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2016: Deutsche Online-Shops im Test

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Das Online Marketing boomt, in kaum einer anderen Branche werden so viele Fachkräfte gesucht. Die Bilanz: 2016 gab es deutlich mehr vakante Stellen als Fachkräfte überhaupt verfügbar waren. Eine Trendwende ist nicht absehbar, schließlich muss der Nachwuchs erst ausgebildet werden. De facto lernen die meisten Online Marketing Manager on the job. Der klassische Einstieg führt über eine Werkstudentenstellen oder ein Praktikum, aber auch Quereinsteiger fassen schnell Fuß und haben rasche Aufstiegschancen. Werden die Fachkräfte nicht im eigenen Land gefunden, greifen Unternehmen gerne auf Online Marketing Manager aus dem Ausland zurück. De facto dominiert das Online Marketing die englische Sprache, was einen einfachen Standortwechsel ermöglicht und sogar das Erlernen der deutschen Sprache in erster Linie sekundär macht.

Deutschland hat in der jüngsten Vergangenheit einen großen Markt in der Onlinebranche entwickelt. Onlineshops wie livingo.de, haben bereits ins Ausland gestreut und freuen sich auch dort über hohe Klickzahlen. Unseren Lieblingsdiscounter lidl finden wir jetzt auch online und können uns dort ganz bequem durch das Sortiment klicken ohne die heimische Couch zu verlassen. Und das Ticket für das nächste Event kauft man bequem bei München Ticket, Eventim oder Ticket Online – in einer Schlange braucht man sich dafür nicht mehr anstellen. Das Deutsche Institut für Service-Qualtiät (http://disq.de) hat im Auftrag von n-tv Anfang Dezember eine Ranking veröffentlicht, das zeigt, welche Onlineshops 2016 am häufigsten genutzt wurden. Zwölf der getesteten Unternehmen bekamen dabei das Qualitätsurteil „gut“, der Testsieger Otto sogar „sehr gut“. Im Schnitt bietet der Onlinehandel seinen Kunden einen guten Service. In einigen Bereichen gibt es allerdings Verbesserungsbedarf. Im Schnitt nur mit befriedigend schneiden die Universalversender bei der Bearbeitung von Kunden E-Mails ab. Anders sieht es mit dem allgemeinen Auftritt der Shops an. Allesamt sind übersichtlich aufgebaut, bedienungsfreundlich und transparent. Auch beim Versand schneiden die Shops gut an. Die Pakete sind im Schnitt nach zwei Tagen beim Kunden, es kommt zu keinen Verwechslungen und die Pakete kommen in einem einwand­freiem Zustand an. Den kostenlosen Versand kennen allerdings noch nicht alle Shops. Auf den Kunden kommen so oft Extrakosten zu. Eine Standardbestellung kostet im Schnitt drei bis knapp sieben Euro.


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