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Forum "Strategic Partnership 1520": Die Neue Seidenstraße rückt in greifbare Nähe

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Über 400 internationale Vertreter aus der Eisenbahnbranche diskutierten auf dem Forum den Ausbau des eurasischen Transportkorridors und die Modernisierung der Schieneninfrastruktur


„Strategic Partnership 1520“ ist ein internationales Business Forum, das mit dem Ziel gegründet wurde, die Bemühungen der Akteure des eurasischen Transportmarktes zu bündeln und zu koordinieren, um zur Schaffung einer ganzheitlichen Infrastruktur in internationalen Verkehrskorridoren sowie zur Entwicklung effizienter Transportlösungen zur Beförderung von Passagieren und Frachten beizutragen.

Wien, 23. Februar 2018 - Das internationale Eisenbahnforum "Strategic Partnership: Central Europe" ging gestern in Wien zu Ende. Mehr als 400 internationale Vertreter aus der Eisenbahnbranche, Politik und Wirtschaft diskutierten zwei Tage lang über die Entwicklung und Modernisierung der Schieneninfrastruktur in den Breitspurländern und den Ausbau des Ost-West-Schienenkorridors.

Unter den Teilnehmern des Forums befanden sich unter anderem der österreichische Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie, Norbert Hofer, der Transportminister der Russischen Föderation, Maxim Sokolow, der Vorstandsvorsitzende der ÖBB, Andreas Matthä, und der Vorstandsvorsitzende und Generaldirektor der Russischen Eisenbahn RZD, Oleg Belozerow, sowie weitere Vorsitzende nationaler Eisenbahngesellschaften und Repräsentanten öffentlicher Organisationen, wissenschaftlicher Institute und des Bankensektors.

In zahlreichen interaktiven Paneldiskussionen und Sitzungen sprachen die Teilnehmer über Chancen und Herausforderungen bei der Verwirklichung der Neuen Seidenstraße, Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung des Güterschienentransports, die Harmonisierung technischer und rechtlicher Standards und Finanzierungsansätze bei der Modernisierung der Infrastruktur. Einig waren sich alle, dass die Bedeutung des Schienentransports entlang der Eurasischen Landbrücke zunimmt, da der aktuelle Trend eines gesteigerten Güteraufkommens aus Fernost weiter anhalte. Zudem wurde hervorgehoben, dass die Eisenbahn eine kostengünstige, umweltfreundliche und schnelle Alternative im Vergleich zum Gütertransport über dem Luft- oder Seeweg bildet.

Die Notwendigkeit des Ausbaus des eurasischen Transportkorridors für eine effizientere Frachtabwicklung entlang der Ost-West-Route ist auch Grundlage zweier bedeutender Infrastrukturprojekte, die im Rahmen des Forums diskutiert wurden. Mit der Unterzeichnung eines weiteren Kooperationsabkommens zwischen der ÖBB und der RZD auf dem Forum rückt der Startschuss für die Verlängerung der russischen Breitspurbahn in die Region Wien-Bratislava und der Anschluss des europäischen Verkehrskorridors an das transsibirische Eisenbahnnetz in greifbare Nähe. Des Weiteren soll mit dem Bau der Eurasischen Hochgeschwindigkeitsstrecke eine Lieferung von Gütern aus China in die EU innerhalb von drei Tagen ermöglicht werden. Die Teilnehmer des Forums zeigten sich optimistisch, dass durch die Realisierung der "One Belt One Road"-Initiative langfristig die Beförderung von einer Million Containern pro Jahr aus China nach Europa erreicht werden könne.

Alexander Mischarin, erster stellvertretender Generaldirektor der RZD, meinte dazu: "Das Projekt OBOR wird nicht nur die einheitliche Spurbreite in den Verkehrssystemen festigen, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen, die Belastungen für die Umwelt reduzieren, Innovationen anstoßen und die Entstehung eines einheitlichen eurasischen Wirtschaftsraums fördern. Die Kooperation mit der ÖBB ist dabei ein wichtiger Schritt hin zu einer für beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit, ebenso wie für die Industrie und die Bevölkerung der beiden Länder."

Auch Clemens Förstl, Vorstandssprecher der RailCargo Austria AG, zeigte sich in seiner Abschlussrede erfreut über die gemeinsame Kooperation: "Es freut uns zu sehen, dass die Neue Seidenstraße und die Verlängerung der Breitspurbahn nach Wien nicht als zwei unterschiedliche Projekte betrachtet werden, sondern als gemeinsames Ziel, den eurasischen Schienentransport voranzubringen. Österreich begrüßt und unterstützt den Ausbau der Schieneninfrastruktur im eurasischen Korridor. Die Vertragsunterzeichnung der ÖBB mit der Russischen Eisenbahn bildet dabei einen Höhepunkt und Meilenstein für unsere Bemühungen um den eurasischen Verkehrskorridor."

Das Forum "SP1520" wurde von dem Unternehmen Business Dialogue in Hauptpartnerschaft mit der ÖBB-Holding AG und der Russischen Eisenbahn (RZD) veranstaltet.

Das nächste Forum SP1520 wird von 6.-8. Juni in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi stattfinden.

Ausführliche Informationen um Forum SP1520 finden Sie auf der Website http://forum1520.com/2018/en/ Firmenkontakt
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Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Einsteller, Olga Konovalova (Tel.: +7 495 988 1800), verantwortlich.


Keywords: Eisenbahnforum, Russische Eisenbahngesellschaft, ÖBB, Neue Seidenstraße, SP1520

Pressemitteilungstext: 587 Wörter, 5040 Zeichen. Pressemitteilung reklamieren

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