info@PortalDerWirtschaft.de | 02635/9224-11
Suchmaschinenoptimierung
mit Content-Marketing - Ihre News
UNIPOR Ziegel Gruppe |

Belastbare Nachweise

Bewerten Sie hier diesen Artikel:
0 Bewertungen (Durchschnitt: 0)


Zuverlässig berechenbar: Schallschutz mit Ziegelmauerwerk nach DIN 4109

Baulicher Schallschutz im Hochbau ist eine anspruchsvolle Planungsaufgabe. Mit den modifizierten, detaillierten Berechnungsverfahren der überarbeiteten DIN 4109 lassen sich hier nun bessere rechnerische Prognosen erstellen. Aktuelle bauakustische Messungen im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel (AMz) bestätigen dies. Einen ausführlichen Überblick über das Thema verschafft dabei die neue AMz-Broschüre mit dem Titel "Baulicher Schallschutz nach DIN 4109". Diese kann ebenso wie das praktische Bauphysik-Modul "Schall 4.0" auf der Website der Unipor-Gruppe (Rubrik "Bauunternehmer-Service") herunter-geladen werden.



Nach jahrelanger Überarbeitung wurde 2016 die veränderte DIN 4109 baurechtlich eingeführt. Sie löst die Fassung aus dem Jahr 1989 ab und nähert sich der rechnerischen Nachweisführung der europäischen Normenreihe DIN EN12354 an. Dabei haben sich die Anforderungen an den Schallschutz zwar nicht wesentlich verschärft, wurden jedoch dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Entsprechend verändert präsentieren sich die neuen Nachweisverfahren: Mehr Transparenz, aber auch ein größerer rechnerischer Aufwand führen im Endeffekt zu hoher Schallschutz-Qualität, die auch messtechnisch bestätigt wird.



Bilanzverfahren statt Bauteileigenschaft



Wurden bisher die Werte zu baurechtlichen Schallschutz-Anforderungen nur aus den Tabellen des Beiblatt 1 zur DIN 4109:1989 abgelesen, müssen in Zukunft komplexere Parameter berücksichtigt werden. Denn der Schallschutz zwischen zwei Räumen ist keine reine Bauteileigenschaft, sondern eine differenzierte Bilanz aus unterschiedlichen Schallübertragungswegen. Das neue Rechenverfahren der DIN 4109:2016 berücksichtigt daher nicht nur die Direktschallübertragung, sondern bezieht auch flankierende Bauteile, Schallnebenwege und die Stoßstellendämmung von Bauteilanschlüssen mit ein.



Demnach ist der bauliche Schallschutz eine anspruchsvolle Planungsaufgabe, die mit entsprechenden Programmen eine zielsichere Umsetzung aller Schallschutz-Prognosen ermöglicht. Hier schafft beispielsweise das Bauphysik-Modul "Schall 4.0" Abhilfe, das die Unipor-Ziegel-Gruppe (München) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel anbietet. "Die Berechnungen ergeben zuverlässige Prognosen für die Schalldämmung, basierend auf einer akustischen Energiebilanz", erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber.



Prognosen vs. bauakustische Messungen



Diese rechnerischen Prognosen sollen schließlich mit hoher Sicherheit am Bau umgesetzt werden. "Um eventuelle Toleranzen im Berechnungsergebnis auszugleichen, wird ein pauschaler Sicherheitsabschlag von zwei Dezibel angesetzt", so Fehlhaber. "Ob die prognostizierten Werte auch eingehalten werden, kann eine bauakustische Messung überprüfen."



Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel wurden zur Überprüfung der Prognosesicherheit speziell für Ziegelmauerwerk entsprechende Tests durchgeführt. Anschließend folgte ein Vergleich der vorhandenen Luftschall-Dämmwerte mit den Prognoseberechnungen. Insgesamt wurden 45 Messberichte von Gebäuden aus den Jahren 2002 bis 2015 von neun unabhängigen Ingenieurbüros miteinbezogen. Die Untersuchungen ergaben eine hohe Übereinstimmung der Messwerte mit den Prognosen. Monolithisches Ziegelmauerwerk kann demnach besonders in Kombination mit hochwertigen Anschlussdetails - wie etwa dem Unipor-Systembauteil Deckenrandelement - sogar erhöhte Schallschutzwerte erreichen, die die Mindestanforderungen der DIN 4109 mühelos übertreffen.



Neue Broschüre zum Schallschutz nach DIN 4109



Für eine optimierte Prognose können Fachplaner spezielle Materialparameter und Konstruktionsmöglichkeiten von Ziegelmauerwerk berücksichtigen. Dazu bietet die neue AMz-Broschüre "Baulicher Schallschutz nach DIN 4109" eine verlässliche Grundlage: Mit einer Einführung in die wichtigsten Begriffe, einem praktischen Überblick zu den aktuellen Normänderungen sowie vielfältigen Konstruktionsempfehlungen schafft die umfangreiche Infoschrift solide, herstellerübergreifende Kenntnisse für den Schallschutz mit Ziegelmauerwerk.



Weitere Informationen zum Thema "Baulicher Schallschutz im Hochbau" sind direkt bei der Unipor-Geschäftsstelle erhältlich - bestellbar per Telefon (089-74986780) oder E-Mail (marketing@unipor.de).


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Dr. Thomas Fehlhaber (Tel.: 089-7498670), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 530 Wörter, 4870 Zeichen. Als Spam melden

Unternehmensprofil: UNIPOR Ziegel Gruppe


Kommentare:

Es wurde noch kein Kommentar zu diesem Thema abgegeben.



Ihr Kommentar zum Thema





Weitere Pressemitteilungen von UNIPOR Ziegel Gruppe lesen:

UNIPOR Ziegel Gruppe | 11.10.2017

Qualität setzt sich durch

Erstmals präsentierte die Unipor-Gruppe ihre innovative "Coriso"-Ziegelgattung auf der Fachmesse BAU 2007 in München. Damit eröffnete der rein mineralisch gefüllte Hochlochziegel seinerzeit eine neue Produktgruppe in der deutschen Ziegelindustrie...
UNIPOR Ziegel Gruppe | 14.09.2017

Facebook-Fotowettbewerb für gelungene Ziegel-Architektur

An die Kamera, fertig, los: Die Unipor-Gruppe sucht ab sofort attraktive Mauerziegel-Häuser in ganz Deutschland. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt über die neue Facebook-Seite "Die schönsten Ziegelhäuser 2017". Dafür genügt es, entweder den R...
UNIPOR Ziegel Gruppe | 06.09.2017

Auf die inneren Werte kommt es an

Vom Urbaustoff zum Hightech-Produkt: Mauerziegel haben sich über Jahrtausende immer weiter entwickelt. Heute ermöglichen moderne Produkte bauphysikalische Höchst-leistungen. Die jüngsten Ziegel-Gattungen überzeugen dabei durch innovative Dämmst...