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Innovationsindikator 2017: Deutschland belegt vorderen Platz

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Für viele Unternehmen sind Innovationen unabdingbar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben und nachhaltig zu wachsen. Dafür sind Investitionen nötig, die wiederum finanziert werden müssen.

Im weltweiten Vergleich steht das deutsche Innovationssystem mit Rang vier gut da. So das Ergebnis des diesjährigen Innovationsindikators, bei dem im Auftrag von acatech - Deutsche Akademie der Wissenschaften sowie des Bundesverbands der Deutschen Industrie 35 Volkswirtschaften anhand von 38 Einzelindikatoren untersuchten wurden, wie innovationsorientiert und -fähig sie sind. Für viele Unternehmen sind Innovationen unabdingbar, um dauerhaft wettbewerbsfähig zu bleiben und nachhaltig zu wachsen. Laut Studie tragen eine Vielzahl von Einflüssen, Akteuren und Faktoren dazu bei, dass Innovationstätigkeiten gefördert oder überhaupt erst ermöglicht werden: Dazu gehören zum Beispiel Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Bildungsinstitute, Abnehmer und die Finanzierer dieser Prozesse. Das Zusammenspiel und die passenden Rahmenbedingungen, geschaffen auch durch die Politik und Verbände, beeinflussen das Innovationssystem.



Leitbranchen stehen vor Strukturwandel



Obwohl Deutschland derzeit einen vorderen Platz belegt, kann man sich hierzulande nicht auf dem Erfolg ausruhen. Viele Leitbranchen, wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie stehen unter einem hohen Veränderungsdruck. Sie werden einen Strukturwandel erleben, bei dem es um nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit geht. Im internationalen Wettbewerb sind nicht nur neue Technologien und digitale Lösungen gefragt, sondern auch fortlaufende Effizienzsteigerungen sowie vermeintlich weiche Faktoren der Unternehmen- und Arbeitsorganisation. Bei der Finanzierung von Innovationsprozessen hat Deutschland noch Nachholbedarf, wie die Studie belegt. Öffentliche Förder- und Finanzierungsprogramme erreichen nicht alle forschenden kleinen und mittelständischen Unternehmen, zusätzliche steuerliche Anreize fehlen. Und auch beim Einsatz von privatem Wagniskapital und anderen alternativen Finanzierungen sind andere Länder, wie Großbritannien oder die USA einen großen Schritt voraus. "In Deutschland finanzieren sich die meisten Betriebe nach wie vor über Banken, sie nutzen klassische Kredite", berichtet Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführer der Maturus Finance. "Betrachtet man beispielsweise die USA, liegt dort der über Angebote von Banken abgebildete Fremdkapitalanteil nur noch bei rund 30 Prozent. Amerikanische Unternehmen setzen auf eine viel breitere Streuung bei Finanzierungsvarianten und der Zusammenarbeit mit Geldge-bern oder Investoren, als es die meisten deutschen Betriebe tun. Der Hauptteil benötigten Fremdkapitals wird mit 70 Prozent über alternative Finanzierungsmodelle und Privat Debt abgebildet." Für bonitätsstarke Mittelständler ist die Situation am Finanzmarkt derzeit komfortabel, wie von der Goltz bestätigt: "Unternehmen, die wirtschaftlich gut da stehen, erhalten meist verhältnismäßig einfach die optimalen Finanzierungen für Innovationsprozesse oder auch die Reorganisation bestimmter Betriebsbereiche. Schwierig wird es für die diejenigen, die keine Top-Bonitäten haben, denn hier haben Banken oft nur einen geringen Handlungsspielraum bei der Kreditvergabe. Alternative Finanzierungen bankenunabhängiger Geldgeber sind eine große Chance, dennoch ausreichende Mittel zu erhalten. Zum Beispiel für Entwicklungsmaßnahmen oder auch die Restrukturierung des Betriebes."



Moderne Finanzierungen: banken- und bonitätsunabhängig



Beteiligungskapital von Privatinvestoren, Factoring oder Sale & Lease Back sind einige der Möglichkeiten, die je nach Anlass und Spezifika zur Anwendung kommen können. Für produzierende Unternehmen ist Sale & Back eine interessante Variante der Liquiditätsbeschaffung: Bei diesem Modell stellt der Finanzierer auf die gebrauchten Maschinen und Anlagen eines Betriebes ab. Diese werden angekauft und der Kaufpreis in Form einer Einmalzahlung an das Unternehmen überwiesen. Direkt im Anschluss least die Firma die Objekte zurück, so dass durchgehend weiter produziert werden kann. Das Unternehmen stärkt damit die Liquidität, die Gelder können flexibel und ohne Auflagen eingesetzt werden. "Sale & Lease Back ist eine moderne Art der Innenfinanzierung, die banken- und bonitätsunabhängig ist", bestätigt Carl-Jan von der Goltz. "Wir stellen dieses Modell seit 2006 erfolgreich im Mittelstand zur Verfügung und haben bereits in einer Vielzahl von Unternehmen die Liquidität erhöht. Da wir die Bonität nachrangig betrachten und keine zusätzlichen Sicherheiten benötigen, funktioniert Sale & Lease Back bei einer Vielzahl von Anlässen, natürlich auch in Innovationsprozessen oder bei einem Strukturwandel von Unternehmen." Weitere Einsatzfelder sind unter anderem Geschäftserweiterungen, Reorganisationen oder Restrukturierungen, die Finanzierung von Unternehmensnachfolgen oder Sanierungsprozesse. Sogar in der Insolvenz kommt Sale & Lease Back zur Anwendung und unterstützt zum Beispiel den Neustart aus einer Krise. Voraussetzung für die Umsetzung des Modells ist ein werthaltiger Maschinen- und Anlagenpark, der fungibel, mobil und zweitmarktfähig ist. Mit einem Anlagen- und Leasingspiegel können die Experten der Maturus Finance bereits eine erste Einschätzung zu einer möglichen Kaufpreishöhe geben.


Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Herr Carl-Jan von der Goltz (Tel.: (49) 040 300 39 36-250), verantwortlich.

Pressemitteilungstext: 673 Wörter, 5533 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

Unternehmensprofil: Maturus Finance GmbH


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