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Sieg für Porsche-Pilot Marek Böckmann bei ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen

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Zwei Podiumsplätze in der VLN-Meisterschaft und nun noch ein Sieg beim ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen.

Porsche-Pilot Marek Böckmann hat 2017 einen Lauf, der nur einmal mehr sein großes Motorsport-Talent unterstreicht.

Marek Böckmann hat alles, was ein Rennfahrer mitbringen sollte, um erfolgreich zu sein: er ist diszipliniert, kontrolliert und trainiert. Vor allem aber ist er eins ganz besonders: talentiert. Den jüngsten Beweis lieferte der Pfälzer dafür am vergangenen Wochenende. Zusammen mit seinen Teamkollegen Dominik Schöning (27), Jürgen Nett (50) und Olivier Muytjens (36) nahm der 20-Jährige in einem Porsche 718 Coupé am 27. und 28. Mai am ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen auf dem berühmt-berüchtigten Nürburgring teil und setzte sich nach zwölf Stunden Tag- und zwölf Stunden Nachtfahrt mit fünf Minuten Vorsprung als Erster in der V5-Kategorie durch.



"Das 24-Stunden-Rennen war für mich eine unbeschreibliche Erfahrung. Alles lief komplett nach Plan und es gab weder Fahrfehler noch technische Probleme. Das Team aus Ingenieuren, Mechanikern und eben auch aus uns Fahrern hat einen super Job gemacht. Dadurch, dass wir am Samstag tagsüber so heiße Temperaturen von gefühlt 35 Grad hatten, ist jeder von uns nur Einzelstints gefahren, da man es eben auch nicht viel länger im Auto ausgehalten hätte. Zu den Doppelstints sind wir erst in der Dämmerung übergegangen, was für mich perfekt gepasst hat. Zu dem Zeitpunkt der Übernahme um halb zehn Uhr konnte ich direkt in Führung gehen und von da an einen optimalen Vorsprung ausbauen, sodass trotz Boxenstopp keiner mehr an uns vorbeigezogen ist", erzählt Marek vom Renngeschehen.



Allerdings, sagt er, seien vor allem die Einsätze in der Nacht in Sachen Konzentration eine große Herausforderung gewesen. "Man steht permanent unter Anspannung, trotzdem setzt aber irgendwann die tücksche Morgenmüdigkeit ein. Dann kommt dazu, dass man auf der Nordschleife nachts wirklich kaum etwas sieht, da die GT3-Autos von hinten die ganze Zeit blenden, die Campingplätze drumherum voll beleuchtet sind und die Fotografen mit besonderen Objektiven blitzen, sodass es sich permanent so anfühlt, als sei man in eine Radarfalle geraten. Daran muss man sich schon erstmal gewöhnen", meint der Erfolgspilot.



Dennoch spulte Marek zwischen seinen Stints stets dasselbe System ab, das für ihn als Rennfahrer entscheidend ist, um konstant gute Leistung zu bringen. "Nach jedem Einsatz hat man circa 30 Minuten Zeit, um aus ernährungstechnischer Sicht seinen Kohlenhydratespeicher mit Obst und Nudeln besonders effektiv wieder aufzufüllen. Anschließend habe ich mir ein bis zwei Stunden Ruhe gegönnt, Musik gehört und ein wenig geschlafen, ehe ich meinen nächsten Stint schon wieder vorbereiten musste. Dazu gehörte natürlich in erster Linie ein hundertprozentiges Wiederwachwerden sowie beispielsweise das Auffüllen meiner Trinkflaschen mit einem speziellen Elektrolytepulver und das intensive Verfolgen des Renngeschehens", beschreibt der 20-Jährige. In der Klasse des Pfälzers rollten sechs Autos an den Start, insgesamt waren bei der 45. Auflage des ADAC Zurich 24-Stunden-Rennens 160 Wagen zeitgleich in der 25,378 Kilometer langen "Grünen Hölle" unterwegs.



Für den Abiturienten ist das Resultat ein ganz besonderes, ist er erst seit dieser Saison als Fahrer auf dem Nürburgring unterwegs. Bei seinen ersten beiden Events auf der längsten Rennstrecke der Welt machte der Sportler bereits erfolgreich von sich reden, fuhr er bei beiden VLN-Rennen direkt den dritten Platz ein. "Ich war von uns vier Teammitgliedern der jüngste Teilnehmer und freue mich daher umso mehr, dass ich mich hier so behaupten konnte. Jede Runde auf der Nordschleife ist Gold wert und für meine VLN-Saison nur förderlich", erklärte der Lautersheimer aus Rheinland-Pfalz, der 2016 vom Formel- in den GT-Sport gewechselt war und sich im vergangenen Jahr seine Sporen im Porsche Carrera Cup verdiente.



Eigentlich ist das Motorsport-Talent seit dieser Saison beim KÜS Team Bernhard 75 unter Vertrag, sein erstes Rennen für seine neue Mannschaft fährt der Pfälzer jedoch erst am 24. und 25. Juni bei der dritten VLN-Veranstaltung. Grund dafür ist die sogenannte Permit, die Marek im Rahmen der ersten beiden VLN-Termine erst noch erwerben musste, um langfristig auf der Mischung aus Nordschleife und Grand Prix-Strecke starten zu dürfen. Für diesen Lehrgang war der 20-Jährige an das PROsport Performance Team ausgeliehen, das sich seit vielen Jahren auf die Ausbildung junger Rennfahrer auf dem Nürburgring spezialisiert hat.



Da der Porsche-Pilot bei seinen beiden Einsätzen für das PROsport Performance Team so positiv aufgefallen war, wurde Marek auch für das 24-Stunden-Rennen angefragt, bei dem sein KÜS Team Bernhard 75 selber übrigens nicht vertreten war. "Ich hatte bereits seit Beginn der Saison gehofft, dass sich die Gelegenheit auf einen Einsatz beim 24-Stunden-Rennen ergibt. Von daher war das Angebot nicht nur ein großes Kompliment, sondern auch eine große Chance für mich", so Marek und fügt hinzu. "Dadurch, dass ich die ersten beiden VLN-Rennen für ein anderes Team in einem anderen Auto unterwegs war und die Pause zwischen dem zweiten und dem nun im Juni folgenden dritten Event sehr groß ist, hatte ich zunächst meine Zweifel, ob ich direkt an meine anfänglichen Erfolge anknüpfen kann. Das 24-Stunden-Rennen kam daher in jeder Hinsicht total gelegen, da ich noch weitere wichtige Rennrunden sammeln konnte."



Für den 20-Jährigen stehen nun noch sieben weitere VLN-Termine von Juni bis einschließlich Oktober auf der Agenda. Ab dem 24. und 25. Juni sitzt Marek dann hinterm Steuer eines 430 PS starken Porsche 911 GT3 Cup, mit dem er sich auch intensiv auf diese Saison vorbereitet hat.





Text: Nina Schröder


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Frau Antje Gansauge (Tel.: 0049 152 53946590), verantwortlich.

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