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Seitenkanalverdichter – warum sprudelt es bei der Abwasseraufbereitung

Von SKVTechnik und SKVENT

Bei der Abwasserbehandlung sprudeln nicht nur die Ideen

SKVTechnik berichtet über Einsatzszenarien für Seitenkanalverdichter. Heute wird das Prinzip des Einsatzes bei der Aufbereitung von Abwasser beschrieben.

Was ist der Ansatz für eine mögliche Lösung:
Die Aufbereitung von Abwasser erfolgt in einem ersten Schritt durch eine mechanische Klärung. Im zweiten Schritt wird das Abwasser oder Brauchwasser biologisch geklärt.
Zunächst werden also feste Bestandteile aus dem Wasser weitestgehend entfernt. Feste Bestandteile sind nicht gelöste Schwebstoffe oder mitgerissene feste Stoffe. Diese Arbeit erfordert das Filtern, oder Durchharken des Wassers. In einem anschließenden Ruhebecken wird das Wasser buchstäblich beruhigt und Schwebebestandteile haben durch die Schwerkraft die Möglichkeit, sich am Boden abzusetzen. Der Faulschlamm setzt sich am Boden ab und kann von dort aus später entfernt werden. Mit einer abschließenden Filtration können letzte Schwebebestandteile nachträglich herausgefiltert werden.
Die biologische Klärung erfolgt in einem zweiten Schritt. Hier werden dem Abwasser Mikroorganismen zugesetzt, um es weiter zu klären. Die Mikroorganismen ernähren sich von den im Wasser gelösten Bestandteilen, die durch Absetzung nicht zu beseitigen sind. Die Mikroorganismen nehmen durch ihren Stoffwechsel diese Stoffe auf und wandeln sie in für den Menschen unschädliche Stoffe um.
Beide Verfahren setzen Seitenkanalverdichter zur Beschleunigung des Abbauprozesses ein. 

Welche Aufgaben haben Seitenkanalverdichter bei diesen Prozessen:
Der Seitenkanalverdichter bläst Luft in das Klärbecken. Dazu sind am Beckenboden Ausströmer befestigt, die mit dem Seitenkanalgebläse verbunden sind. Das Seitenkanalgebläse drückt Luft in die Ausströmer. Dadurch treten aus den Ausströmern kleine Luftblasen und steigen nach oben an die Oberfläche. Hierbei werden zwei Ziele erreicht.
Erstens:
Die Luftbläschen reißen durch ihr Aufstreben Wasserteilchen mit an die Oberfläche oder nach oben. Das hat zur Folge, dass fortwährend Wasser aus der Tiefe des Beckens mit an die Oberfläche gewirbelt werden. Außerdem wird Oberflächenwasser an der Oberfläche verdrängt und in die Tiefe gefördert. Da an der Oberflächen das Wasser den meisten Luftsauerstoff aufnimmt, wird also sauerstoffreiches Wasser in die Tiefe gefördert und sauerstoffarmes Wasser kann an der Oberfläche Sauerstoff aufnehmen.
Warum ist das notwendig?
Die Mikroorganismen benötigen für die biologische Klärung des Abwassers, also für den Abbau von Schadstoffen des Klärwassers unbedingt Sauerstoff. Je höher der Sauerstoffanteil im Wasser ist, desto schneller und effektiver werden die Mikroorganismen die Schadstoffe abbauen. Wir kommen also zum zweiten Ziel der Belüftung des Klärbeckens.
Zweitens:
Durch das Einströmenlassen von Luft in das Klärbecken und das zerströmen in viele kleine Luftbläschen, wird eine großen Fläche geschaffen, die eine Grenze zwischen Wasser und Luft ähnlich wie an der Wasseroberfläche darstellt. An dieser Grenze löst sich ebenso wie an der Wasseroberfläche des Beckens, Sauerstoff im Wasser. Das Klärwasser wird sauerstoffreicher. Auch durch diese Maßnahme wird also Sauerstoff im Wasser gelöst, der Sauerstoffgehalt im Wasser steigt und die Mikroorganismen können die Schadstoffe im Wasser schneller abbauen.

Arbeitsweise des Seitenkanalverdichters:
Wie der Leser an der Prinzipskizze erkennt, drückt der Seitenkanalverdichter seine ausströmende Luft in die Ausströmsteine am Beckenboden. Technologisch bedingt wird die Luft in viele kleine Bläschen zerzeilt, die nach oben stömen. Je kleiner die Bläschen sind und um so mehr Luft je Zeiteinheit in das Wasser gedrückt wird, desto mehr Sauerstoff wird im Wasser gelöst. Die mechanische Aufwärtsbewegung der Luftblasen führt zu einer Umwälzung im Becken und einer gleichmäßigen Verteilung der Inhalte. Der Sauerstoffgehalt des Klärbeckens kann nun gemessen werden und diese Informationen können durch eine Steuerung verarbeitet, den Seitenkanalverdichter steuern. Die Seitenkanalverdichter dienen also dem Belüften des Wassers und dem dadurch schnelleren Abbau der verunreinigenden Wasserbestandteile.


SKVTechnik schlägt heute beispielhaft eine SKV S9-1- 530m³/h -4kW-3 |+200(mbar) |-200(mbar) vor. Dieses Modell ist mit drei unterschiedlichen Motoren für Dreiphasen Wechselstrom erhältlich. Im 50 Herzbetrieb mit 4 kW, mit 5,5 kW, und mit 7,5 kW.
Damit erreicht die S9 bei 530 m³/h Volumenleistung einen Blasdruck von 200 mbar, 300 mbar oder 430mbar.
Die S9 erreicht einen Saugdruck von 200 mbar, 300 mbar oder 320 mbar, je nach Motorausstattung.
Das ganze schafft die neue S9 bei 400 Volt (D). Die S9 emittiert 70 db (A) bei 50 Herz und wiegt je nach Motorausstattung bis zu 66 kg. Die S9  ist für den Dauer-Betrieb mit Frequenzumrichtern geeignet und hat einen Temperaturfühler.

Derzeit kommt es zu Lieferzeiten von 1 Woche innerhalb Deutschlands. Die S9 mit 4,0 kW ist sofort lieferbar. Bei den größeren Motoren gelten derzeit 2 Wochen Wartezeit. Dies gilt für Bestellungen im SKVTechik Onlineshop. Die Lieferung ist für deutsche Kunden kostenfrei.

Kontakt/Pressekontakt:
SKVTechnik
Klaus Doldinger
Straßberger Straße 31
08527 Plauen
Germany
Tel.: +4937412510951

06. Apr 2017

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Hinweis

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Klaus Doldinger (Tel.: 03741 2510951), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 717 Wörter, 5375 Zeichen. Artikel reklamieren

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