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Transparente Ökobilanz

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Umwelt-Produktdeklarationen bestätigen ökologische Qualität von Mauerziegeln

Aktuelle Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) weisen Mauerziegel jetzt offiziell als besonders ökologisch aus. Sowohl gefüllte als auch ungefüllte Unipor-Mauerziegel werden somit gemeinsam mit anderen Ziegelprodukten in ihrer Umweltverträglichkeit messbar gemacht. Die unabhängige Zertifizierung ermöglicht eine einheitliche Basis für ökologische Gebäudebewertungen von massiven Ziegelhäusern. Nur so können Bausysteme im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit europaweit verglichen werden. Mauerziegel überzeugen dabei auf voller Linie - vom Rohstoffabbau, über die Nutzung bis hin zur Entsorgung.



Nachhaltige Bauten sind umweltschonend und zukunftssicher. Zudem erzielen sie oftmals bessere Verkaufs- oder Mietpreise und weisen im Allgemeinen höhere Auslastungen als konventionell errichtete Gebäude auf. Doch ein Gebäude als nachhaltig zu definieren, ist komplex. Für eine entsprechende und umfassende Bewertung reichen die üblichen Angaben zum Ressourcen- oder Energieeinsatz heutzutage nicht mehr aus. Abhilfe schafft hier die ökologische Gebäudebewertung nach DIN EN 15978 zur Nachhaltigkeit von Bauwerken. Grundlage für diese Art der Bewertung bilden unabhängige Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs). Nun bestätigen erstmals zwei dieser EPDs auch offiziell die ökologische Qualität von mineralischen Mauerziegeln.



Mauerziegel: energieeffizient, beständig und robust



Die Deklarationen gelten für sowohl ungefüllte als auch dämmstoffgefüllte Mauerziegel. Dank ihnen werden unter anderem auch Informationen zum Verpackungsmaterial, zum Brand- oder Feuchtigkeitsverhalten sowie zur Verarbeitung in die Bewertung miteinbezogen. Die EPDs definieren die ökologischen Eigenschaften von Mauerziegeln in ihrem gesamten Lebenszyklus. Die anschließende Wirkungsabschätzung baut auf diese Bilanz auf und benennt konkrete Umweltauswirkungen. Das Ergebnis dieser unabhängigen Untersuchung bestätigt jetzt: Massive Mauerziegel bestehen aus natürlichen Rohstoffen und werden umweltschonend und so energieeffizient wie möglich hergestellt. "Die Unipor-Ziegelwerke achten schon seit jeher auf eine moderne und ökologische Produktion. Dazu zählen unter anderem kurze Transportwege, großflächige Solaranlagen, schonender Ressourceneinsatz und mehrfach genutzte Energie", erklärt Dipl.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Zusätzlich überzeugen Mauerziegel laut EPDs durch ihre Langlebigkeit. "Ziegel sind enorm wertstabil und wohngesund", betont Fehlhaber. Die aktuellen EPDs gehen von einem Betrieb von durchschnittlich 150 Jahren aus. Auch hinsichtlich Rückbau und Entsorgung sind die ökologischen Vorteile nun transparent: Produktionsbruch wird schon seit Jahren wiederverwertet. Aber auch sortenreine Mauerziegel, die aus Rückbau anfallen, sowie Ziegelbruch können problemlos recycelt oder entsorgt werden.



Europaweit vergleichbar



Alle EPDs beruhen auf der Europäischen DIN EN 15804 sowie internationalen Normen (ISO 14025; ISO 14040ff). So können nun auch Mauerziegel europaweit mit anderen Wandbaustoffen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit verglichen werden. EPDs bieten so erst die Basis für aussagekräftige Zertifizierungssysteme ganzer Gebäude. Die Deklarationen für Mauerziegel sind sowohl auf der Unipor-Internetseite unter www.unipor.de als auch auf der Internetseite des Instituts Bauen und Umwelt (IBU, Berlin) einsehbar - unter www.ibu-epd.com. Durch die vollständige Offenlegung kann das aus verschiedenen Bauprodukten zusammengesetzte System "Gebäude" optimal nach umweltverträglichen Aspekten bewertet werden.



Weitere Informationen zum nachhaltigen Bauen mit Unipor-Mauerziegeln sind direkt bei der Unipor-Geschäftsstelle in München erhältlich - bestellbar per Telefon (089-74986780) oder E-Mail (marketing@unipor.de).


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Dr. Thomas Fehlhaber (Tel.: 089-7498670), verantwortlich.

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