kommentiert Jan Peifer, Gründer des Deutschen Tierschutzbüros.



Die Tierschutzorganisation legte vergangene Woche Widerspruch ein, nachdem Bogner ihnen per einstweiliger Verfügung untersagt hatte, direkt vor einigen Bogner Filialen zu demonstrieren. "Die einstweilige Verfügung ist ein massiver Einschnitt in die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit, deswegen zogen wir vor Gericht." so Peifer.



Die einstweilige Verfügung des Landgerichts Bonn (10 O 437/16) verbot dem Deutschen Tierschutzbüro vor zehn Bogner Filialen (in Hannover, Sylt, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, München, Garmisch-Partenkirchen, Nürnberg und Berlin) im Umkreis von 50 Metern zu demonstrieren. "Wir werden wie Schwerverbrecher behandelt, dabei decken wir nur die Wahrheit auf und wollen verhindern, dass Tiere für Pelz brutal getötet werden", so Tierschützer Peifer.



Im vergangenen Monat kam es zu diversen Aktionen vor Bogner-Filialen in ganz Deutschland. "Alle Demonstrationen waren bei der zuständigen Versammlungsbehörde angemeldet und genehmigt worden", so Jan Peifer. Ziel der Protestaktionen war es, die Kunden von Bogner darüber zu informieren, dass das Modehaus immer noch Echtpelz im Sortiment hat. Die Tierschützer haben sehr viel Zuspruch aus der Bevölkerung erhalten, viele Bogner Kunden waren überrascht und schockiert, dass Bogner Echtpelz im Sortiment führt. Nach Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros stammt ein Teil der Bogner Pelze aus Fernost. "Wer sehenden Auges in Kauf nimmt, dass Hunde in China gequält und getötet werden, der muss Demonstrationen vor seinen Filialen hinnehmen", so Jan Peifer abschließend.



Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.bogner-toetet.de


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Jan Peifer (Tel.: 030-27004960), verantwortlich.

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