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Wenn die Cranger Kirmes das Oktoberfest schlägt

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Ranking der größten Volksfeste in Deutschland


Am 16. September 2017 startet das 184. Oktoberfest in München, das als größtes und bekanntestes Volksfest der Welt gilt. Das vom Münchner Oberbürgermeister zur Eröffnung verkündete „O‘zapft is!“ ist gleichzeitig auch der Startschuss für den Beginn der Volksfest-Saison 2017.

In ganz Deutschland gibt es eine Vielzahl von regionalen Volksfesten mit einer langen Tradition, die sehr oft im Spätsommer und Herbst abgehalten werden. So kann beispielsweise der Bremer Freimarkt auf eine fast tausendjährige Geschichte zurückblicken. Von Flensburg bis Oberstdorf und von Görlitz bis Aachen strömen die Menschen auf die Festplätze und lassen sich vom Budenzauber und den Fahrgeschäften bezaubern. Zwischen Zuckerwatte, Auto-Scooter und der Geisterbahn können sie für ein paar Stunden dem Alltag entfliehen – ohne weit verreisen zu müssen.

 

Spagat zwischen Nostalgie und Moderne

Während die großen Volksfeste Millionen von Besuchern anziehen, punkten die kleineren Volksfeste mit ihrem ganz eigenen Charme. Im Laufe der Jahrhunderte musste sich so manches Volksfest neu erfinden. Der Brokser Heiratsmarkt ist so ein Kandidat: Ursprünglich ein Kram- und Viehmarkt, überwiegt heute der Vergnügungsaspekt. Zwischen der Wahl des „Brautpaares des Jahres“ und der „Junggesellenversteigerung“ können Heiratsmarkt-Besucher bei der „Ehe auf Probe“ schauen, ob sie bereits den passenden Deckel auf den Topf gefunden haben.

Die großen Volksfeste fechten untereinander einen harten Wettbewerb aus. Dabei wird getreu dem olympischen Motto „höher – schneller – weiter“ um Aufmerksamkeit gebuhlt. Die einen lassen sich nur an den absoluten Besucherzahlen messen. Hier liegt das Münchner Oktoberfest mit im Schnitt 6,4 Millionen Besuchern mit Abstand vorn. Der Bremer Freimarkt und der Cannstatter Wasen belegen die nachfolgenden Plätze. Bei der Dauer des Volksfestes schlägt der Hamburger Winterdom die Konkurrenz um Längen. An sein 31 Tage währendes Treiben kommt kein anderes Volksfest heran.

 

Berücksichtigung des Spaßfaktors beim Volksfest-Ranking

Doch die Königsdisziplin für die Volksfeste sind die durchschnittlichen Besucherzahlen pro Tag. Hier belegt der Hamburger Hafengeburtstag den ersten Platz – vor der Rheinkirmes in Düsseldorf und der Cranger Kirmes. Das Oktoberfest schafft es lediglich auf Platz 5 und wird von der Kieler Woche und der Hanse Sail eingerahmt. Damit stehen die drei großen maritimen Volksfeste ganz weit oben in der Besuchergunst.

Der Schunkelfaktor lässt sich womöglich am besten an der Partydichte ablesen – also dem Verhältnis von Besuchern pro Tag und der Fläche des Festgeländes in Hektar. Bei dieser Kennzahl für die Volksfeste gibt es die größte Überraschung: Hier schafft es die Hanse Sail in Rostock auf Platz 1. Gefolgt von der Cranger Kirmes, die damit das Ranking für Nordrhein-Westfalen anführt. Auf Platz 3 liegt der Hamburger Hafengeburtstag. Auf Platz 4 folgt die Michaeliskirchweih in Fürth, die alle bayerischen Konkurrenten aussticht und sich bis heute den Charakter der „Wirtshaus-Kärwa“ erhalten konnte. Platz 5 erobert sich der Pützchens-Markt in Bonn, der sogar ganzjährig eine eigene Bahnhaltestelle hat. Sowohl das Oktoberfest als auch der Cannstatter Wasen schaffen in diesem Ranking lediglich Plätze im guten Mittelfeld.

 

Mehr Informationen und Grafiken hier: https://www.familien-gesundheit.de/specials/volksfeste-in-deutschland/


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Katharina Kabelitz (Tel.: +49 (0) 1805 116 112), verantwortlich.


Keywords: Volksfest, Jahrmarkt, Rummel, Kirchweihe, Kirmes, Schützenfest

Pressemitteilungstext: 482 Wörter, 3682 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: trimeda GmbH


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